Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Lokales’

Tatort smAll Stars

11. Oktober 2011 Keine Kommentare

Es ist bald wieder an der Zeit…

Tatort smALL Stars
Der Vorverkauf für die Kultkonzerte startet am Freitag

Gütersloh. Die Szenerie ist auch im bereits 16. Jahr eine ähnliche: Zahlreiche bekannte Musiker aus Gütersloh und Umgebung finden sich zum alljährlichen Treffen ein, um gemeinsam nach den Weihnachtsfeiertagen ein Potpourri bekannter Hits abzufeuern. Tatort der mittlerweile zum Kult geworden Konzerte der „GT smALL Stars“ ist die Weberei Gütersloh. Der Startschuss zum Vorverkauf der begehrten Tickets fällt am kommenden Freitag um 18 Uhr.

Für viele Fans gehört ein Abend mit den smALL Stars zum alljährlichen Fest wie Baum und Geschenke. 1995 erstmalig als Benefizkonzert für und in der Weberei begonnen, hat sich die Reihe schnell fest in der Kulturlandschaft der Stadt etabliert. Dabei liegt der besondere Reiz für das Publikum vor allem darin, die bekannten Musiker, die das ganze Jahr zum Teil weltweit in unterschiedlichsten Projekten unterwegs sind, nur in dieser Zeit gemeinsam auf einer Bühne erleben zu können.

Und genau finden sich auch in diesem Jahr viele „Wiederholungstäter“ ein. Eine Vielzahl der Künstler rund um Achim Meier und Gerry Spooner sind bereits von Anfang an immer wieder dabei. Das musikalische Programm wird in intensiven Proben vor den Konzerten einstudiert und umfasst vor allem gut bekannte Klassiker der Musikgeschichte. Ostwestfälische Beständigkeit, die sich als einer der Erfolgsfaktoren der Veranstaltung erweist.

Und doch darf ein wenig Veränderung nicht fehlen. Erstmals werden die Konzerte mit der Unterstützung durch GTownMusic OWL organisiert. Das junge Gütersloher Unternehmen möchte mit frischen Ideen vor allem den Wohlfühl-Faktor während der Konzerte unterstützen, wofür in enger Zusammenarbeit mit dem Weberei-Team ein stimmiges Gesamtkonzept erarbeitet wurde. Dazu zählt auch der forsch daher kommende Titel „Tatort smALL Stars“, der sich dem Publikum in seiner ganzen Breite wohl erst nach Weihnachten vor Ort erschließen wird.

Vier Termine der smALL Stars wird es in diesem Jahr geben: Am 27., 28. und 29. Dezember dreht sich alles um die „smALL Stars Classic“. Hinzu kommt auch in diesem Jahr die große Silvester-Gala am 31. Dezember. Die Eintrittspreise betragen 20 Euro für die Konzerte und 23 Euro für die Gala. Für einen Sitzplatz (solange verfügbar) wird ein Aufschlag von 2 Euro pro Karte erhoben. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen beginnt am Freitag, den 14. Oktober, um 18 Uhr in der Weberei Gütersloh.
(via GTown Music / Ben Hensdiek)

Alle Achtung: Der Vorverkauf für die Konzerte der GT smALL Stars um Gerry Spooner (mitte) und Achim Meier (mit Akkordeon) beginnt am Freitag, den 14. Oktober um 18 Uhr in der Weberei.

KategorienLokales

Minikreisel

15. September 2011 2 Kommentare

Das Foto zeigt einen “Kreisverkehr” am Surenhofs Weg in Guetersloh. Vermutlich ist er von einem Smart-Fahrer durchgeboxt worden, denn fuer ein normal-grosses Auto ist er viel zu klein und Busse machen sich gar nicht erst die Muehe, das Lenkrad zu bewegen. Ein normaler PKW ragt vorne schon aus dem Gebilde heraus, wenn er mit dem Hinterteil die Grenze gerade mal so passiert hat. Nein, liebe Leute, das ist ein weltfremdes (und aufgrund der Kübel zudem haessliches) Gebilde, welches allerhoechstens dem Zweck des Aergerns dienen kann.
Es gibt in Guetersloh einige andere Kreuzungen, an denen die Ampelschaltungen so unguenstig sind, dass dort ein ordentlicher Kreisverkehr sinnvoll waere. Aber dieser hier ist leider nur ein schlechter Mini-Witz…

KategorienLokales

Funkiges Clubheim gesucht

26. August 2011 Keine Kommentare

Der folgende Artikel erschien heute in der Lokalzeitung “Die Glocke“. Vor vielen Jahren bauten wir in eine leere, alte Scheune den ersten Funk-Raum ein, seitdem wurde das “Clubheim” staendig erweitert und verbessert. Doch nun muessen wir den Standort leider verlassen…

Amateure haben Angst vorm Funkloch

Rheda-Wiedenbrück (ng) – Herrscht beim Ortsverband Rheda-Wiedenbrück des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (Darc) bald Funkstille? „Die Gefahr besteht durchaus“, sagt Vorstandsmitglied Henning Kanschik. Denn nach 14 Jahren müssen die Funkamateure ihr Vereinsheim verlassen.

