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Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Schellackplattenlagerung

26. April 2016 Keine Kommentare

Schellack- bzw. Grammophonschallplatten fuehren in der hiesigen Sammlung ein Schattendasein. Grundsaetzlich haben sie auch keinen so hohen Sammlerwert (wie z.B. seltene LP- oder Singlepressungen), aber sie sind vertonte Geschichte. Wirklich gut erhaltene Schellackplatten findet man heutzutage nur noch selten, meistens sind es auch nur deutsche Titel aus dem Oper, Operetten- oder Volksmusikbereich, die auf mich keinen grossen Reiz ausueben. Schlager-Klassiker schon eher, aber auch nur selten. Allerdings sind Originalpressungen aus dem Jazz & Swingbereich sehr interessant und am allermeisten kribbelt’s bei internationalen Rock’n'Roll-Klassikern, die damals teilweise zweigleisig publiziert wurden, als 7inch-Single und als 10inch-Schellack- oder Vinylplatten. Doch gibt es beispielsweise einen Evergreen von Glenn Miller oder Duke Ellington nur wirklich original auf Schellackplatte, die dann auch einen Ehrenplatz in jeder Sammlung verdient haben sollte…

Man glaubt es kaum, wie gut Schellackplatten, mit einem ordentlichen Geraet und einer passenden Saphirnadel abgespielt, tatsaechlich klingen koennen. Von der hoeheren Zerbrechlichkeit mal abgesehen, sind sie sehr pflegeleicht und selbst grobere Kratzer sind nur selten hoerbar. Natuerlich reden wir hier nicht von Grammophonen mit Nagelnadeln :-)

Originalcover findet man fuer Schellackplatten leider nur noch selten und in den allermeisten Faellen handelt es sich nur um “Labelcover”, also Papierschuber mit dem aufgedruckten Logo der jeweiligen Plattenfirma. Diese Cover sind also absolut austauschbar und tragen bei einer Schellackplatte nicht wesentlich zum Gesamtwert der Platte bei. Ganz anders ist das natuerlich bei Singles und LPs.

Somit stehen Schellackplatten gerne mal nebeneinander aufgereiht in entsprechenden Schallplattenstaendern, wo sie zustauben und beim Herausnehmen oder Ablegen weitere Kratzer bekommen koennen. Hier sollte man im einschlaegigen Fachhandel passende 10inch Papphuellen erwerben, die Platten darin verstauen und sie aufrecht stehend, wie LPs auch, lagern. Diese Huellen gibt es fuer kleines Geld z.B. bei Protected.de (aktuell € 12,50 fuer 50 Stueck via Amazon) und letztendlich geben die Platten dadurch im Regal auch ein homogenes Bild ab.

Ich sammele nur ausgesuchte Schellackplatten mit Aufnahmen, die eine persoenliche Bedeutung haben. Somit werden es auf Dauer wohl auch nur wenige Exemplare in die hiesige Schellackecke schaffen, diese werden dann aber allesamt etwas Besonderes sein…

KategorienMedien, Musik

Prince has died…

21. April 2016 Keine Kommentare


One of the most influential musicians of the 80s and 90s has died today: Prince.
Another sad news within this sad year…

KategorienMusik

Rock’n'Roll Denkmal (Official Video)

19. April 2016 Keine Kommentare


Text: Werner Vogt | Musik: Werner Vogt & Mickey Meinert

KategorienMusik, Videos

Wahnsinnlich – Ye Fa

8. April 2016 Keine Kommentare

Wahnsinnlich featuring Cesar Anot – YE FA – LASS SIE UNS UMARMEN (Official Music Video)


Hier kannst Du das Album als CD bestellen:
JPC | Weltbild | Bücher.de

Über diesen Link erreichst Du alle Download- und Streamingportale: https://TimezoneRecords.lnk.to/yefa

