Home > NormCast > NormCast 126

NormCast 126

Im Gespraech mit den Four Roses aus Leipzig. Zwei Mitglieder dieser vierkoepfigen Coverband sprechen ueber ihre Musik sowie ihren Job und geben ausserdem Einblicke in das Leben einer Rockband zu alten DDR-Zeiten.

Eigenschaften: 128 kbps / Stereo / 29,7 MB / 32:22 Minuten

Kostenloser MP3-Download: NormCast Episode 126 vom 30.10.2008

Links:
Four Roses – Homepage
Four Roses in Guetersloh (mit Video)
Mohns Park Guetersloh
Black Ingvars

KategorienNormCast
  1. Uwe
    3. November 2008, 08:42 | #1

    Sehr schöne Folge, obwohl ich zuerst dachte: Wen interessiert schon die x-te Coverband? Aber die DDR-Erinnerungen haben die für meinen Geschmack zu braven und damit seelenlosen Interpretationen mancher Stücke wett gemacht. Sehr erhellend, danke!

  2. 3. November 2008, 10:43 | #2

    Ja, gerade diese “Besonderheit” des (urspruenglich vermuteten) DDR-Hintergrundes hat mich besonders befluegelt, dieses Gespraech aufzunehmen. Aber auch das hiesige, lokale Interesse war ein Grund dafuer (die Radiosendung im Lokalradio Guetersloh war ein weiterer Grund).

    Ich habe die “Four Roses” bisher viermal live gesehen. Und nach so einem Konzert kann man generell nicht sagen, dass ihre Interpretationen “brav” oder gar “seelenlos” waeren. Im Gegenteil. Ihre Version von “Am Fenster” beispielsweise offeriert einen mehrminuetigen Instrumentalpart, wo “Flecke”, der Gitarrist, seinem Instrument Toene entlockt, die man in der Form selten bis gar nicht hoert. Da bleiben im Publikum jedes Mal die Kinnladen offen stehen :-) “Daddy Cool” ist auch nicht die einzige “Brachialversion” eines im Original eigentlich unspektakulaeren Songs. Ich als U2-Fan mochte zum Beispiel ihre dem Original nahezu voellig entfremdete Version von “One” besonders gerne. Und gerade bei U2-Cover-Versionen kenne ich oftmals keine Gnade :))

    Das Problem waren und sind natuerlich die meistenteils nur 30 Sekunden, die auf Webseiten wie der von den Roses als Hoerprobe vorzufinden sind. Mehr darf es ja leider auch aufgrund der Rechteproblematik nicht sein. In solchen Faellen werden natuerlich fast immer die Refrains mit hohem Wiedererkennungswert genommen. Mehr stand mir leider auch nicht zur Verfuegung, wie ich in der Sendung auch schon sagte. Von den beiden hier vorhandenen CDs wollte ich mit Absicht nichts im Podcast spielen, um rechtlich nicht anzuecken.

    Aber, Thomas hat die neue CD ja im Gespraech erwaehnt und sicherlich werden sie dann auch Ausschnitte daraus auf die Seite bringen, denn die dortigen, bisherigen (und hier verwendeten) Schnipsel sind manchmal auch schon etwas aelter.

    Ich habe schon viele Coverbands gehoert und einige waren unertraeglich. Bei den Four Roses stehen eben nicht vier Maennekens und zwei Keyboards auf der Buehne, sondern eine waschechte Band, die gerade live einen guten Sound zustande bringt. Das Studio-Cover-Versionen am Original gemessen werden und dabei (meistens) verlieren, liegt wohl in der Natur der Sache, denn entweder sind die zu normal (so dass man eigentlich gleich das Original nehmen koennte) oder zu sehr variiert, so dass erstmal eine gewisse “Gewoehnung” erfolgen muss. Eigentlich macht erst Letzteres eine “richtige” Coverversion aus…

  3. Uwe
    3. November 2008, 11:00 | #3

    Überredet. Sollten die Kerls mal in die Nähe von München kommen, bin ich dabei!

  4. Martin
    19. November 2008, 19:25 | #4

    Hallo Norman. Ich hab mich sehr gefreut bei dir einen Song auf schwedisch zu hören. In 126 das mit der Pipi Langstrumpf. Echt cool.

    Viele Grüße aus Schweden

    Martin

  1. Bisher keine Trackbacks