Ein neues Sendezentrum ist nicht in Sicht. Alle Versuche, ein neues Domizil für die vereinseigene Funktechnik zu finden, liefen ins Leere. Der Plan, das ehemalige Batenhorster Gefängnis anzumieten, scheiterte in letzter Minute. Jetzt hoffen Kanschik und Kollegen, über die Berichterstattung in der „Glocke“ eine neue Bleibe zu finden. Denn die Zeit drängt: „Spätestens am 31. Januar 2012 muss unser Vereinsheim an der Triftstraße in Rietberg-Mastholte geräumt sein“, sagt Vorstandsmitglied Sebastian Huth aus Rietberg. „Der neue Besitzer hat Eigenbedarf angemeldet.“

Drei Funkmasten, eine Schüssel
Seit 1997 funkt der Rheda-Wiedenbrücker Ortsverband aus der Nachbarstadt in die große, weite Welt. Per Zufall hatte der Verein, der sich aktuell aus 60 Funkamateuren aus Rheda-Wiedenbrück und Umgebung rekrutiert, damals das Clubheim im Dachgeschoss einer umgebauten Scheune aufgetan. „Der Standort war für uns einfach ideal“, sagt Henning Kanschik. „Weit und breit keine Nachbarn und im Garten genügend Platz zum Aufstellen unserer drei Funkmasten sowie der Satellitenschüssel.“

Komplizierte Technik
Einen neuen Standort mit ähnlichen Voraussetzungen zu finden, das ist der größte Wunsch der Hobbyfunker. „Denn ohne ein Vereinsheim können wir viele Aktivitäten nicht mehr anbieten“, unterstreicht der 27-jährige Langenberger. Technikkurse, Funklehrgänge und gesellige Abende seien nur mit einem festen Dach über dem Kopf möglich. „Und weil die Funkgeräte hochsensibel sind, kann man sie nicht jede Woche an einem anderen Ort aufbauen“, ergänzt Vorstandsmitglied Dirk Juchtmann aus Oelde. „Von den 27 Meter hohen Masten ganz zu schweigen.“

Keine Angst vor Funkwellen
Gesundheitsschädliche Strahlenbelastungen durch den Funkverkehr müssten potenzielle Vermieter nicht befürchten. Jeder, der Radio höre, vorm Computer sitze, Fernsehen schaue oder ein Handy benutze, sei den unsichtbaren Wellen ebenso ausgesetzt, sagt Kanschik. 60.000 Studien gebe es weltweit zum Thema Funkstrahlen – und alle kämen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Einen eindeutigen Beweis für die Behauptung, dass Funkwellen gefährlich sind, sei die Wissenschaft bislang schuldig geblieben.

Wer dem Ortsverband bei der Vereinsheimsuche helfen will, kann sich bei Henning Kanschick, Tel. 05248/821564 oder 0175/4122769, melden. Quelle: Die Glocke

KategorienAmateurfunk, Lokales

Handy, erleuchte uns!

30. Juli 2011 Keine Kommentare

Bei Anruf – Licht! So koennte man das Projekt “Dial4Light(welches natuerlich einen trendigen, englischen Namen tragen muss…) beschreiben. Eine zu durchquerende Gegend wird erst dann beleuchtet, wenn der Passant das Licht per Handy anfordert. Dazu muss er sich vorher per Internet bei “Dial4Light” registrieren. Der Grundgedanke: Energie sparen und einen krassen Gegenpol zu den beleuchteten Autobahnen Belgiens schaffen :)

