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Kurzbericht: Samsung Galaxy J7

Nach knapp drei Jahren musste aufgrund gestiegener Anforderungen und eines Tarifwechsels mal wieder ein neues Smartphone her. Das SAMSUNG GALAXY J7 (2016) entpuppte sich hierbei schnell als erste Wahl. Zufällig gesehen, gefühlt und für gut befunden. Die anschliessenden Online-Recherchen bestätigten dieses Gefühl und somit wurde “zugeschlagen” ;)

Das knapp 5,5 Zoll grosse Display ist sehr gut lesbar, klar und deutlich. 16 GB interner Speicher reichen eigentlich aus, eine SD-Karte findet zusätzlich Platz. Das Gerät ist intern richtig partitioniert, so dass abzüglich des Betriebssystems und der bereits installierten Apps noch ungefähr 10 GB interner Speicher zu Verfügung standen. Somit dürfte die “zuwenig Speicher”-Meldung, die bei älteren Geräten gerne mal nervte, der Vergangenheit angehören.

Der Sound des Lautsprechers ist bei WhatsApp-Voicemails manchmal gefühlt etwas zu mager, ansonsten gibt es aber auch hier nichts zu meckern. Es klingt relativ ausgewogen und brauchbar.

Ein Kaufkriterium war die Kamera: In dieser Preisklasse (bis zu 250 Euro durften es sein, mehr nicht) ist diese wirklich herausragend-gut. Der Auslöser ist schnell, die Fotos sind scharf und knackig, manchmal könnten sie allerdings etwas mehr Farbe vertragen. Die Videos entstehen im HD-Format als allgemeinkompatible MP4-Dateien. Hierbei fällt besonders postitiv auf, dass der Videoton selbst dann nicht mehr übersteuert, wenn man in unmittelbarer Nähe der Tonquelle / Band filmt…

Die Haptik ist hervorragend, der Akku unglaublich. Er ist separat einsetzbar (also nicht fest im Gerät verbaut) und mit 3300 mAh sehr kapazitätsreich. Mein “Wiko-Vorgänger-Phone” war in punkto Durchhalten schon gut, aber das Samsung J7 hält fast dreimal so lang durch. Selbst bei voller, häufiger Nutzung von Facebook & Co. lag es hier nach zwei vollen Tagen noch bei über 50% Restkapazität.

Ausser einem Microsoft Office-Paket und einem kleinen Programm zum Abrufen von Samsung-bezogenen Inhalten (beides abschalt- und ausblendbar) war von vornherein keine unerwünschte Software installiert. Das System reagiert schnell, alles läuft flüssig.

Leider fehlt eine Anwendung zum Spiegeln des Displays z.B. auf einen Fernseher (“Screen Mirroring”), welche andere Samsung-Geräte normalerweise mit an Bord haben. Doch diese lässt sich entweder durch einen Trick vielleicht (!) freischalten (Google fragen!) oder durch eine separate App (wie z.B. “Smart View”) nachrüsten.

Das J7 hat neben der LTE-Kompatibilität -und auch das ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich- eine USG-otg (“on the go”) Schnittstelle zu bieten, so dass z.B. “normale” externe Datenträger daran angeschlossen werden können.

Das Gerät ist aufgrund seiner Grösse natürlich etwas sperriger, doch passt es so gerade noch in die Hosentasche – und in eine normalgrosse Jackeninnentasche sowieso. Um es nicht unnötig zu vergrössern, wurde es, wie auf dem Bild zu sehen, hier nur mit einem eng anliegenden “Bumper” versehen, der es zumindest vor Stürzen auf die Kannten schützen kann.

Bisheriges Fazit: Das Samsung Galaxy J7 ist sehr zu empfehlen!

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