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	<title>Kommentare zu: Star Trek XI</title>
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		<title>Von: Der Dübel</title>
		<link>http://www.normcast.de/medien/star-trek-xi/comment-page-1/#comment-2310</link>
		<dc:creator>Der Dübel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 16:45:48 +0000</pubDate>
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		<description>Bei diesem Film hatte ich ein Erlebnis im Kino, das mir so noch nicht passiert ist: Das Publikum applaudierte als am Ende die Originalmusik im Abspann zu hören war. Somit würde ich einmal behaupten, daß das Experiment Star Trek 2.0 geglückt ist. Mir hat dieser Film jedenfalls verdammt gut gefallen (was dann auch dazu führte, daß ich ihn mir ein paar Tage später ein zweites Mal angeschaut habe).

Was die Charaktere angeht, so kann ich der allgemeinen Meinung nur zustimmen. Kirks unverschämtes Grinsen bei der Uhura-Anmache in der Bar, Spocks Augenbrauenliften, McCoys mürrisches Gesicht beim Wortgefecht mit Spock ... die Schauspieler leisten hier wirklich großartige Arbeit. Lediglich der neue Scotty wirkt irgendwie fehlbesetzt und spielt die Rolle viel zu aufgedreht.

Ebenso mag man über die Darstellung des Pavel Chekov geteilter Meinung sein, der gleich in seiner ersten Szene als Witzfigur dargestellt wurde. Andererseits ist der Humor dieses Films generell eine seiner größten Stärken. Ich denke hierbei besonders an McCoys Medikament-Experimente mit Kirk. :-)

Eine Sache gibt es aber dennoch, die diesen Film gerade bei Hardcore-Trekkern nicht unbedingt zu den beliebtesten machen wird. Wie habe ich es neulich noch so schön in einem Kommentar zum Film gelesen? &quot;Abrams hat Star Trek ermordet.&quot; Natürlich völliger Blödsinn, denn schliesslich ist es ja Nero, der kurz nach seiner Ankunft in der neuen Zeitlinie sofort massgebliche Änderungen am Lauf der Geschichte vornimmt und somit wirklich zum größten Superschurken aller bisherigen Star Trek Filme wird. Was ist schon ein Khan, der Captain Kirk nach dem Leben trachtet oder der Klingonencommander aus Star Trek III, der für den Tod von Kirks Sohn David verantwortlich ist gegen den Romulaner Nero, der mal eben so die Classic Serie, The Next Generation, Deep Space Nine und Voyager komplett ungeschehen macht? 

Dieser neue Film fügt sich nicht in das bestehende Star Trek Universum ein, sondern er sprengt alles bisher Gewesene weg und legt den Grundstein für ein neues. Somit rückt ein vielleicht von vielen Fans gewünschter runder Abschiedsfilm mit der Next Generation Crew (denn Star Trek X war dies leider nicht) in unerreichbare Sphären. Ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen, wie dies machbar wäre und ob es überhaupt Sinn ergäbe.

Aber ich glaube, das sind Diskussionen die derzeitig wirklich nur die ganzen harten Fans beschäftigen und eben diese Fans haben es schon vor über 20 Jahren als Gotteslästerung betrachtet, daß Kirk in Star Trek III die Selbsvernichtung der Enterprise aktiviert hat oder dass es in Star Trek IV (so gut wie) keine Enterprise gab. Dieser Film ist der Schritt in die richtige Richtung und es wäre eine große Dummheit, wenn hier eine Fortsetzung ausbliebe.

