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Archiv für die Kategorie ‘Diverses’

Troedelmarkttermine

31. Oktober 2011 Keine Kommentare

Die “Erwin” ist eine Beilage der hiesigen Lokalzeitung “Neue Westfaelische“. Sie ist auch insofern praktisch, als dass darin die Flohmarkttermine des jeweils naechsten Wochenendes erscheinen, regional begrenzt natuerlich. Doch hat man die Zeitung verlegt oder verpasst, dann muss das Internet herhalten, was diesbezueglich gar nicht so einfach ist. Abhilfe schafft hier die Webseite “MarktCom.de“, die recht intuitiv zu bedienen ist und die auch nicht nur die “Profimaerkte” auflistet…

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Beschuetzer-Saisonkarte

25. Oktober 2011 Keine Kommentare

Hier mal wieder eine nette “City Card“… …mehr dazu auf www.bbilderei.de.

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Zwetschgenwasser in Pfefferminztee

6. Oktober 2011 Keine Kommentare

Die Schweiz bietet dem Klischee zufolge in erster Linie Berge, Uhren, Messer, Kuehe, Schokolade und Kaese. Doch sie hat noch viel mehr zu bieten, wie ich unlaengst im Rahmen eines verlaengerten, dort verbrachten Wochenendes feststellen durfte. Es ist ein schoenes Land, wirklich…

Eine Tortur war und ist allerdings der Hinweg ueber die deutsche A5. Ab Frankfurt ueber Karlsruhe bis kurz hinter Freiburg gab und gibt es nur Baustellen. Kaum ist eine passiert, folgt nahtlos (!) die naechste. 80km/h sind das allerhoechste, mit dem man die “Wir bauen fuer Sie” und “Vielen Dank fuer ihr Verstaendnis”-Schilder passieren kann. Nein, liebe Leute, spaetestens nach der fuenften Baustelle in Folge ohne “Leerlauf” hoert jedes Verstaendnis auf…

In der Schweiz angekommen sollte man peinlichst genau auf seine Geschwindigkeit achten, es wird sehr haeufig kontrolliert. 120 km/h auf Autobahnen sind zugelassen – mehr nicht. Eine Frechheit -und das muss man mal ganz klar so sagen- ist die schweizer Vignettenpraxis. Ich werde nie mehr ueber die Oesterreicher schimpfen, denn bei denen muss man nicht gleich ein “Pickerl” fuer das ganze Jahr (!) kaufen, auch wenn man es nur ein Wochenende nutzt. In der Schweiz schon. 40 Franken kostet der “Spass” beim Grenzuebertritt. Unglaublich…

Vor ca. 25 Jahren war ich erst- und einmalig in der Schweiz, doch damals nur mehr oder weniger als Durchreisender. Jetzt wurde es mal wieder Zeit und am Ende der Anreise wurden wir schon auf dem Balkon mit einem postkartenmaessigen Rundblick belohnt…

Die Schweiz ist (aus “deutscher” Sicht) teuer. Sehr teuer. Der gegenwaertige, unguenstige Euro-Kurs verstaerkte diesen Eindruck erheblich. Ein “SchniPo” (Schnitzel mit Pommes) kostete an diesem Wochenende in einem ganz normalen, unspektakulaeren Landgasthof satte 35 Franken. Ein normales Bier bekommt man nicht unter 5 Franken, eine 90-Minuten-Rundfahrt mit dem Schiff auf dem Vierwaldstaetter See schlaegt mit 35 Franken pro Nase zu buche. Mitgebrachte Handys schaltet man am besten aus, denn ein 2-Minuten-Gespraech zurueck ins deutsche Festnetz kann locker 6 Euro kosten. Eine fuer deutsche Verhaeltnisse “normale” Wohnung ist gerade in der Innenstadt seltenst unter 900 Franken Miete zu finden, meistenteils liegen die Mieten eher weit darueber. Ein Besuch mit vier Mann in einem Stadtcafe in “Brunnen”, einem am Vierwaldstaettersee gelegenen Oertchen, kostete inklusive Verzehr von vier Stueck Kuchen und vier Tassen Kaffee mal eben so schlappe 56 Franken…

Natuerlich ist es schwierig, diese Summen unter Benutzung “deutscher” Massstaebe einzuschaetzen, denn die Schweizer verdienen meistens auch viel mehr Geld, so dass man allerhoechstens aufgrund der Verhaeltnismaessigkeit(en) urteilen kann. Doch eines ist klar: Ein verlaengertes Wochenende in der Schweiz ist fuer einen Deutschen ziemlich teuer. Woanders koennte man fuer aehnliche Summen gleich eine ganze Woche Urlaub machen…

Die Deutschen sind in manchen Teilen der Schweiz nicht sonderlich beliebt. Sie sind dort halt Auslaender, gegen die z.B. die “SVP”, eine konservative Partei, propagiert. Aehnliche Argumente hoert man hierzulande auch aus einschlaegig-bekannten Kreisen gegen einschlaegig-bekannte Kreise. So gesehen also nichts ungewoehnliches. Doch wir haben in der kurzen Zeit mit vielen Schweizern interagiert und wurden immer freundlichst behandelt. Generell sind die Schweizer uebrigens sehr hoeflich – und irgendwie auch “Vereinsmeier”, denn allein in dem kleinen ca. 1800-Seelen-Dorf, wo wir naechtigten, soll es ungefaehr 60 verschiedene Vereine geben…