Doch das Ganze hat Schattenseiten und arbeitet noch nicht wirklich zuverlaessig (siehe hier). Noch ist nicht jeder im Internet zugegen und/oder will sich ueberhaupt mit solchen Methoden auseinandersetzen. Und nicht jeder moechte seine Mobilfunknummer fuer alle moeglichen -vom eigentlichen Telefonzweck abweichenden- Dinge hergeben. Parkgebuehren, Eintrittsgelder, Mautgebuehren – all das kann per Handy abgewickelt werden (und das wird es teilweise auch schon). Daher geht der Trend fuer viele zum Zweit-Handy, dessen Nummer fuer solche Sachen hergegeben wird, obwohl die (werbetreibende) Industrie, Behoerden und andere Gruppierungen mittlerweile ganz wild auf die “richtigen” Handynummern sind. Bei dem weiterhin schrumpfenden Festnetzanteil in Verbindung mit immer duenner werdenden Telefonbuechern kein Wunder…

Generell ist das Bezahlen per Handy sicherlich eine innovative Idee, sollte aber nicht die alleinige Loesung sein bzw. bleiben. Alltaegliche Grundfunktionen duerfen dadurch nicht auf einen internet-affinen und mit Mobiltelefonen ausgeruesteten Bevoelkerungsanteil zugeschnitten bzw. limitiert werden. Doch der Anteil solcher Dienste wird steigen. Naja, wenn’s soweit ist, kann man ja die evtl. noch vorhandene, alte Prepaid-Handynummer recyceln. Aber die “Richtige” ist und bleibt – Privat!

KategorienDiverses, Lokales

Ein ehrenwertes Haus

20. Juli 2011 Keine Kommentare

Werte “auswaertige” Leser/innen. Ja, auch Du aus Passau oder Du aus Flensburg bist gemeint. Denn das Folgende ist bestimmt nicht nur ein lokales Phaenomen, doch gerade unser heissgeliebtes Staedtchen Guetersloh (laut oertlichem Lokalsender gleichzeitig Namensgeber fuer den sogenannten “besten Kreis der Welt”) schafft es immer wieder, ins architektonische Fettnaepfchen zu treten. Schon in der Vergangenheit musste “unser” altes Rathaus, welches auch heute noch eine gute Figur abgeben wuerde, einem haesslichen Betonbunkerklotz weichen, der heutzutage trotz endlich mal erfolgter Fassadenreinigung ziemlich trist aussieht. Am Stohlmannplatz tummeln sich leichte Maedchen im wohl haesslichsten (Hoch-) Haus der Stadt, welches einst ein Vorzeigeobjekt gewesen ist. Am neuen Theater mit Glasfassade scheiden sich noch immer die Geister, weitere “Glaskaesten” finden sich im ganzen Stadtgebiet und bilden Fremdkoerper in urspruenglich-schoenen Strassenzeilen, hinter deren mittlerweile oftmals abgedeckten Schaufenstern dubios-anmutende Sportwettenlokale residieren und aus denen ihre Waren in offenen Schaufenstern praesentierende Einzelhaendler immer zahlreicher verschwinden. Es scheint, dass Teile Gueterslohs zu Spielwiesen fuer ueberambitionierte Architketen mutier(t)en – damals und heute.


Das hier im Bild zu sehende Gebaeude steht mittem im Stadtzentrum. Nun aber wird ernsthaft diskutiert, es abreissen zu lassen.

Anstatt dieser Fassade (die mit wenigen Mitteln wieder “aufhuebschbar” waere) soll dann ein fuenfgeschossiges Haus dort hervorragen.

Hervorragend, oder?

“Der mit einem Flachdach versehene Bau soll die 1.000m² Grundstücksfläche fast vollständig ausfüllen. Bislang steht an dieser Stelle noch das Kniepkampsche Haus, in dem 1908 die zweitälteste Apotheke Güterslohs eröffnet worden war. Sie schloss genau 100 Jahre später endgültig, weil sie nicht mehr wirtschaftlich zu führen war. Eine Abrissgenehmigung des historischen Hauses liegt bereits vor.” (Quelle: NW-News.de)

DAS waere aber wirklich schade und wuerde den dortigen Platz noch enger wirken lassen. Macht mal so weiter, “liebe” Stadtplaner! Anstelle des Veerhoffhauses koennte auch ein hochmodernes Buerogebaeude mit sechs Etagen in wunderbarem Uni-Look und mit malerischen Stahltraegern am alten Kirchplatz stehen. Ach ja, der Kirchplatz… hmmm… wie waer’s mit einem “Event-Circle” mit hippen Kluengelgeschaeften und Doenerbuden anstatt alter Fassaden von Anno Tuck? Irgendein Architekt wird den gutbezahlten Auftrag sicher gerne annehmen und Guetersloh waere wieder von einem Stueck Geschichte befreit.
Waere doch toll, oder? (…wer Ironie findet, darf sie behalten…)

KategorienLokales