Ich sah kürzlich ein Interview, in dem der Darsteller des neuen Spock erzählte, daß Leonard Nimoy ihn gewarnt habe: &quot;Du hast keine Ahnung, worauf du dich da eingelassen hast.&quot; Ich würde das als Kompliment auffassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei diesem Film hatte ich ein Erlebnis im Kino, das mir so noch nicht passiert ist: Das Publikum applaudierte als am Ende die Originalmusik im Abspann zu hören war. Somit würde ich einmal behaupten, daß das Experiment Star Trek 2.0 geglückt ist. Mir hat dieser Film jedenfalls verdammt gut gefallen (was dann auch dazu führte, daß ich ihn mir ein paar Tage später ein zweites Mal angeschaut habe).</p>
<p>Was die Charaktere angeht, so kann ich der allgemeinen Meinung nur zustimmen. Kirks unverschämtes Grinsen bei der Uhura-Anmache in der Bar, Spocks Augenbrauenliften, McCoys mürrisches Gesicht beim Wortgefecht mit Spock &#8230; die Schauspieler leisten hier wirklich großartige Arbeit. Lediglich der neue Scotty wirkt irgendwie fehlbesetzt und spielt die Rolle viel zu aufgedreht.</p>
<p>Ebenso mag man über die Darstellung des Pavel Chekov geteilter Meinung sein, der gleich in seiner ersten Szene als Witzfigur dargestellt wurde. Andererseits ist der Humor dieses Films generell eine seiner größten Stärken. Ich denke hierbei besonders an McCoys Medikament-Experimente mit Kirk. :-)</p>
<p>Eine Sache gibt es aber dennoch, die diesen Film gerade bei Hardcore-Trekkern nicht unbedingt zu den beliebtesten machen wird. Wie habe ich es neulich noch so schön in einem Kommentar zum Film gelesen? &#8220;Abrams hat Star Trek ermordet.&#8221; Natürlich völliger Blödsinn, denn schliesslich ist es ja Nero, der kurz nach seiner Ankunft in der neuen Zeitlinie sofort massgebliche Änderungen am Lauf der Geschichte vornimmt und somit wirklich zum größten Superschurken aller bisherigen Star Trek Filme wird. Was ist schon ein Khan, der Captain Kirk nach dem Leben trachtet oder der Klingonencommander aus Star Trek III, der für den Tod von Kirks Sohn David verantwortlich ist gegen den Romulaner Nero, der mal eben so die Classic Serie, The Next Generation, Deep Space Nine und Voyager komplett ungeschehen macht? </p>
<p>Dieser neue Film fügt sich nicht in das bestehende Star Trek Universum ein, sondern er sprengt alles bisher Gewesene weg und legt den Grundstein für ein neues. Somit rückt ein vielleicht von vielen Fans gewünschter runder Abschiedsfilm mit der Next Generation Crew (denn Star Trek X war dies leider nicht) in unerreichbare Sphären. Ich könnte mir jedenfalls nicht vorstellen, wie dies machbar wäre und ob es überhaupt Sinn ergäbe.</p>
<p>Aber ich glaube, das sind Diskussionen die derzeitig wirklich nur die ganzen harten Fans beschäftigen und eben diese Fans haben es schon vor über 20 Jahren als Gotteslästerung betrachtet, daß Kirk in Star Trek III die Selbsvernichtung der Enterprise aktiviert hat oder dass es in Star Trek IV (so gut wie) keine Enterprise gab. Dieser Film ist der Schritt in die richtige Richtung und es wäre eine große Dummheit, wenn hier eine Fortsetzung ausbliebe.</p>
<p>Ich sah kürzlich ein Interview, in dem der Darsteller des neuen Spock erzählte, daß Leonard Nimoy ihn gewarnt habe: &#8220;Du hast keine Ahnung, worauf du dich da eingelassen hast.&#8221; Ich würde das als Kompliment auffassen.</p>
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		<title>Von: Ralf »Searge« Pappers</title>
		<link>http://www.normcast.de/medien/star-trek-xi/comment-page-1/#comment-2309</link>
		<dc:creator>Ralf »Searge« Pappers</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 09:47:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Norman,

Du schwärmst ja geradezu. :) Ich kann mich dem nicht in allen Punkten anschließen. Man muß bedenken das der Film in einem Paralleluniversum, respektive einer anderen Zeitschleife existiert. Was natürlich nötig war, um neues Publikum und neue Storys zu erschließen. Dabei sind einige Dinge völlig verändert, was aus dieser Logik natürlich passieren muß. Aber gerade Scotty war völlig verändert, wie ich fand und bot nicht den kleinsten Punkt zum Original. OK, im Originalton haben sie ihm den schottischen Dialekt gelassen, aber ansonsten ein vollkommen anderer und mir pers. völlig unsympathischer Charakter.

Aber, und das rechne ich den Machern hoch an, es sind unheimlich viele nette Anspielungen auf die Originalserie, die einem als &quot;alten&quot; Fan das Herz aufgehen lassen. Ganz vorne  natürlich die prägnante Serien-Musik im neuen Gewand. Großartig! Oder die Zelebrierung der Enterprise... ach, da geht mir das Herz noch weiter auf. Und ganz vorne steht für mich Carl Urban als Dr.McCoy. Der Mann hat mich damit auf das Positivste überrascht. Das WAR der gute Pille! Oja, Pille. Gott sei Dank haben die Übersetzer diese Kleinigkeit bei Paramount durchgesetzt. Ich möchte mir ihn gar nicht als &quot;Bones&quot; vorstellen, wie das von den Oberen für Deutschland geplant war. :)

Alles in Allem ein unterhaltsamer Film, mit einigem Wiedererkennungswert und Potential für mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Norman,</p>
<p>Du schwärmst ja geradezu. :) Ich kann mich dem nicht in allen Punkten anschließen. Man muß bedenken das der Film in einem Paralleluniversum, respektive einer anderen Zeitschleife existiert. Was natürlich nötig war, um neues Publikum und neue Storys zu erschließen. Dabei sind einige Dinge völlig verändert, was aus dieser Logik natürlich passieren muß. Aber gerade Scotty war völlig verändert, wie ich fand und bot nicht den kleinsten Punkt zum Original. OK, im Originalton haben sie ihm den schottischen Dialekt gelassen, aber ansonsten ein vollkommen anderer und mir pers. völlig unsympathischer Charakter.</p>
<p>Aber, und das rechne ich den Machern hoch an, es sind unheimlich viele nette Anspielungen auf die Originalserie, die einem als &#8220;alten&#8221; Fan das Herz aufgehen lassen. Ganz vorne  natürlich die prägnante Serien-Musik im neuen Gewand. Großartig! Oder die Zelebrierung der Enterprise&#8230; ach, da geht mir das Herz noch weiter auf. Und ganz vorne steht für mich Carl Urban als Dr.McCoy. Der Mann hat mich damit auf das Positivste überrascht. Das WAR der gute Pille! Oja, Pille. Gott sei Dank haben die Übersetzer diese Kleinigkeit bei Paramount durchgesetzt. Ich möchte mir ihn gar nicht als &#8220;Bones&#8221; vorstellen, wie das von den Oberen für Deutschland geplant war. :)</p>
<p>Alles in Allem ein unterhaltsamer Film, mit einigem Wiedererkennungswert und Potential für mehr.</p>
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