Ein schweizer Postkasten besteht aus zwei Elementen: Ein normaler “Schlitz” fuer die Briefe und darunter ein aufklappbares Fach fuer groessere Dinge. Selbiges ist unabgeschlossen, wohlgemerkt. Doch anscheinend gibt es keine Probleme in punkto Diebstahl. Die Leute lassen manchmal auch ihre Garagen mit saemtlichen Gartengeraeten ueber Nacht offen stehen. Das waere in vielen Gegenden hierzulande undenkbar…

Auf einer Viehschau mit anschliessendem Festzeltbesuch im “Doerfli” haben wir uns dann doch gewundert. Es spielte eine dreikoepfige Kapelle voellig ohne Verstaerker oder Mikrophone groesstenteils volkstuemliche, akkordeonlastige Musik. Und es brauchte letztendlich nur wenige Takte, bis dass die Tanzflaeche des gar nicht mal so kleinen Zeltes mit jungen und aelteren Leuten komplett gefuellt war. Alles war friedlich, alle hatten Spass. Tuersteher? Schnapsleichen? Security? “Hölle-Hölle-Hölle”? – Fehlanzeige! Sehr erholsam…

“Kaffee Träsch“, eine Mixtur aus Kaffee und Obstschnaps, wurde dort viel getrunken. Brrrrr… Gibt es auch als Variante mit Pfefferminztee, die aber auch nicht besser schmeckte. Erst, als wir beides zusammenkippten, musste sogar die Bedienung (die eigenhaendig probierte) anerkennen, dass das “gar nicht mal so schlecht” schmecken wuerde :-)

Fazit: Tolle Landschaft, nette Leute, interessante Unterschiede und ein hoher Wohlfuehlfaktor – trotz dieses allgegenwaertigen, unwohlen Gefuehls im Portemonnaie…

Ganz zum Schluss war ich uebrigens noch beim “Podparade”-Kollegen Roger Lévy zu Besuch und natuerlich haben wir auch ein Kurzgespraech fuer den “NormCast” aufgenommen. Demnaechst hier zu hoeren…

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Fax-Abzocke

30. September 2011 Keine Kommentare

Gewerbe-Abzocke, Teil 2:

Fax – Spam ist ja sowas von retro… aber er findet noch statt. Leider. Denn je nach Geraet kostet diese unerwuenschte “Post” ihren Empfaenger durch anfallende Druckkosten bares Geld.

Als “dreist” kann man das derzeit umgehende Fax mit der Ueberschrift “Unternehmensdatenbank.info” bezeichnen. Auch hier soll der Inhaber einer Firma diverse Daten in dieses Formular eintragen und an den Absender zurueckschicken. Und auch hier sieht das zunaechst wieder sehr amtlich aus.

“Wir bitten -sofern ihr Unternehmen wirtschaftlich aktiv ist- um Uebermittlung der Grunddaten (…) um die Aktualitaet der Daten zu gewaehrleisten. (…) Ruecksendefrist ist (…).”

Etwas tiefer wird’s in einem Seitenkasten dann richtig heftig und -auf Deutsch gesagt- “kackendreist”:

“Fuer die Veroeffentlichung der Kontaktdaten wird eine jaehrliche Service- und Verwaltungsgebuehr in Hoehe von 480 Euro netto bei 2 Jahren Laufzeit berechnet. Aufgrund hoher Bearbeitungszeiten (Anm. d. Red.: Pruuuuusssst!) muessen wir leider bei verspaeteter Ruecksendung der Kontaktdaten einen Verspaetungszuschlag von einmalig 10 Euro erheben. (…)

Kein weiterer Kommentar noetig, oder? :-)
Also, wenn so ein Fax ankommt, dann ab damit in die “Ablage B” (= Müll)

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Gewerbe-Abzocke

28. September 2011 Keine Kommentare

Wenn “normale Papierpost” ins Haus kommt, ist mittlerweile besondere Vorsicht geboten. Oftmals sehen Schreiben mit eigentlichem Werbecharakter sehr “amtlich” aus und sind diversen, offiziellen Vorlagen taeuschend-echt nachempfunden. In Wirklichkeit geht es den Absendern jedoch mal wieder nur um das liebe Geld, doch dieses Ansinnen wird -wenn ueberhaupt- im Kleingedruckten versteckt. Eine Unsitte, der unbedingt Einhalt geboten werden muss.
Die sogenannte “Gewerbeauskunftzentrale” verschickt derzeit vorgedruckte, sehr amtlich anmutende und teilweise vorausgefuellte Formulare an Gewerbetreibende, auch an Kleinbetriebe (die NW berichtet). Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer, Rechtsform sind schon ausgefuellt, den Rest (Email, Webadresse…) soll der Adressat nachtragen und das Formular zurueckschicken.

Wurde dies einmal gemacht, schnappt die Falle gnadenlos zu. Der ganze Spass -die Eintragung in ein Register auf der Webseite dieser “Zentrale”- kostet ab dann naemlich € 569 pro Jahr. Werden diese nicht innerhalb von zwei Wochen ueberwiesen, gibt es die erste Mahnung…

Das Dumme (fuer den “Kunden”) ist, dass diese Sache bisher noch legal ist, da ein rechtsgueltiger Vertrag zustande kommt. Doch der Widerstand waechst. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite Ratgeberrecht.eu. Hier wird dieser Fall sehr ausfuehrlich vorgestellt und neuere Rechtslagen werden per Updates nachgereicht. Lesenswert!

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