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Mikrophon und Aufnahme

24. Januar 2007

Immer wieder bekomme ich Anfragen nach meinem sogenannten "Setup", also der Technik, mit der meine Sendungen entstehen. Und ebenso gibt es oftmals Anfragen bezueglich Kaufempfehlungen.

Tja…. das kann man nicht immer so allgemeingueltig festlegen. Fuer den einen funktioniert das eine, fuer den anderen etwas anderes. Wer ab und zu oder auch ausschliesslich mobil etwas aufnehmen moechte, muss sich natuerlich irgendwann mal richtige Gedanken dazu machen. Die sogenannte "mobile Aufnahmeeinheit" ist so eine Sache fuer sich…

Ich habe es mit diversen, mobilen MP3-Playern versucht (von DNT, TrekStor und Maxfield), alle haben die Erwartungen nicht so erfuellt wie gedacht.

Lange Zeit wurde dann ein Sony MZ-R-70 Minidisc-Recorder in Verbindung mit dem Vivanco EM-35-Minimikrophon verwendet, was eigentlich sehr gut klang (siehe z.B. "QTH Germany-Hobby Amateurfunk" – Podcast Folge 8, das Gespraech mit Bernd Lauks, bei Zeitindex ca. 28 Minuten beginnend). Der Nachteil bei dem herkoemmlichen Minidisc-Weg ist die Tatsache, dass man das Aufgenommene, um es z.B. auf den Rechner zu bekommen, in Echtzeit wieder abspielen muss, was oftmals sehr langwierig sein kann. Also bieten sich mobile Aufnahmeeinheiten in Verbindung mit guten Mikrophonen einfach auch deswegen an, weil die entstandenen Dateien schnell und unverfaelscht auf den Rechner transportiert werden koennen (z.B. via USB-Schnittstelle oder Speicherkarte).

Jetzt habe ich mal ein paar Testkonfigurationen durchgespielt.

Im Spiel waren (siehe Bezifferungen auf dem Bild):

Nr.1 : Philips Kondensatormikrophon Typ SBC ME 570 (Stereo)

Nr.2 : iRiver T30 MP3-Player mit Aufnahmefunktion

Nr.3 : Vivanco EM-35 Minimikrophon (Stereo)

Nr.4 : Edirol R1 / mobiler MP3/WAV-Recorder von Roland

Nr.5 : Vivanco EM-50 Kondensatormikrophon (Mono)

Das Vivanco EM-50 (Nr.5) ist uebrigens auch das Mikrophon, welches hier normalerweise immer benutzt wird, dann allerdings in Verbindung mit einem Behringer-Mischpult. Fuer das EM-50 konnte ich keinen Link finden, es soll hier auch nur als Vergleich dienen. Das Teil ist sehr alt, stammt wohl noch aus den 70er-Jahren. Aber es funktioniert noch immer klasse :)

Letztendlich ging es bei diesem Test auch nur um die drei Mikrophone und daher wurde nur ein einziger Test mit dem iRiver gemacht. Da der Edirol naturgetreu aufnimmt, kommen Unterschiede im Klang definitiv nur durch die unterschiedlichen Mikros zustande.

Hier nun die unverfaelschten und unveraenderten MP3-Dateien, die im Rahmen dieser kleinen Testreihe entstanden sind. Technisch genau so, wie sie von den Geraeten kamen. Es wurden keine Pegel veraendert, nichts entrauscht oder sonstwie manipuliert. Lediglich die Namen der Files wurden geaendert.

Vielleicht ist das ja fuer den ein- oder anderen interessant, der sich auch etwas entsprechendes fuer z.B. Podcasting zulegen moechte…..

1. iRiver T30 – Sprachprobe internes Mikrophon

2. Edirol R1 mit Vivanco EM-35 Minimikrophon (Stereo)

3. Edirol R1 mit Philips SBC ME 570 Mikrophon (Stereo)
(In der Datei wird einmal vom "Vivanco" gesprochen, es ist aber das Philips, leider "ploppt" es etwas…)

4. Edirol R1 – Sprachprobe mit internem Stereo-Mikrophon

5. Edirol R1 mit Vivanco EM-50 Mikrophon (Mono)

Lesetip: Podcasting mit dem Edirol R1 bei Netzwelt.de

Den R1 gibt es bei eBay zwar nicht immer, aber wenn, dann erheblich guenstiger…

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