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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Smartphonedauerlauf

16. Juni 2017 2 Kommentare

Wohin mit dem alten Smartphone? Die Frage stellt sich, wenn ein neues mittlerweile die Simkarte beherbergt. Die paar Euros bei eBay nehmen? Nein, die machen auch nicht unbedingt reicher. Auch ohne Simkarte ist so ein Gerät noch zu gebrauchen, denn eigentlich ist ein Smartphone ein richtiger Computer, der rein leistungsmässig viele alte PCs überbieten kann.

Als das Wiko Darkmoon noch im “Normalbetrieb” war, hielt es c. 1,5 Tage durch, bevor es wieder geladen werden musste. Nun befindet es sich dauerhaft im Flugmodus und wird ab und zu als Wecker oder Webradio oder zum schnellen “Emails-Checken” genutzt. In Verbindung mit der Fritzbox dient es zusätzlich als “Festnetz”telefon.
Um diese lange Laufzeit zu erreichen, war es allerdings nötig, die Facebook-App und Whatsapp zu de-installieren. Facebook wird darauf nur noch per Browser genutzt und Whatsapp macht ohne Simkarte eh keinen Sinn. Beide Apps belegen aber auch bei Nichtbenutzung Speicherplatz und ziehen Akku-Ressourcen. Somit hält das gute, alte Wiko hier derzeit ca. zehn Tage ohne Neuladung durch, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Als “Nottelefon” oder Navigationsgerät könnte es immernoch dienen und es gibt viele weitere, interessante Bastelvorchläge im Netz. Auch im Amateurfunkbereich kann man damit sicherlich noch so einiges anfangen…

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Kurzbericht: Samsung Galaxy J7

26. Mai 2017 Keine Kommentare

Nach knapp drei Jahren musste aufgrund gestiegener Anforderungen und eines Tarifwechsels mal wieder ein neues Smartphone her. Das SAMSUNG GALAXY J7 (2016) entpuppte sich hierbei schnell als erste Wahl. Zufällig gesehen, gefühlt und für gut befunden. Die anschliessenden Online-Recherchen bestätigten dieses Gefühl und somit wurde “zugeschlagen” ;)

Das knapp 5,5 Zoll grosse Display ist sehr gut lesbar, klar und deutlich. 16 GB interner Speicher reichen eigentlich aus, eine SD-Karte findet zusätzlich Platz. Das Gerät ist intern richtig partitioniert, so dass abzüglich des Betriebssystems und der bereits installierten Apps noch ungefähr 10 GB interner Speicher zu Verfügung standen. Somit dürfte die “zuwenig Speicher”-Meldung, die bei älteren Geräten gerne mal nervte, der Vergangenheit angehören.

Der Sound des Lautsprechers ist bei WhatsApp-Voicemails manchmal gefühlt etwas zu mager, ansonsten gibt es aber auch hier nichts zu meckern. Es klingt relativ ausgewogen und brauchbar.

Ein Kaufkriterium war die Kamera: In dieser Preisklasse (bis zu 250 Euro durften es sein, mehr nicht) ist diese wirklich herausragend-gut. Der Auslöser ist schnell, die Fotos sind scharf und knackig, manchmal könnten sie allerdings etwas mehr Farbe vertragen. Die Videos entstehen im HD-Format als allgemeinkompatible MP4-Dateien. Hierbei fällt besonders postitiv auf, dass der Videoton selbst dann nicht mehr übersteuert, wenn man in unmittelbarer Nähe der Tonquelle / Band filmt…

Die Haptik ist hervorragend, der Akku unglaublich. Er ist separat einsetzbar (also nicht fest im Gerät verbaut) und mit 3300 mAh sehr kapazitätsreich. Mein “Wiko-Vorgänger-Phone” war in punkto Durchhalten schon gut, aber das Samsung J7 hält fast dreimal so lang durch. Selbst bei voller, häufiger Nutzung von Facebook & Co. lag es hier nach zwei vollen Tagen noch bei über 50% Restkapazität.

