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Gema – Alternative?

Oho. Das ist interessant: (via Heise.de)

Die Pläne zur Gründung einer Verwertungsgesellschaft für Musik, die unter Creative Commons lizenziert ist, schreiten voran. Auf der Kölner Konferenz SIGINT stellte Mike Michalke die Cultural Commons Collecting Society (C3S) vor. Noch in diesem Jahr soll die Organisation als europäische Genossenschaft gegründet werden. (…) Die C3S ist als Gegenentwurf zur GEMA geplant. Den teilnehmenden Künstlern soll freigestellt sein, welche Lizenzen sie verwenden und für unterschiedliche Werke können sie unterschiedliche Modelle wählen. Dabei solle die Verwertungsgesellschaft auch die Rechteverwertung unfreier Musik übernehmen, wenn der Künstler wenigstens einige Stücke zum unkommerziellen Kopieren freistelle. (…)

Der richtige Gedanke zur richtigen Zeit? Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschaeft. Allerdings koenn(t)en heutzutage die allermeisten Bands und Kuenstler sich quasi selbst und komplett in Eigenregie vermarkten, wenn man sie denn liesse. Doch bestimmt wird dieses eigentlich nicht ganz so neue Modell fuer Gespraechsstoff sorgen und das Thema “Gema” erneut hinterfragen. Das koennte spannend werden…

KategorienMusik
  1. 21. Mai 2012, 16:24 | #1

    Das ist doch mal eine gute Nachricht. Allerdings kann so eine Verwertungsgesellschaft nur wirklich funktionieren, wenn sie auch von Rundfunkanstalten anerkannt wird. Die hängen ja momentan noch sehr mit der GEMA zusammen. Und es bedarf einer nicht unerheblichen Infrastruktur, um mit Konzertveranstaltern o.ä. zu kooperieren. Ich “freue” mich auch schon auf das Geschrei einiger Freaks, die bei dem Begriff “Verwertung” wieder laut “Content-Mafia” und “Kunst ist Allgemeingut” schreien.

    Aber ich wünsche diesen Plänen viel Erfolg, denn Alternativen zur GEMA sind in der heutigen Zeit dringend erforderlich.

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