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Das sprechende Pferd

16. Juli 2012

"A horse is a horse of course of course and no one can talk to a horse of course – That is of course unless the horse is the famous Mister Ed". So klang es in den 80er Jahren aus dem hiesigen Lautsprecher des alten Nordmende-Roehrenfernsehers, wenn die Geschichten um "Mister Ed", dem sprechende Pferd, allabendlich auf dem "Sky Channel" im Kabel-TV gezeigt wurden. Dabei war die Serie damals schon viel aelter. Sie wurde von 1960 bis 1965 produziert und brachte es auf insgesamt 143 Folgen.
Die charmante Schwarzweiss-Serie sprueht vor witzigen Ideen und fuer damalige Verhaeltnisse schon recht bissigen Humor. Wilbur Post, ein Architekt, wohnt mit seiner Frau und eben diesem Mister Ed in einem beschaulichen Wohnviertel und unterhaelt ein sehr vertrauliches Verhaeltnis zu seinen Nachbarn. Doch der Mittelpunkt der Folgen ist der ausgebaute "Buero-Stall", in dem Wilbur arbeitet und in dem zugleich Mister Ed haust. Letzterer spricht mit seiner sonoren Stimme nur zu Wilbur – und am Telefon. Er bekommt Besuch von Clint Eastwood, geht in die Autowaschanlage zum Duschen, schreibt Hits und waere beinahe ins All geflogen.
Lustige Dialoge und skurrile Ideen bilden das Geruest dieser Serie, die vor allen Dingen in der Originalversion wirkt und nicht langweilig wird. Irgendwann in den 90ern sah ich erstmalig eine deutsch-synchronisierte Fassung und fand diese zwar bemueht, aber nicht ans Original heranreichend. Wer also der englischen Zunge maechtig ist, sollte z.B. beim Betrachten dieser DVD-Box auf die englische Tonspur umschalten. Die Bildqualitaet ist in Anbetracht des Alters der Serie ebenfalls als sehr gut zu bezeichen und fuer gerade einmal +/- 10 Euro bekommt man 21 Folgen auf 3 DVDs. Das reicht fuer ein froehliches Wiedersehen…

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