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Archiv für 2007

NormCast 79

25. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Eine kleine Spontanausgabe mit jungen Wilden, Rhythms of love, Originalen und Faelschungen, Irish boys, internationalen Auktionen und guter Suppe :)

Eigenschaften:
112 kbps / Stereo / 17,9 MB / 22:20 Minuten

Direkt-Download:
NormCast Episode 79 vom 25.04.2007

Links:
QTH Germany – Hobby Amateurfunk 9
Das grosse akustische Ankerwerfen
Die jungen Wilden
Radio Inkorrekt
Lemotox – Die Volksentdummung
Auktionshaus Hood.de

Musik:
Liquid Blue – Rhythm Of Love (Snippet)
Kristin Shey – The Irish Boy
Chicago Mike Beck – If The Soup Is Good (Snippet)

KategorienNormCast

Verstuemmelte Radiohits

24. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Es ist ein Schlag ins Gesicht fuer jeden Musikfreund, der in musikalischer Hinsicht vielleicht mal etwas mehr ueber den auditiven Tellerrand gehoert hat und daher ein paar Songs mehr (oder bekannte Songs eventuell besser) kennt als der Durchschnitts-Formatradiohoerer…

Aufgefallen ist es bisher massiv bei "Antenne Bayern" und "NDR 2": Da werden Lieder anscheinend voellig ohne offensichtlichen Grund einfach zusammengeschnitten. Zuerst dachte ich immer, es wuerde nur Stellen betreffen, die vielleicht etwas "zu hart" fuer den weichgespuelten Tina-Turner-Joe-Cocker-Bryan-Adams-Anastacia-Robbie-Williams-Durchschnitt sind (z.B. der Gitarrenpart in Coldplay`s "Talk", der anscheinend gerne herausgeschnitten wird, der aber selbst in der normalen Single-Version normalerweise enthalten ist). Weit gefehlt, denn selbst ein so harmloses, melodisches Liedchen wie "Voyage, Voyage" von "Desireless" wurde auf NDR 2 schon verstuemmelt. Ein zeitlicher Zusammenhang war auch nicht zu erkennen, es war noch genuegend Zeit bis zum naechsten Werbeblock.

Sogenannte "Kurzversionen" haben wir fuer die Podparade auch schon gemacht. Aber, ich wage mal zu behaupten, dass diese wenigstens ordentlich geschnitten waren, was man von den teilweise ueblen Resultaten in den besagten Programmen nicht behaupten kann. Also, liebe Radio-"Profis": Wenn schon, dann bitte richtig. Aber am besten gar nicht.

Bei einer Hitparade, die mit einer Stunde Sendezeit auskommmen soll und zehn Platzierungen nebst Neuvorstellungen bewaeltigen muss, sind ausgeblendete und/oder gekuerzte Songs oftmals an der Tagesordnung. Das gehoert dazu und das war fast immer schon so. Aber normale Sendungen, die zeitlich berechenbar sind, haben das nicht noetig und es ist nicht einzusehen, dass normale Lieder voellig ohne Grund uebelst zusammengeschnitten werden.

Liebe Leute, wenn ihr ein dreiminuetiges anstelle eines viereinhalbminuetigen Stueckes benoetigt, dann schaut doch mal in die Discographie der jeweiligen Band, vielleicht hat sie ja neben dem allgegenwaertigen 08/15-Hit, der immer gespielt wird, auch noch ein paar andere, nette und in punkto Spieldauer passendere Songs zu bieten. Und wenn diese dann auch noch gespielt werden, dann werdet ihr auch mal wieder ein wohlwollendes Ohr von denjenigen erhaschen, die dem jetzigen Formatgedudel voellig ueberdruessig geworden sind…

KategorienMedien

Logo? Na Logo!

23. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Original und Faelschung. Urheber des Originals: Peter Marquardt, seines Zeichens Macher des Podcasts "Lemotox – die Volksentdummung" (www.lemotox.de). Ersteller und Benutzer der offensichtlichen Faelschung: der WDR!

