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	<title>Kommentare zu: Wegelagerei 2.0</title>
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		<title>Von: normcast</title>
		<link>http://www.normcast.de/computerkram/wegelagerei-20/comment-page-1/#comment-2344</link>
		<dc:creator>normcast</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 21:03:09 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Einsparen sollte man zuerst dort, wo es private Alternativen gibt.

Was fuer mein Dafuerhalten beinhaltet, dass nicht quasi blind in mehr oder weniger offensichtliche Kopien diverser Unterhaltungsformate investiert wird, die auf anderen (Privat-)Sendern bereits erfolgreich laufen. Ein erfolgreiches Original einzuholen gelingt nur in den allerseltensten Faellen. Derartige &quot;Versuchssendungen&quot; laufen unter anderem in diversen &quot;dritten&quot; Programmen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>>Einsparen sollte man zuerst dort, wo es private Alternativen gibt.</p>
<p>Was fuer mein Dafuerhalten beinhaltet, dass nicht quasi blind in mehr oder weniger offensichtliche Kopien diverser Unterhaltungsformate investiert wird, die auf anderen (Privat-)Sendern bereits erfolgreich laufen. Ein erfolgreiches Original einzuholen gelingt nur in den allerseltensten Faellen. Derartige &#8220;Versuchssendungen&#8221; laufen unter anderem in diversen &#8220;dritten&#8221; Programmen&#8230;</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.normcast.de/computerkram/wegelagerei-20/comment-page-1/#comment-2343</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 19:50:40 +0000</pubDate>
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		<description>P.S.: Das o.g. Zitat ist natürlich nicht wörtlich aus dem Urteil, sondern nur indirekt wiedergegeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S.: Das o.g. Zitat ist natürlich nicht wörtlich aus dem Urteil, sondern nur indirekt wiedergegeben.</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.normcast.de/computerkram/wegelagerei-20/comment-page-1/#comment-2342</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 19:48:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Coke: Dafür ergibt&#039;s schöne Muster. ;)

Die Staatsferne des Rundfunks ist eher dadurch begründet, dass der Rundfunk nicht zu Propagandazwecken missbraucht werden kann. In einem Urteil des Bundesverfassungsgericht von 1961 heißt es: 
&quot;Das BVerfG sieht den Rundfunk wegen der (damaligen) Frequenzknappheit und dem hohen finanziellen Aufwand als öffentliche Aufgabe an, die von Privaten derzeit nicht zu bewältigen sei. Als Faktor und Medium der Meinungsbildung muss der Rundfunk aber staatsfrei organisiert sein.&quot;
http://wapedia.mobi/de/1._Rundfunk-Urteil

Den &quot;Rotstift des Finanzministers&quot; der jeweiligen Bundesländer würde ich da weitaus weniger fürchten. Ich glaube nicht, dass die Einsparung von RBB radiomultikulti (ein Sender der damals nach den ausländerfeindlichen Anschlägen von Solingen, Mölln und Rostock ins Leben gerufen wurde) und der HR-Kindersendung Domino politisch durchzusetzen wären, denn man muss ja an die nächste Landtagswahl denken. ;-)