Ausser einem Microsoft Office-Paket und einem kleinen Programm zum Abrufen von Samsung-bezogenen Inhalten (beides abschalt- und ausblendbar) war von vornherein keine unerwünschte Software installiert. Das System reagiert schnell, alles läuft flüssig.

Leider fehlt eine Anwendung zum Spiegeln des Displays z.B. auf einen Fernseher (“Screen Mirroring”), welche andere Samsung-Geräte normalerweise mit an Bord haben. Doch diese lässt sich entweder durch einen Trick vielleicht (!) freischalten (Google fragen!) oder durch eine separate App (wie z.B. “Smart View”) nachrüsten.

Das J7 hat neben der LTE-Kompatibilität -und auch das ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich- eine USG-otg (“on the go”) Schnittstelle zu bieten, so dass z.B. “normale” externe Datenträger daran angeschlossen werden können.

Das Gerät ist aufgrund seiner Grösse natürlich etwas sperriger, doch passt es so gerade noch in die Hosentasche – und in eine normalgrosse Jackeninnentasche sowieso. Um es nicht unnötig zu vergrössern, wurde es, wie auf dem Bild zu sehen, hier nur mit einem eng anliegenden “Bumper” versehen, der es zumindest vor Stürzen auf die Kannten schützen kann.

Bisheriges Fazit: Das Samsung Galaxy J7 ist sehr zu empfehlen!

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Wiko Darkmoon Speicher Mod

24. Mai 2017 Keine Kommentare

Vor knapp drei Jahren bekam ich mein bis vor kurzem noch täglich genutztes Smartphone des Typs “Wiko Darkmoon“, welches sich als sehr zuverlässig und völlig ausreichend erwiesen hat. Ein grosses Manko gab es aber immer: Der interne Speicher des Telefons war so ungünstig partitioniert, dass für Apps usw. nur ungefähr ein Gigabyte zur Verfügung standen und weitere 1,5 GB quasi ungenutzt brachlagen. Dennoch nervte das Gerät zuletzt bei Neuinstallationen mit dem Hinweis, dass nicht genügend Speicher zur Verfügung stehen würde. Meistens half das Löschen des Caches der Apps, dennoch war der interne Speicher immer am Limit, zumal sich auch nicht alle Apps auf die 32GB SD-Karte verschieben liessen.

Mittlerweile ist das Gerät hier quasi in Rente und nicht mehr so wichtig, daher kam der Basteltrieb mal wieder zu seinem Recht, denn so ein Smartphone lässt sich über den eigentlichen Verwendungszweck hinaus für viele Dinge nutzen, denn schliesslich ist es ja nichts anderes als ein kleiner Computer.

Der brachliegende Speicher sollte also nutzbar gemacht werden, was durch eine Neupartitionierung des Systemdatenträgers ermöglicht wurde. Da das Android-Betriebssystem auf Linux basiert, ist das auch kein wirkliches Hexenwerk.

Letztendlich gelang das Vorhaben problemlos unter Zuhilfenahme von dieser Anleitung innerhalb weniger Minuten. Die Anleitung ist hier weiter unten zitiert.

Ich habe erst gar nicht versucht, die Treiber in mein 64-Bit-Windows-System zu integrieren, geschweige denn die Prozedur über ein in einer Virtual Box befindliches WindowsXP zu vollziehen, denn hier ist noch ein altes XP-Laptop vorhanden, welches zu diesem Zweck mal wieder hervorgekramt wurde. Zunächst wurde das System mit Norton Ghost gesichert, dann damit das Wiko geflasht und letztendlich wurde das Laptop wieder in seinen vorherigen Zustand zurückversetzt, denn danach braucht man diese Treiber wahrscheinlich nie wieder…

Die Prozedur dauerte insgesamt nur wenige Minuten, verlief exakt so, wie in der Anleitung beschrieben und schaufelte letztendlich luxuriöse 2,4 GB internen Telefonspeicher frei. Ohne Datenverluste, wohlgemerkt. Alles funktionierte danach so wie vorher.

