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Windows 7: Einheitliche Ordneransicht

Windows 7 bricht mit vielen Traditionen und Gewohnheiten. Manchmal ist das von Vorteil, doch bei manchen Dingen werden gewisse Ablaeufe unnoetig verkompliziert. Windows 7 hat die Eigenart, den Ordnertyp aufgrund der mehrheitlich vorhandenen Inhalte zu bestimmen. Befinden sich beispielsweise drei MP3-Dateien und vier Bilder in einem Ordner, so wird dessen Ansicht auf die eines “Bilderordners” abgestimmt, so dass die Audiodateien z.B. mit einem grossen Icon der normalerweise zugeordneten Abspielsoftware versehen werden, was nicht immer homogen aussieht. Filmdateien oeffnen sich oftmals in einer kleinen Voransicht. Fuer das schnelle Auffinden diverser Dateien ist diese an sich gut gedachte Funktion eher hinderlich…

Um die aus aelteren Windows-Versionen bekannte, einheitliche Ordneransicht wieder herzustellen, bedarf es bei Windows 7 leider eines zumindest fuer den Laien relativ komlplizierten Eingriffs in die Registrierung, wie er bei IT-Administrator.de beschrieben wird. Wer’s einfacher haben will, kann bei Patrick Gotthard vorbeischauen und sich dort eine kleine “reg-Datei” herunterladen, die diesen Vorgang auf Mausklick automatisiert. Die Moeglichkeit, beispielsweise zwischen Listen- und/oder Symboldarstellung zu waehlen, bleibt davon unbeeinflusst und weiterhin gegeben.

KategorienComputerkram
  1. 7. April 2010, 14:07 | #1

    Danke für die Verlinkung :) Ich hab mal eine Frage: Warum schreibst du Umlaute aus?

  2. 7. April 2010, 14:24 | #2

    Hi! Tja hmmm… das mit den Umlauten ist in meinem Fall ein Relikt aus alter Zeit, mit dem ich aber vielen Problemen aus dem Weg gegangen bin. Umlaute und ein “ß” sahen beispielsweise im “Winamp” uebel aus. Auf englischen Computersystemen, mit denen ich manchmal konfrontiert werde, sehen Umlaute ebenfalls ziemlich entstellt aus. Der Ursprung lag aber in den Neunzigern, zu Zeiten von Packet Radio im Amateurfunkbereich. Damals war die Umlautkonvertierung von Software zu Software so dermassen unterschiedlich, dass es fast immer zu Problemen kam. Deshalb habe ich mir urspruenglich diese Schreibweisen angeeignet. Was nicht heißt, daß dieses Keyboard kein Ä, Ö, oder Ü produzieren könnte :-))

  3. 7. April 2010, 17:17 | #3

    Hehe :D Aber in Zeiten von Unicode sollten solche Probleme eigentlich gegessen sein ;)

    P.S.: Probier’ doch mal das WordPress-Plugin “Subscribe to Double-Opt-In Comments”, damit deine Leser sich auch per E-Mail über neue Kommentare benachrichtigen lassen können. Ich kann mir ein Blog schon garnicht mehr ohne das Feature vorstellen, weil das einfach extrem nützlich ist :)

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