Label: Timezone, Osnabrück

Die Front besetzt Lutz „Lulu“ Becker, aus der Tiefe unterstützt von Mickey Meinert. Versehen mit einer wohldosierten und nötigen Portion Verrücktheit und beseelt von menschlichem und allzumenschlichem, musizieren und kreieren sie zwischen Phantasie und Erfahrung, dem Wahnsinn des Alltäglichen und der ganzen Sinnlichkeit des prallen, bunten Lebens in seinem Facettenreichtum.
Tagtäglich geniessen und nutzen wir die globalen Schätze unseres Planeten, oft ohne uns dessen bewusst zu sein, – wie arm wäre unser Leben ohne all diese schönen, „fremden“ Dinge: So klingt die Erde! – So schmeckt die Welt! Und da es ja so schön heisst: „Kindermund tut Wahrheit kund!“ geben lebendig – spontane Kinderstimmen diesem Lied die entsprechend entwaffnende Note. Angereichert mit der phantastischen Stimme des in Paris lebenden Ivorers Cesar Anot und mit den authentischen Klängen der indischen Sitar, armenischen Duduk, des australischen Didgeridoos sowie Ethno – Percussion und mit der Unterstützung eines Gospel – Chors ist mit YE FA ein internationaler, optimistischer Song mit weltmusikalischen Einflüssen entstanden. Ein kleines Licht in der aktuell diffusen Stimmungslage, die positiven Auswirkungen der kulturellen Vielfalt aufzeigend!

KategorienMusik, Videos

Plastikbomberplattenspieler

23. März 2016 Keine Kommentare

Vinyl boomt – und immer häufiger begegnet man ihnen in den einschlägigen Elektronikmärkten, den SCHLECHTEN Plattenspielern. Oftmals bieten sie MP3-On-The-Fly-Codierung und/oder sind in auf alt getrimmten “Nostalgieradios” eingebaut. Es gibt sie auch als hässliche Einzelgeräte, mit Abdeckhauben, die sich schon beim Anheben verbiegen. Mit Tonarmen im Spielzeuglook, eiernden Plattentellern und Schalterchen, die man sich eigentlich kaum traut, zu bewegen, da sie sehr zerbrechlich scheinen. Auch klanglich befinden sie sich eher auf dem Niveau von Radioweckern als auf irgendeinem Level, der den Schallplatten auch nur annähernd gerecht werden könnte…

Liebe Leute, die ihr auf dem Speicher, im Keller oder sonstwo eure alte Plattensammlung wiederentdeckt habt, oder euch sogar für Neuanschaffungen interessiert:
Kauft diesen Unter-100-Euro-Billigramsch NICHT – nicht nur der Klang wird euch enttäuschen.

Ein ordentlicher Mittelklasse-Plattenspieler aus den 70er, 80er oder auch 90er Jahren (bis ca. 1995) der Marken Technics, Onkyo, Sony, Yamaha oder Dual in gutem Zustand kostet ähnliche Kleinsummen und macht erheblich mehr Freude. Verarbeitung, Klang, Optik – hierbei sind die “Oldies” diesem modernen Plastikschrott weit überlegen.

Wer es dann richtig nett haben möchte, kann mal nach edleren Modellen der Firmen “Rotel” oder “Thorens” schauen. Ein nahezu unkaputtbarer (und wieder aktueller) Plattenspieler ist der Technics SL1200/SL1210, der, mit dem richtigen System ausgestattet, weit über DJ-Anwendungsgebiete hinaus gehen und in der Oberklasse mitschwimmen kann.

Ein DUAL-Plattenspieler aus heutiger Produktion hat nichts mehr mit den wirklich guten, soliden Geräten zu tun, die früher unter diesem Namen von den Gebrüdern Steidinger im Schwarzwald gebaut wurden. Allerdings werden nach wie vor hochwertige Plattenspieler unter dem Namen “Dual” von der Firma “Fehrenbacher” gefertigt – diese gibt es aber zurecht nicht im Billigsegment der Discounter.

Auf Flohmärkten oder in Gebrauchtbörsen findet man oftmals gute, alte Dualspieler, die auch heute noch sehr gute Dienste tun können, zu nennende Modelle wären beispielweise die Direkttriebler CS-604 oder CS-626. Die einfachen “Brot-und-Butter-Laufwerke“, wie sie früher mal genannt wurden, haben z.B. Typennummern wie 1214, 1216 oder 1226. Auch diese Geräte können, z.B. mit einem weit verbreiteten “Shure M75″-Nadelsystem klanglich und auch in punkto Komfort überzeugen…

KategorienMedien, Musik