Dank an die findigen Tüftler, die den Herstellerrestriktionen durch solche Aktionen immer wieder mal die Stirn bieten :-)

Alle nötigen Dateien gibt es in diesem Komplettpaket: LINK

Eine PDF mit Anleitung gibt es hier: LINK

Quelle: www.android-hilfe.de

[Anleitung] Neupartitionierung des ROM-Speichers

Was ihr dazu braucht:
[Tool] Sp Flash Tool
[Treiber] USB VCOM Treiber für Android MT6589 Geräte (Download bei Datei -> Herunterladen)
[EBR] Modifzierte EBR-Dateien von AndreKi
[Scatter] MT6582_Android_Scatter-Datei

WARNUNG!
Da der ROM-Speicher neu partitioniert wird, steht danach nur noch knapp 120 MB für Fotos etc. zur Verfügung. Das Verwenden einer microSD-Karte ist also obligatorisch. Rettet bitte zuvor alle persönlichen Daten, die auf dem internen Gerätespeicher vorhanden sind und entfernt sicherheitshalber eure microSD-Karte! Ich übernehme keine Verantwortung für evtl. Schäden am Gerät durch unsachgemäße Durchführung dieser Anleitung.

Bereit? Okay,los geht’s! :thumbsup:

1.) Ladet die USB VCOM Treiber herunter, indem ihr dem 2. Link folgt, auf “Dateien” oben links klickt und anschließend auf “Herunterladen”. Die Dateien können dann in einem Ordner entpackt werden. Anschließend navigiert ihr zu diesem Ordner und installiert die Treiber mit Klick auf “install_driver.exe”, wenn ihr ein 32-Bit-Betriebssystem nutzt oder “installdrv64.exe”, wenn ihr ein 64-Bit-Betriebssystem hat. Wer sich nicht sicher ist, schaut unter “Systemsteuerung”–>”System” nach. Dort steht es unter “Systemtyp”.
Nach der Installation solltet Ihr das Betriebssystem neu starten.

2.) Ladet das SP Flash Tool-Archiv aus dem oberen Link und die modifizierten EBR-Dateien sowie die MT6582_Android_scatter.txt aus dem Anhang unten herunter und entpackt die Archive jeweils in einem Ordner.

3.) Navigiert zu dem Ordner, in dem sich das SP Flash Tool befindet und klickt auf die “Flash_tool.exe” Dort klickt ihr auf “Scatter-loading” rechts und wählt die soeben heruntergeladene “MT6582_Android_scatter.txt” aus. Unten wird nun eine Liste mit verschiedenen Komponenten erstellt. Dort doppelklickt ihr zunächst auf “EBR1″ und navigiert zu dem Ordner, in dem ihr die modifizierten EBR-Dateien entpackt habt und wählt mit Doppelklick die “EBR1_2.5GB” Datei aus. Das gleiche macht ihr mit dem Eintrag “EBR2″, nur dass ihr für diesen die Datei “EBR2_2.5GB” wählt. Nun sollten bei den EBR-Einträgen zwei Häkchen aktiviert und ganz rechts deren Dateipfad angezeigt sein. Klickt anschießend auf “Download” oben (ja, auch bei nicht angeschlossenem Gerät) und bestätigt die Warnung mit “Ja”.

4.) Schaltet euer WIKO Darkmoon komplett aus und schließt es an den PC an. Nun müsst ihr in den Factory-Modus gelangen. Dazu haltet ihr beide Lautstärketasten gedrückt und drückt gleichzeitig etwa 2 Sekunden auf die POWER-Taste. Es erscheint eine Auswahl und ihr wählt “Factory Mode”, indem ihr die Lautstärke-Runter-Taste drückt. Unter Umständen installiert euer PC die bereitgestellten Treiber für euer Gerät. In diesem Fall wartet ihr, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Im nachfolgendenen Menü auf eurem Darkmoon navigiert ihr mittels der Lautstärke-Runter-Taste auf “Reboot” und bestätigt den Eintrag mit Betätigen der Menü-Taste unten links am Gerät. Nun sollte das SP Flash Tool tätig werden. Ihr werdet einen Fortschrittsbalken sehen. Während dieses (kurzen) Vorganges solltet ihr unter keinen Umständen das Gerät entfernen! Erst nach Beendigung könnt ihr das Gerät entfernen und euer Gerät neustarten.

