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Archiv für die Kategorie ‘Diverses’

Raumschrott Reloaded

8. September 2011 1 Kommentar

Die Russen und Amerikaner lieferten sich ein Wettrennen um die ersten Dinge, Raumschiffe oder Menschen im Weltall. Doch auch Grossbritannien wagte sich damals schon ueber die White Cliffs of Dover hinaus – und zwar vertikal. Es gab tatsaechlich ein Raumprogramm mit der erfolgreichen Absetzung eines Satelliten namens “Prospero” in der Erdumlaufbahn. Das war vor vierzig Jahren, im Jahr 1971. Nach zwei Jahren wurde der Satellit ausser Dienst gestellt und zieht seitdem ungenutzt seine vorprogrammierten Bahnen um die Erde.

(…) Jetzt hat ein Team von Studenten des Mullard-Institutes für Weltraumwissenschaften am Londoner University College angekündigt, den Satelliten “Prospero” aus dem Jahr 1971 wieder aktivieren zu wollen (…) Das Problem des Teams: Die „Gebrauchsanweisung“ für “Prospero” ist spurlos verschwunden, alle detaillierten technischen Daten. Leider auch die Code-Nummern zur Kontaktaufnahme und die nötigen Frequenzen – bisher jedenfalls. Auch gibt es von den Geräten, mit denen die Bodenstationen seinerzeit den Kontakt zum Satelliten hielten, vorerst keine Spur. (…) Quelle: Welt.de

Und somit begibt man sich auf die Suche nach maschinengetippten Codezetteln, Handbuechern usw.

” (…) Es ist, als wollte jemand Opas Gogomobil unter den Strohballen aus dem Schuppen holen und es wieder in Gang bringen. Nur für den zerbrochenen Zündverteiler will sich kein geeigneter Ersatz mehr finden und die KfZ-Papiere sind sowieso spurlos verschwunden. (…) Quelle: Welt.de

Da aber zurecht vermutet werden kann, dass der Satellit noch gebrauchsfaehig sein koennte, sind die Studenten motiviert, dieses Glanzstueck der britischen Raumfahrt puenktlich wieder zum Leben zu erwecken. Obwohl sie sich eigentlich nicht beeilen muessten, denn die Prognose sagt, dass “Prospero” noch mindestens 100 Jahre auf seiner Bahn verweilen koennte…

(…) Womöglich wäre er auch dazu zu bringen, Auskunft über den heutigen Stand der Dinge zu geben, die damals seine wissenschaftlichen Arbeitsaufgabe darstellten: “Prospero” sollte Daten liefern über die Energieeffizienz von Fotovoltaik im Weltraum und dafür Experimente durchführen. Und er sollte Testläufe absolvieren über das Aufspüren von Mikro-Meteoriten. (…) Quelle: Welt.de

Interessant ist das allemal, denn es gibt auch viele andere, ausgediente Satelliten, die in einem sogenannten “Friedhofsorbit” um die Erde duempeln, z.B. der Astra 1A Fernsehsatellit, der vielleicht auch noch fuer Schueler- und/oder Amateurfunkexperimente gut sein koennte.

Doch Universitaeten und (Hoch-) Schulen haben mit den CubeSat-Systemen neuere Moeglichkeiten, sich der Materie zu widmen. Funkamateure benutzen und betreiben schon laenger OSCAR- und andere Satelliten fuer ihre Zwecke.

Trotzdem haette die Reaktivierung eines alten Schaetzchens sicherlich ihren Reiz…

KategorienAmateurfunk, Diverses

Kein Netz…

1. September 2011 Keine Kommentare


Die CITY CARDS gibt es nach wie vor, teilweise noch immer mit richtig netten Motiven…

Dieses hier stammt laut Rueckseite aus dem Buch “iVolution: Cartoons für Apple Fans” von Michael Holtschulte.

