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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Werkzeugleisten en masse

10. Januar 2012 Keine Kommentare

Man kennt das: Ein falscher Klick – und schon ist eine unerwuenschte “Toolbar” auf dem Rechner installiert. So manch ein Software-Hersteller oder Email-Provider redet sich damit heraus, dass eine Gratis-Abgabe einer Software oder das Bereitstellen eines kostenlosen Emailkontos ohne eine solche Toolbar nicht moeglich waere…

Serioesere Anbieter machen dieses immerhin optional und/oder abwaehlbar. Wer aber ueberhaupt nicht auf Sicherheit achtet und generell alles gleich mitinstalliert, koennte irgendwann einen solchen Anblick auf seinem Bildschirm erleben…

KategorienComputerkram

Aus extern wird intern

9. Januar 2012 Keine Kommentare


Im Einsatz war diese externe 500GB USB-Festplatte des Typs “Platinum MyDrive” schon seit laengerer Zeit und mir ist bisher keine Festplatte untergekommen, die sich, sobald angeschlossen, so schnell “meldet”, wie diese es tut. Zudem ist sie leise und flott. Der einzige Nachteil ist hierbei das schwarze Hochglanzgehaeuse, denn auch hier unterlagen die Hersteller wohl dem allgemeinen “Klavierlackwahn”.

Warum muessen Gebrauchsgegenstaende unbedingt so lackiert werden? Es sieht zwar nett aus, aber Schrammen und Fingerabdruecke sind vorprogrammiert…

Natuerlich blieb auch das hiesige Exemplar auf Dauer davon nicht verschont und aufgrund der Neuanschaffung einer 1TB-Platte landete es erstmal in der Schublade. Doch jetzt musste ein Notebook aufgeruestet werden, welches lediglich eine 160GB-WD-Festplatte besass. Da Festplatten aufgrund einer allgemeinen Verknappung derzeit generell recht teuer sind, lag der Gedanke nahe, die 500er “Platinum” dafuer zu benutzen, zumal es sich bei ihr -wie bei der internen Laptop-Platte auch- um ein kompatibles SATA-Modell handelt.

Nur, wie oeffnet man dieses Gehaeuse, ohne es zu beschaedigen?

Tante Google wusste Rat und somit ging es mit einem duennen Messer ans Werk, natuerlich mit der Absicht, moeglichst keine weiteren Macken zu produzieren, was zumindest fast gelang. Das Gehaeuse ist mit insgesamt acht Haken zusammengepresst. Hat man es einmal vorsichtig geoeffnet, dann ist die Festplatte mit der kleinen, abziehbaren Steuerplatine leicht entnehmbar.

Im hiesigen Fall verbarg sich eine Festplatte von Toshiba in dem Hartplastikgehaeuse, welche daraufhin in besagtem Laptop verschwand und darin auch einwandfrei erkannt wurde. Die daraus wiederum entfernte, alte 160er-WD-HDD werkelt nun in dem externen USB-Gehaeuse und dient als “Aufnahmeplatte” an einem SAT-Receiver, wo ihre Kapazitaet fuer viele Stunden Film ausreichen duerfte…

Fazit: Keine Angst vor schoenen Gehaeusen, denn manchmal ist das Oeffnen derselben einfacher, als man aufgrund der vermeindlich-edlen Optik denkt…

KategorienComputerkram

Werksradio vs Stangenware

16. Dezember 2011 Keine Kommentare

Das Auto hatte ein BMW-Werksradio mit Cassettenlaufwerk und DVD-Navi-Laufwerk im Heck. Letzteres konnte auch nur Navi-Scheiben lesen und mit den guten, alten Cassetten hatte unsereins schon lange nichts mehr am Hut. Doch Werksradios sind teuer – zu teuer, auch gebraucht, was sich allerdings beim Verkauf der Cassetten-Navi-Kombination via eBay positiv auswirkte.

Somit wurde das gute, alte Kenwood-MP3-Autoradio aus dem Vorgaengerwagen mittels eines Adaptersatzes und einer passenden Blende uebernommen und tat seitdem gute Dienste. Aber eines ist Fakt: Durch den Einbau eines “Normschachtradios” in ein ansonsten homogen gestaltetes Cockpit “zerstoert” man auch ein wenig dessen Aussehen. Doch die Anschaffung einer entsprechenden CD-Kombination scheiterte daran, dass diese Werksradios nicht in der Lage waren, MP3-CDs zu spielen. Man konnte lediglich einen AUX-Anschluss fuer externe Tonquellen nachruesten, was wiederum mit einem umherfliegenden Kabel verbunden gewesen waere. Also uninteressant. Weitere Loesungen waeren ein MP3-faehiger CD-Wechsler oder ein USB-SD-MP3-Interface gewesen, welches einen CD-Wechsler am entsprechenden Anschluss emuliert, in Wirklichkeit aber Dateien von USB-Sticks oder Speicherkarten abspielt…