5.) Sobald ihr das Handy neugestartet und hochgefahren habt, erscheint eine Meldung, dass der Speicher der SD-Karte defekt sei und neu formatiert werden muss. Bestätigt die Meldung und lasst euer Gerät formatieren. In der Regel bleiben Einstellungen, installierte Apps, etc. erhalten! Anschließend startet ihr das Gerät neu.

6.) Es stehen nun 2,5 GB für Apps zur Verfügung! Herzlichen Glückwunsch! :thumbsup:

Quelle: www.android-hilfe.de

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Twitteranmeldung

8. April 2017 Keine Kommentare

Die sozialen Medien meinen es ja gut. Zu gut…

Wenn ein ihrer Meinung nach nicht normaler Loginversuch unternommen wird, weil er beispielsweise ueber eine andere Plattform oder von einem anderen Standort ausgehend erfolgt, dann hagelt es Benachrichtigungs-Emails, wie z.B. “Neue Anmeldung auf Twitter von Firefox on Windows” von Twitter.

Diese Meldungen erfolgen auch, wenn der Anwender auf Sicherheit bedacht ist und die Cookies mit dem Beenden des Browsers automatisch loeschen laesst. Schon denkt Twitter, dass da jemand ist, der noch nicht da war, und schickt eine neue Email. Leider ist das bei Twitter direkt nicht abstellbar, es wird sogar als “Sicherheits-Feature” hervorgehoben.

Da der Twitter-Account im hiesigen Fall sowieso mehrmals täglich überprüft wird, sind solche auf Dauer doch nervigen Emails nicht notwendig. Abhilfe kann extern geschaffen werden, beispielsweise in den Email-Einstellungen beim Email-Provider. Hier ein Beispiel:


Funktioniert. Nun ist Ruhe! :-)

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Amazon-Verkaeufergebuehren

23. März 2017 Keine Kommentare

Wie rechts auf dieser Seite zu sehen ist, gibt es ein Eingabefeld fuer Amazon.de, ueber das dort eingekauft und bestellt werden kann, was dieser Seite eine kleinen Anteil des jeweiligen Verkaufserloeses einbringt, ohne dass es den Kaufenden etwas mehr kostet. Es handelt sich hierbei um das sogenannte “Amazon-Partnerprogramm”. Aufgrund dieser Einrichtung trudeln natuerlich manchmal Status-Emails von Amazon.de ein.

Die heutige aber liess mich stutzen. Eine Meldung ueber “Verkaeufergebuehren bei Amazon.de” mit anscheinend echtem Absender. Interessant ist nur, dass ich bisher noch nie etwas auf dem dortigen “Marketplace” angeboten habe. Also war Vorsicht angesagt – zurecht!

Das Ganze ist mal wieder eine “Phishing Mail”. Schon die Tatsache, dass eine html-Datei angeahengt ist, deren Funktion dann auch noch erklaert wird, sollte einen entsprechenden Verdacht ausloesen. Serioese Firmen schicken keine bearbeitbaren Dateien (.doc, .xls, .html usw.) mit, sondern beschraenken sich allerhoechstens auf .PDF-Dateien.

Andere Email-Programme haetten die in diesem Fall angehaengte html sogar automatisch in den Text eingebunden und angezeigt. Hier ist die Darstellung im “Mozilla Thunderbird”-Emailprogramm zu sehen, wo die automatische html-Umsetzung aus Sicherheitsgruenden generell deaktiviert wurde, was dazu gefuehrt hat, dass der html-Teil als separates Anhaengsel angezeigt wird.

Haette ich in diesem Fall die angehaengte html angeklickt, waere das passiert, was unter anderem hier und hier beschrieben ist. Also: Vorsicht!

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