Mehr dazu auf www.totaberlustig.de
Dort gibt es noch weitere, lustige Cartoons… :-)


KategorienDiverses

Kein Alkohol ohne Auto

31. August 2011 Keine Kommentare

Es gibt schon merkwuerdige Gesetze… In Nuernberg staunte jemand nicht schlecht, als ihm in einem Tankstellenshop der Erwerb zweier Flaschen Bier verweigert wurde. Dass er schon zweimal volljaehrig ist, sieht man ihm an und generell kam ihm die ganze Geschichte wie ein Streich mit der versteckten Kamera vor…

Ihm wurde das Bier verwehrt, weil er das Tankstellengelaende zu Fuss betreten hatte und somit nicht als “Reisender” galt. “Aha. Wenn ich also mit einem Auto hier vorgefahren waere, haetten sie mir das Bier verkauft?” fragte er unglaeubig. “Ja, selbstverstaendlich” war die gar nicht mal so selbstverstaendliche Antwort…

Tatsaechlich gibt es diesbezuegliche Regelungen, nach denen Tankstellenshops solche Dinge in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr (also ausserhalb der normalen Ladenoeffnungszeiten) nur an Reisende mit Automobil abgeben duerfen. Also… demnaechst “leihen” sich die Jugendlichen, die durch diese Massnahme vom Alkoholkonsum und dem damit einhergehenden Laermen abgehalten werden sollen, einen Wagen und fahren damit unter Umstaenden alkoholisiert zur Tanke. Da beisst sich doch die Katze in den Schwanz…

Die Jugendlichen werden sich den Alkohol sowieso besorgen, zur Not wird am Tag fuer den Abend vorgebunkert. Daher ist es auch unerheblich, ob eine Tankstelle generell Alkohol anbieten darf oder nicht. Den “normalen” Nachbarn einer Tankstelle wird durch so eine Regelung zumindest ein wenig Luxus verwehrt, es sei denn, sie holen fuer 200m das Auto aus der Garage. Die Umwelt wird’s ihnen danken…

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E10 verteuert E5

30. August 2011 Keine Kommentare

Zitat aus dem Hamburger Abendblatt:

Bei deutschen Autofahrern wird abkassiert. Was bisher nur ein diffuses Gefühl vieler Bürger war, entpuppt sich im Zuge der E10-Einführung jetzt als Gewissheit. So zieht die deutsche Mineralölindustrie bereits seit dem Frühjahr Autofahrern die sich weigern E10 zu tanken Millionenbeträge ab. Entsprechende Meldungen wurden jetzt bestätigt. „Durch jeden Liter herkömmlichen Superbenzins E5, der bei uns getankt wird, entsteht eine Fehlmenge, die es uns unmöglich macht, die geforderte Biokraftstoffquote zu erreichen“, sagte Karin Retzlaff, Sprecherin des Mineralölverbandes MWV, gegenüber dem Berliner „Tagesspiegel“. (…)

Verkauft der Baecker seine Broetchen auch teurer, wenn das Graubrot liegen bleibt?

(…) Derweil stellt Deutschlands größter Benzinverkäufer Aral seine rund 2.500 Tankstellen auf ein neues Abrechnungsmodell um. Wie die „Welt“ berichtet, liegen ihr vertrauliche Unterlagen von Aral über ein neues Provisionsmodell für die Tankstellenpächter vor. Danach sollen die Tankstellenbetreiber eine höhere Provision bekommen, wenn sie Benzin und Diesel über eine möglichst lange Zeit teuer verkaufen. (…)

Demnaechst heuern die Verkaeufer Clubs und Firmen an, die zu bestimmten Zeiten teuer Benzin bei ihnen tanken und danach zahlen sie ihnen eine Provision. Man kann sicher sein: JEDER der Beteiligten wird dabei noch seinen Schnitt machen. Hallo, wach…

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Loriot ist gestorben

23. August 2011 3 Kommentare


Loriot” alias Vicco Von Bülow ist im Alter von 87 Jahren gestorben.

Er war der Meister des feingezeichneten, niveauvollen Humors. Viele seiner Sketche, Gedichte und Cartoons gehoeren mittlerweile zum “Kulturgut”, denn sie waren, sind und bleiben zeitlos-gut.
Man erinnere sich an die beiden Herren im Bad, an das Adventsgedicht, die Nudel oder an “Weihnachten bei Familie Hoppenstedt“.

Der Vater der Knollennasenmaennchen hat den letzten Pinselstrich absolviert – moege er in Frieden ruhen!

KategorienDiverses