Dass die öffentlich-rechtlichen Sender sparen müssen, halte ich nicht unbedingt für tragisch, wenn man bedenkt, wie viele Gelder für fragwürdige Formate und Aktionen verpulvert werden und was für einen aufgeblähten Verwaltungsapparat die Sender haben. Einsparen sollte man zuerst dort, wo es private Alternativen gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Coke: Dafür ergibt&#8217;s schöne Muster. ;)</p>
<p>Die Staatsferne des Rundfunks ist eher dadurch begründet, dass der Rundfunk nicht zu Propagandazwecken missbraucht werden kann. In einem Urteil des Bundesverfassungsgericht von 1961 heißt es:<br />
&#8220;Das BVerfG sieht den Rundfunk wegen der (damaligen) Frequenzknappheit und dem hohen finanziellen Aufwand als öffentliche Aufgabe an, die von Privaten derzeit nicht zu bewältigen sei. Als Faktor und Medium der Meinungsbildung muss der Rundfunk aber staatsfrei organisiert sein.&#8221;<br />
<a href="http://wapedia.mobi/de/1._Rundfunk-Urteil" rel="nofollow">http://wapedia.mobi/de/1._Rundfunk-Urteil</a></p>
<p>Den &#8220;Rotstift des Finanzministers&#8221; der jeweiligen Bundesländer würde ich da weitaus weniger fürchten. Ich glaube nicht, dass die Einsparung von RBB radiomultikulti (ein Sender der damals nach den ausländerfeindlichen Anschlägen von Solingen, Mölln und Rostock ins Leben gerufen wurde) und der HR-Kindersendung Domino politisch durchzusetzen wären, denn man muss ja an die nächste Landtagswahl denken. ;-)</p>
<p>Dass die öffentlich-rechtlichen Sender sparen müssen, halte ich nicht unbedingt für tragisch, wenn man bedenkt, wie viele Gelder für fragwürdige Formate und Aktionen verpulvert werden und was für einen aufgeblähten Verwaltungsapparat die Sender haben. Einsparen sollte man zuerst dort, wo es private Alternativen gibt.</p>
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		<title>Von: coke</title>
		<link>http://www.normcast.de/computerkram/wegelagerei-20/comment-page-1/#comment-2340</link>
		<dc:creator>coke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 20:18:52 +0000</pubDate>
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		<description>hmpfh -- die Größerzeichen haben meinen obigen Kommentar wieder zerhauen. :-(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hmpfh &#8212; die Größerzeichen haben meinen obigen Kommentar wieder zerhauen. :-(</p>
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		<title>Von: coke</title>
		<link>http://www.normcast.de/computerkram/wegelagerei-20/comment-page-1/#comment-2339</link>
		<dc:creator>coke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2009 20:17:02 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;&gt;&gt; Muessten wir denn dann nicht auch Gebuehren z.B. fuer die Fehmarnsundbruecke bezahlen, “nur weil sie da ist” und wir rein theoretisch jederzeit drueberfahren koennten? &lt;&lt;&gt;&gt; Ökonomischer und gerechter wäre es, den ö.-r. Rundfunk durch Steuern zu finanzieren &lt;&lt;&lt; -- nein! Man hat bewusst von Steuern Abstand genommen und die Rundfunkgebühren als Finanzierungsweg geschaffen, um dem Staat den (zumindest unmittelbaren) Einfluss auf den Rundfunk zu verwehren. Man kann über GEZ sagen was man will, aber solange öffentlicher Rundfunk in Deutschland gewünscht ist, der nicht vom Rotstift des Finanzministers abhängig sein soll, ist eine GEZ der einzig sinnvolle Weg.

Darüber, dass die GEZ selbst vielleicht reformiert werden müsste, oder über die Höhe der Gebühren oder darüber, ob öffentlicher Rundfunk wirklich Summe X für Star Y oder Sport Z bezahlen muss, lasse ich gerne mit mir reden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;&gt; Muessten wir denn dann nicht auch Gebuehren z.B. fuer die Fehmarnsundbruecke bezahlen, “nur weil sie da ist” und wir rein theoretisch jederzeit drueberfahren koennten? &lt;&lt;&gt;&gt; Ökonomischer und gerechter wäre es, den ö.-r. Rundfunk durch Steuern zu finanzieren &lt;&lt;&lt; &#8212; nein! Man hat bewusst von Steuern Abstand genommen und die Rundfunkgebühren als Finanzierungsweg geschaffen, um dem Staat den (zumindest unmittelbaren) Einfluss auf den Rundfunk zu verwehren. Man kann über GEZ sagen was man will, aber solange öffentlicher Rundfunk in Deutschland gewünscht ist, der nicht vom Rotstift des Finanzministers abhängig sein soll, ist eine GEZ der einzig sinnvolle Weg.</p>
<p>Darüber, dass die GEZ selbst vielleicht reformiert werden müsste, oder über die Höhe der Gebühren oder darüber, ob öffentlicher Rundfunk wirklich Summe X für Star Y oder Sport Z bezahlen muss, lasse ich gerne mit mir reden&#8230;</p>
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		<title>Von: links for 2009-05-28 &#171; Nur mein Standpunkt</title>
		<link>http://www.normcast.de/computerkram/wegelagerei-20/comment-page-1/#comment-2337</link>
		<dc:creator>links for 2009-05-28 &#171; Nur mein Standpunkt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 12:04:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.normcast.de/?p=4060#comment-2337</guid>
		<description>[...] NormCast.de » Wegelagerei 2.0 Woher nehmen sich der WDR &amp; Co. das “Recht”, Wegezoll auf der Datenbahn zu erheben, auch wenn das Angebot nicht genutzt wird? Muessten wir denn dann nicht auch Gebuehren z.B. fuer die Fehmarnsundbruecke bezahlen, “nur weil sie da ist” und wir rein theoretisch jederzeit drueberfahren koennten? (tags: Radio) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] NormCast.de » Wegelagerei 2.0 Woher nehmen sich der WDR &amp; Co. das “Recht”, Wegezoll auf der Datenbahn zu erheben, auch wenn das Angebot nicht genutzt wird? Muessten wir denn dann nicht auch Gebuehren z.B. fuer die Fehmarnsundbruecke bezahlen, “nur weil sie da ist” und wir rein theoretisch jederzeit drueberfahren koennten? (tags: Radio) [...]</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.normcast.de/computerkram/wegelagerei-20/comment-page-1/#comment-2334</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:02:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.normcast.de/?p=4060#comment-2334</guid>
		<description>Ich finde ein Gebührensystem ist immer noch das kleinere Übel als eine völlige Privatisierung des Rundfunks. Gerade im Radio gibt es Qualität eigentlich nur noch von den öffentlich-rechtlichen Sendern (auch wenn sie auch hier zunehmend zugunsten des Mainstreams geopfert wird). Welcher private Hörfunksender bringt denn schon Features oder Hörspiele? Durch ein &quot;Pay-per-View&quot;-Verfahren, wie du es nennst, lässt sich sowas nicht finanzieren. 

