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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Amazon-Verkaeufergebuehren

23. März 2017 Keine Kommentare

Wie rechts auf dieser Seite zu sehen ist, gibt es ein Eingabefeld fuer Amazon.de, ueber das dort eingekauft und bestellt werden kann, was dieser Seite eine kleinen Anteil des jeweiligen Verkaufserloeses einbringt, ohne dass es den Kaufenden etwas mehr kostet. Es handelt sich hierbei um das sogenannte “Amazon-Partnerprogramm”. Aufgrund dieser Einrichtung trudeln natuerlich manchmal Status-Emails von Amazon.de ein.

Die heutige aber liess mich stutzen. Eine Meldung ueber “Verkaeufergebuehren bei Amazon.de” mit anscheinend echtem Absender. Interessant ist nur, dass ich bisher noch nie etwas auf dem dortigen “Marketplace” angeboten habe. Also war Vorsicht angesagt – zurecht!

Das Ganze ist mal wieder eine “Phishing Mail”. Schon die Tatsache, dass eine html-Datei angeahengt ist, deren Funktion dann auch noch erklaert wird, sollte einen entsprechenden Verdacht ausloesen. Serioese Firmen schicken keine bearbeitbaren Dateien (.doc, .xls, .html usw.) mit, sondern beschraenken sich allerhoechstens auf .PDF-Dateien.

Andere Email-Programme haetten die in diesem Fall angehaengte html sogar automatisch in den Text eingebunden und angezeigt. Hier ist die Darstellung im “Mozilla Thunderbird”-Emailprogramm zu sehen, wo die automatische html-Umsetzung aus Sicherheitsgruenden generell deaktiviert wurde, was dazu gefuehrt hat, dass der html-Teil als separates Anhaengsel angezeigt wird.

Haette ich in diesem Fall die angehaengte html angeklickt, waere das passiert, was unter anderem hier und hier beschrieben ist. Also: Vorsicht!

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Snap together

11. November 2016 Keine Kommentare

Ein Festplattengehäuse. Eine eigentlich unspektakuläre Sache – wenn da nicht diese geniale, vieles vereinfachende Idee gewesen wäre…

Einfach ausgedrückt: In das “Salcar 2,5 Zoll USB 3.0 HDD SSD Festplattengehäuse” passt eine handeslübliche 2,5-Zoll-Festplatte gut hinein – und das völlig ohne Montageaufwand. Werkzeuge und Schrauben sind hierfür nicht nötig, denn die Platte wird in das durch Gegeneinanderschieben der beiden Gehäuseseiten geöffnete Gehäuse einfach hineingeschoben. Durch erneutes Gegeneinanderschieben schliesst sich die Öffnung und die Platte ist betriebsbereit.

Ein schneller USB 3.0-Anschluss sorgt für entsprechend-schnelle Datentransfers. Somit konnte hier die alte Hitachi-250GB-Festplatte noch einem Verwendungszweck zugeführt werden, z.B. als Aufzeichnungsmedium für den SAT-Receiver oder als schneller USB-Stick-Ersatz.

Eine tolle Erfindung, die mit gerade mal 10 Euro (Stand 11/16 bei Amazon, Link unterstützt diese Seite) sogar preisgünstiger ist, als viele andere, weitaus kompliziertere Gehäuse…

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Technisat DigitRadio 450

23. September 2016 2 Kommentare

Im Badezimmer Radio hoeren? Jau, tolle Sache. Kaum sitzt man auf dem Örtchen, geht die “Seitenbacher-123Gold.de-Apothekenumschau-Werbeschlacht” los – und ohne Fernbedienung ist man ihr hilflos ausgeliefert. Murphy’s Gesetz macht vor dem Bad nicht halt. Der zwischenzeitlich hinzubesorgte 30-Euro-Bluetooth-Lautsprecher, der die zwei Zimmer weiter laufende Schallplatte uebertraegt, wird dem Klanganspruch aber auch nicht wirklich gerecht. Was tun? Hier die Antwort: Endlich mal etwas Geld in etwas Ordentliches investieren und sich daran erfreuen!

Das Technisat DigitRadio 450 war im hiesigen Lokalfachhandel nur unwesentlich teurer als auf den einschlaegigen Internetportalen und der freundliche Händler lieferte wie immer zuverlässig. Einmal aufgestellt, machte das Gerät sofort richtig Freude. Die Bedienung ist denkbar simpel, die Verarbeitung ist wertig und der Klang ist wunderbar ausgewogen, zudem sowohl leise als auch richtig laut zu geniessen.

