IBM damals und damals
Auf zwei Heftseiten verteilte IBM-Werbung, 1998:

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Das deutsche Star Trek :)
Am heutigen 17.9.06 werden die “Phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion” ebenfalls exakt 40 Jahre alt. Diese Serie war durch und durch sehr deutsch und nicht vom amerikanischen “Star Trek” abgeschaut. Die Crew des Raumschiffs war aber ebenfalls international angelegt und spiegelte natuerlich auch gewisse politische Begebenheiten der Entstehungszeit wieder. Trotzdem war die Serie durchsetzt mit “deutschen” Attributen, die heutzutage oftmals zum schmunzeln anregen. Legendaer die Duschkoepfe, Uhrpendel und das beruehmte Buegeleisen als wesentlicher Bestandteil der Raumschiffkulissen. Ein aus heutiger Sicht sehr merkwuerdiger Gruppentanz, Roboter mit dem Aussehen eines Staubsaugers und natuerlich die sich entwickelnde Beziehung zwischen einem amerikanischen Commander (gespielt durch Dietmar Schoenherr) und eines russischen Offiziers (verkoerpert von Eva Pflug), das waren einige Merkmale dieser ersten deutschen Science-Fiction-Serie ueberhaupt. Waehrend “Star Trek” erstmalig erst in den fruehen siebziger Jahren im ZDF Premiere feierte, war die “Raumpatrouille” zumindest fuer die deutschen Zuseher zuerst da. Ich habe sie erst nach Star Trek gegen Ende der siebziger Jahre erstmalig gesehen und somit prallte die knallbunte Heldenwelt von Kirk, Spock und Co. auf die schwarz-weisse Tristesse dieser deutschen Pioniersendung. Zudem stand sie in den Endsiebzigern in direkter Konkurrenz zu “Mondbasis Alpha 1” (“Space:1999″). Heutzutage bleibt die Erinnerung an eine siebenteilige TV-Serie, die so, wie sie ist, einen ganz bestimmten Charme hat und so belassen werden sollte, wie sie ist. Also bitte keine Neuverfilmung und/oder Fortsetzung. Es ist halt Kult…
Die Crew von “SF-Radio” hat unter der Schirmherrschaft von Ralf Pappers eine nette Audio-Jubilaeumssendung produziert, zu der ich auch einen kleinen Teil beigetragen habe. Direkt-Download / Webseite
Heute bei Heise:
CBS Paramount will die ursprüngliche “Star Trek”-Serie aus den 60er-Jahren mit digitalen Effekten aufmöbeln. Alle 79 Folgen mit William Shatner als Captain Kirk bekommen neue Spezialeffekte. Vor allem die Außenaufnahmen der Raumschiffe sollen überarbeitet werden, die ehemals mit schlecht ausgeleuchteten Miniaturmodellen realisiert worden waren. Die Modelle sollen nun durch Bilder aus dem Computer ersetzt werden. Dazu werden die Originale, die im Washingtoner Smithsonian-Technikmuseum zu sehen sind, komplett digital vermessen. Ansonsten soll die Serie aber bis hin zur genauen Position der Sterne unverändert bleiben.
Prima! Das Beruhigende ist, dass die originalen Stories nicht veraendert werden. Das die Macher von “Star Trek” sich sehr gut auf das Einarbeiten von alten Elementen in neue verstehen, haben sie spaetestens mit der Episode “Relics” (dt. Titel: “Besuch von der alten Enterprise“) in der Reihe “The Next Generation” bewiesen. Ein weiteres Paradebeispiel ist die “Deep Space Nine”-Episode “Trials and Tribble-ations” (dt. Titel: “Immer die Last mit den Tribbles“), in der die DS9-Charaktere mit Captain Kirk und Co. richtig interagieren. Auch die letzte Serie “Enterprise” brachte mit dem Remake der Urfolge “Mirror Mirror” (dt. Titel: “Ein Parallel-Universum“) eine beachtenserte, “alte” Kulisse wieder in Erinnerung zurueck. Daher kann dieses jetzige Vorhaben, die Originalfolgen aufzubessern, gewissermassen als nachtraegliche “Adelung” der Serie angesehen werden…
Mehr zum Thema “Digital Remastering Star Trek” und Vorschauvideos auf Startrek.com
Eine faszinierende und immer wieder ueberraschende Freiluft-Ausstellung in Rheda-Wiedenbrueck geht leider schon bald zuende: Die Alltagsmenschen. Ueberall im Ort verteilt (und nicht nur im Ortskern) stehen lebensgrosse Betonskulpturen der unterschiedlichsten Art, vom Bauarbeiter ueber das Ehepaar bis zum Koch. Sie fuegen sich so gekonnt und oftmals nur unterschwellig in das Gesamtbild ein, was wiederum den Begriff “Alltagsmenschen” ebenfalls rechtfertigt. Manchmal muss man schon genauer hinsehen, wenn man sie zwischen den “echten” Menschen, die ihren Beschaeftigungen nachgehen, ausfindig machen moechte.

Diese Skulpturen sind symphatisch und strahlen eine gewisse Freundlichkeit aus, was sie wiederum zu angenehmen Gaesten macht. Es waere wohl anders, wenn es sich dabei um schwer-nachvollzieh- oder erkennbare, abstrakte und/oder entstellte Skulpturen handeln wuerde. Die “Alltagsmenschen” verlassen Rheda-Wiedenbrueck nach einem aeusserst erfolgreichen Sommeraufenthalt in Kuerze. Also, bei der morgigen Spazierfahrt einfach nochmal ein Ruendchen durch Rheda-Wiedenbrueck drehen, ist angesagt….

…ob er heute auch noch (oder wieder) so denkt ?
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