Peter hat schon vor etlichen Monaten auf Anregung einer Aktion von Annik Rubens ein entsprechendes Podcast-Logo entwickelt, welches im zugehoerigen Wettbewerb den ersten Preis belegte und somit als offizielles Symbol ausgewaehlt wurde (siehe www.podcastlogo.com).

Anscheinend hat sich der WDR fuer eine Berichterstattung genau dieses Logos bedient, es etwas abgeaendert und -wohl ohne zunaechst die Urheberrechte hinterfragt zu haben- fuer seine Zwecke benutzt. Peter fuehlt sich dadurch natuerlich erheblich benachteiligt und sieht seine Urheberrechte verletzt. Eine interessante Geschichte, die er auf seiner Webseite ausfuehrlich geschildert und in seinem "Lemotox"-Audiopodcast, Episode 37, vertont hat. Siehe http://www.lemotox.de/post.php?ID=82.

KategorienMedien

Bryan Ferry – Dylanesque

22. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Bob Dylan-Songs sind gut. Wenn andere Leute sie covern, sind sie oftmals sehr viel besser :) Die Liste derjenigen, die sich an Dylan`s Werk gewagt haben, ist lang – und bunt. The Byrds, Guns`n`Roses, Wolfgang Niedecken, Patti Smith, Wolfgang Ambros, U2… um nur einige zu nennen.

Nun reiht sich mit dem "Roxy Music"-Frontmenschen Bryan Ferry ein weiterer Kuenstler in diese Gruppe ein. "Dylanesque" heisst das Machwerk, welches sich den Dylan-Songs auf der ganz klar definierten Pop-Ebene naehert. Auch wenn Ferry`s Stimme manchmal etwas angestaubt klingt, blitzt der Geist von alten Ferry-Songs wie z.B. "More Than This" oftmals auf…

Bryan Ferry hat Bob Dylan bisher nie getroffen und es gefaellt ihm, "Melodien herauszukitzeln, die Dylan in seinen Liedern versteckt hat", wie er selbst sagt.

Eine nicht spektakulaere, aber schoene Platte, die einigen Dylan-Hardlinern wohl nicht unbedingt gefallen wird, die Freunden der guten, melodischen Popmusik aber viel Freude bereiten duerfte…

Links:
Die "Dylanesque"-CD bei Amazon.de
Bryan Ferry`s Homepage
Wikipedia ueber Bryan Ferry

KategorienMusik

Ubuntunux

21. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ubuntu… …nein, das ist nicht der Name eines afrikanischen Stammes, sondern das Synonym fuer eine innerhalb kuerzester Zeit erfolgreich gewordene Linux-Distribution. Das, was diese so beliebt macht, ist die Tatsache, dass sie sowohl fuer Linux-Anfaenger schnell zu begreifen ist waehrend die Profis sich an der Anpassfaehigkeit des Systems erfreuen.

Vorbei sind die Zeiten, zu denen man sich mit alten Debian-, Red Hat-, oder Suse-Distributionen auf purer Textbasis herumgeschlagen hat, wobei Ubuntu auf Debian basiert und Suse schon recht frueh bunt wurde, was ihm den aus Linux-Sicht wenig schmeichelhaften Beinamen "das Windows unter den Linux-Distributionen" einbrachte.

Knoppix war eine weitere Innovation, funktionierte es bei Bedarf doch nach dem "Live"-Prinzip komplett von CD, ohne den benutzten Rechner irgendwie zu manipulieren. Fuer Leute, die "nur mal `reinschnuppern" wollen auch heute noch eine sehr gute Wahl.

Die "PC-Welt" praesentiert auf ihrer Webseite derzeit eine Beschreibung des Installationsvorgangs des Ubuntu-Linux in einer virtuellen Maschine (VMware). Sehr interessant…

Links: Ubuntu / PC-Welt-Artikel / Knoppix

KategorienComputerkram