Das Radio kann herkömmliches UKW (mit RDS), DAB+, Wlan/Internet und Bluetooth. Als zusätzliche Quellen können eine via upnp freigegebene Festplatte oder der hintere Audioeingang (3,5 mm Klinke) dienen. Somit wäre das einzige, was man eventuell vermissen könnte, eine Anschlussmöglichkeit für einen USB-Stick, aber letztendlich ist der aufgrund des vielseitigen Alternativangebots nicht wirklich nötig…

Die erstmalige Einrichtung ist aufgrund des ausgeklügelten Konzepts, welches eigentlich nur die Bedienung zweier Regler erfordert, absolut intuitiv und ohne Bedienungsanleitung schnell erledigt. Hier dauerte alles zusammen gerade mal nur circa zehn Minuten…

Die UKW-Empfangsleistung ist zwar eher dürftig, für die “normalen” Ortssender reicht sie aber deutlichst aus. Mehr muss hier auch nicht gekonnt werden, denn der WDR ging mir mit seinen neuen Doppelmoderationen und der eintönigen Musikauswahl auf WDR2, dem Praktikantengesabbel auf Einslive und der inflationären Wiederholung des “Meine Lieblingshits”-Slogans auf WDR4 zuletzt gehörig auf die Nerven. Der hiesige Lokalsender wird allerdings gerne mal zu den Lokalnachrichten eingeschaltet…

DAB+ funktionierte ebenfalls auf Anhieb, hier ist das Senderangebot natürlich limitiert. Einige, vielleicht in den Abendstunden mal interessante Wortsender paaren sich mit dem “Schlagerparadies”, dem “Schwarzwaldradio” oder dem “Domradio” aus Köln. Das haute mich nicht aus den Socken, aber weitere Sender wie “Radio Bob”, “Absolut Relax” oder “Energy” könnten in Zukunft durchaus mal eine Chance bekommen.

Die Verbindung via Bluetooth klappte auf Anhieb. Somit können Signale von der “richtigen” Stereoanlage (die mit einem Bluetooth-Sender ausgestattet wurde) einwandfrei empfangen werden. Das Smartphone freundete sich auch sofort mit dem neuen Hausbewohner an. Hierfuer gibt es auch eine zwar nicht ganz ausgereifte, aber durchaus brauchbare App (“My DigitRadio Pro“), mit der das Radio ebenfalls sehr bequem und zuverlaessig gesteuert werden kann. Ist das Smartphone gerade nicht zur Hand, geht das natürlich auch mit der sehr handlichen und aufgeräumten Fernbedienung.

Die Wlan-Option ist die interessanteste. Hier öffnet sich die ganze Welt und es ist kein Problem, Podcasts, Webradios und auch “normale” Sender aus aller Welt einwandfrei und in bester Qualität zu empfangen. Die hiesige Liste umfasst Stationen wie hr1 (wegen Werner Reinke), Bayern3 (aus nostalgischen Gründen), Ö3 und FM4 aus Österreich, Radio Pilatus aus der Schweiz, Gong 97,1 aus Nürnberg, SoulRadio aus den Niederlanden, Frank Laufenberg’s “Popstop.eu” und “Absolute Radio” aus England. Angereichert wird das durch die Möglichkeit, Podcasts abzurufen. Auch mit dem “NormCast” funktioniert das einwandfrei.

Dieses Radio eignet sich auch ideal als Küchenradio oder als auditives Entertainmentgerät im Schlafzimmer, zumal es ein dimmbares Display und diverse Weck- und Schlummerfunktionen aufweist. Eine gute, vielseitige und hoffentlich langlebige Investition also…

In Gütersloh besorgt “Manni” Heveling (“HiFi Corner” in der Blessenstätte) das Gerät gerne zu einem vertretbaren Preis!

Ansonsten gibt es das zum Beispiel auch bei amazon.de (Link unterstuetzt diese Seite)

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Schweizer Taschenmesser

8. August 2016 Keine Kommentare

Solche Apps mag ich: Schlank, kostenlos, nuetzlich. Das “Schweizer Taschenmesser” ist, wie der Name vermuten laesst, eine kleine “Allzweckwaffe”. Es beinhaltet kleine Software-Werkzeuge wie z.B. ein Lineal, einen Taschenrechner, einen Kompass und eine Wasserwaage. Der Spiegel und die Lupe werden mit der Bordkamera realisiert.

Ausschlaggebend fuer die Installation war hier die “Taschenlampe”, hinter der sich wirklich nur ein Ein- und Ausschalter fuer das Blitzlicht verbirgt. Es gibt viele Taschenlampen-Apps, die mit Werbung und/oder Malware verseucht sind, obwohl es hierfuer wirklich nicht mehr braucht, als in dieser kleinen Appsammlung enthalten ist. Empfehlung!

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Was zuviel ist, ist zuviel.

31. Juli 2016 1 Kommentar

Eine App auf dem Smartphone sollte schlicht und funktionell sein. Sie sollte schnell starten und auf unnötige Autostartfunktionen zwecks Datenreduzierung verzichten. Werbung im Ueberfluss widerspricht all dem und ist hier letztendlich ein Deinstallationskriterium.

Aktuell traf es die App von “wetter.com“. Waehrend die bisher verwendete, alte Version recht genuegsam und einigermassen funktionell gewesen ist, nervt die aktuelle Fassung mit sehr viel Werbeaufkommen (siehe Bild). Somit wurde sie dauerhaft vom Smartphone entfernt…

Ihren Platz nimmt nun die Alternative von “Wetter Online” ein. Diese ist zwar etwas (um-)gewoehnungsbeduerftig, aber doch recht funktionell, aufgeraeumt und ansprechend. Werbung gibt es zwar auch hier, sie befindet sich aber eher dezent am unteren Bildrand und ist daher noch akzeptabel…

Hier links im Bild die aktuelle “Wetter.com”-App, rechts die von “Wetter Online”.

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