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen Auftrag, den kommerzielle Sender nicht haben. Leider werden immer mehr gesellschaftlich wichtige Formate eingespart, wie radiomultikulti beim RBB oder das Kinderprogramm Domino beim HR, sodass man sich wirklich fragen muss, ob diesem Auftrag noch in ausreichendem Maße nachgekommen wird. Hier gäbe es in der Tat Anlass zur Kritik. 

Was ich auch inakzeptabel finde, ist, dass ein Selbständiger für seinen Büro-PC extra zahlen muss.

Ökonomischer und gerechter wäre es, den ö.-r. Rundfunk durch Steuern zu finanzieren, um die immensen GEZ-Verwaltungsgebühren zu sparen, aber das ist leider nicht verfassungskonform. 

Es ist übrigens niemand gezwungen Fernsehgebühren zu zahlen, die Abschaffung des Fernsehers schafft nicht nur Platz im Wohnzimmer, sondern schont auch den Geldbeutel. Für Internet-PC und Radio zahlt man nur knapp 6 Euro im Monat, was ich angesichts des reichhaltigen Angebots für nicht viel halte. Ich fürchte bloß, dass die das eines Tages auf das Fernsehgebühr-Niveau anheben. Für Gottschalk und Kerner will ich in der Tat keine Zwangsgebühren zahlen müssen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde ein Gebührensystem ist immer noch das kleinere Übel als eine völlige Privatisierung des Rundfunks. Gerade im Radio gibt es Qualität eigentlich nur noch von den öffentlich-rechtlichen Sendern (auch wenn sie auch hier zunehmend zugunsten des Mainstreams geopfert wird). Welcher private Hörfunksender bringt denn schon Features oder Hörspiele? Durch ein &#8220;Pay-per-View&#8221;-Verfahren, wie du es nennst, lässt sich sowas nicht finanzieren. </p>
<p>Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einen Auftrag, den kommerzielle Sender nicht haben. Leider werden immer mehr gesellschaftlich wichtige Formate eingespart, wie radiomultikulti beim RBB oder das Kinderprogramm Domino beim HR, sodass man sich wirklich fragen muss, ob diesem Auftrag noch in ausreichendem Maße nachgekommen wird. Hier gäbe es in der Tat Anlass zur Kritik. </p>
<p>Was ich auch inakzeptabel finde, ist, dass ein Selbständiger für seinen Büro-PC extra zahlen muss.</p>
<p>Ökonomischer und gerechter wäre es, den ö.-r. Rundfunk durch Steuern zu finanzieren, um die immensen GEZ-Verwaltungsgebühren zu sparen, aber das ist leider nicht verfassungskonform. </p>
<p>Es ist übrigens niemand gezwungen Fernsehgebühren zu zahlen, die Abschaffung des Fernsehers schafft nicht nur Platz im Wohnzimmer, sondern schont auch den Geldbeutel. Für Internet-PC und Radio zahlt man nur knapp 6 Euro im Monat, was ich angesichts des reichhaltigen Angebots für nicht viel halte. Ich fürchte bloß, dass die das eines Tages auf das Fernsehgebühr-Niveau anheben. Für Gottschalk und Kerner will ich in der Tat keine Zwangsgebühren zahlen müssen&#8230;</p>
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