Doch seit September 2004 gibt es vom “BMW Business” CD-Autoradio eine aufgepeppte Version, die auch in der Lage ist, MP3-CDs bzw. CD-RWs abszuspielen. Zwar werden die ID3-Tags nicht angezeigt, muessen sie aber auch nicht, zumal z.B. die allermeisten, mit iTunes getaggten Podcasts auch bei “normalen” Autoradios nicht richtig angezeigt werden. In der E-Bucht gab’s dann ein passendes Exemplar. Der Einbau an sich ist relativ einfach und es passt sich nun wunderbar ins Gesamtgefuege ein. Die Bedienung per “MFL” (=Multifunktionslenkrad) funktioniert jetzt auch wieder. Das Geraet hat einen unheimlich trennscharfen Empfaenger und auch das CD-Laufwerk tut, was es soll, obwohl es etwas anfaelliger fuer Erschuetterungen zu sein scheint als das “normale” Kenwood-Radio, welches so gut wie nie aus der Ruhe zu bringen war. Das Stangenradio klingt druckvoller und sein Empfaenger ist ebenfalls sehr gut, doch die Optik des originalen Werksradios macht dieses kleine Defizit wieder wett…

KategorienComputerkram, Musik

Externe Facebook Videos

17. November 2011 Keine Kommentare

Bei Facebook hochgeladene Videos sind normalerweise nur fuer die dortigen Freunde sichtbar. Trotzdem bietet Facebook eine “Einbetten”-Funktion an, wie sie auch von YouTube her bekannt ist. Auf Mausklick bekommt man den noetigen HTML-Code und kann damit das Video so, wie z.B. hier zu sehen, auf einer externen Webseite wie dieser einbinden. Allerdings muss die Zugriffsberechtigung fuer das Video auf “oeffentlich” gestellt werden, sonst wuerde hier auch nur ein Hinweis erscheinen, dass man sich zunaechst bei Facebook einloggen muss, um das Video sehen zu koennen. Eine weitere / aeltere Variante des externen Einbindens von Facebook-Videos wurde bereits bei “Elchzone.de” vorgestellt…

Das hier als Testobjekt dienende Video zeigt eine alte Azetat-Schallplatte, wie man sie z.B. frueher in England selbst bespielen (lassen) konnte und durfte. Roger Clarke-Johnson schenkte mir bereits vor einiger Zeit dieses Exemplar, auf dem er selbst als Sechzehnjaehriger zu hoeren ist…

Die Platte ist leider in keinem guten Zustand mehr befindlich und somit wurde die alte Plattenmuehle nebst ganz alter Nadel dafuer bemueht. Dem “normalen” Plattenspieler wollte ich das nicht zumuten :-)

Dennoch ist es ein nettes Zeitdokument und es war in diesem Fall eine Ueberraschungseinspielung fuer Roger…

KategorienComputerkram, Musik, Videos

Ich bin dann mal weg…

21. Oktober 2011 2 Kommentare

…um die Haustiere und die Blumen kuemmern sich die Nachbarn, die Kinder achten auf die Wohnung. Die Zeitung wurde umgeleitet, die Post ebenso. Alles okay, der Urlaub kann beginnen. Doch halt… wer kuemmert sich um die vielfaeltigen, internetten “Verpflichtungen”? Ganz wichtig: Wer pflegt mein Facebook-Profil?

Dieser Aufgabe hat sich das Projekt Socialsitter verschrieben. Die dahinterstehende Idee ist im Grunde genommen die virtuelle Version der Urlaubsvorbereitungen.

Als Socialsitter stehen dabei unterschiedlichste Typen zur Verfügung. Wer es gerne solide hat, kann die 55-jährige Hausfrau und Mutter Renate für sich posten lassen. Oder wenns was fürs Auge sein soll, wär vielleicht die Kosmetikern Jenny mit dem Berufziel Model die Richtige. Für eher technikaffine Nerds würde sich Systemadministrator Dustin als adäquate Vertretung anbieten. Der beautragte Sitter übernimmt dann die Rundumbetreung des Profils – unter anderem Status-Meldungen, Posts, Likes, Linksharing. Quelle: WUV.de

Die moeglichen Urlaubsvertreter stellen sich in diesem Video der Oeffentlichkeit vor.
So weit, so gut… oder?

Sicherlich ist diese ganze (kostenlose!) Aktion nicht so ganz ernst gemeint, aber sie bietet immerhin Stoff fuer einige Ueberlegungen:

Wer legt seine persoenlichen (Zugangs-) Daten in die Haende fremder Leute? Ich nicht.

Ist es moeglich, dass jemand anderes, der den zu vertretenden Facebook-Nutzer allerhoechstens aufgrund von virtuellen Eigenschaften “kennt”, diesen auch adaequat vertreten koennte? Eher nicht.

Wuerde eine Vertretung die Glaubwuerdigkeit eines Profils in Frage stellen? Prinzipiell ja.

MUSS ein Facebook-Profil zwangsweise andauernd aktualisiert werden? Bestimmt nicht.

Ist “Socialsitter” eher ein Aprilscherz oder eine Art Marktluecke ? Tja hmmm… :)

Im Zeitalter der “mobile Apps”, Smartphones, Drahtlosnetzwerken und Datenflatrates sollte jeder, der die eventuelle “Sucht” nicht unbedingt baendigen kann, auch auf Reisen in der Lage sein, das eigene Profil aus der Ferne zu pflegen. Wenn es denn sein muss. Muss aber nicht.

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