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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Die DSGVO ist aktiv

25. Mai 2018 Kommentare ausgeschaltet

Mit dem heutigen Tag ist die DSGVO (DatenSchutzGrundverOrdnung) in kraft. Mit ihr soll(t)en zwar die Nutzerdaten sicherer werden, doch treibt sie auf dem Weg dahin seltsame Blüten.

Allen voran dürften viele Leute bemerkt haben, dass es auf unzähligen Webseiten mittlerweile Pop-Up-Fenster gibt, die die explizite Zustimmung zur dort herrschenden "Cookie-Policy" verlangen. Beim Surfen über mehrere Seiten wird das schnell zu einer nervigen Tortur. Letztendlich klicken wahrscheinlich die allermeisten Seitenbesucher dort einfach auf "OK", um weiterlesen zu können. Zumindest denen, denen die Cookies also egal sind, kann geholfen werden: Für Firefox- und Chrome-Anwender gibt es ein kleines, aber äusserst funktionelles Plugin mit dem sinnigen Namen "I don’t care about Cookies". :)

Mit dem heutigen Stichtag habe ich die Kommentarfunktionen auf dieser Webseite erstmal komplett deaktiviert. Somit werden durch mich bzw. durch die Kommentarfunktion überhaupt keine personenbezogenen Daten gesammelt.

Dies ist hoffentlich nur eine vorübergehende Lösung, denn es ist ein Trauerspiel, dass selbst die Blogseiten der kleinen Leute somit zwangsweise zu statischen Ansehobjekten verkümmern (müssen).

Die bisherigen Kommentare, die VOR Inkrafttreten der DSGVO hier abgegeben wurden, wurden um die zugehörigen IP-Adressen und Avatarbilder erleichtert und bleiben erstmal noch stehen, allerdings muss ich mir leider vorbehalten, sie eventuell nachträglich zu löschen, was schade wäre, denn schliesslich gibt es diese Webseite seit 14 Jahren. Aktuell sind diese Kommentare quasi unsichtbar.

Wer mir Feedback geben möchte, kann dies weiterhin z.B. über Facebook machen.

Mit dem heutigen Tag wird es hier vorerst auch keine weiteren Links zum Amazon-Partnerprogramm mehr geben.

Die DSGVO ist sicherlich gut gemeint, aber den internetten Alltag wird sie leider zumindest mittelfristig extremst beschneiden…

WiFi Roaming Fix

22. April 2018 Kommentare ausgeschaltet

Das Szenario:
Ein Haus mit mehreren Etagen, ein Garten, ein Netzwerk, welches mit einem oder mehreren Repeatern über die Fläche(n) gestreut wird. Man kommt mit dem Smartphone heim, das Gerät wählt sich in den erstbesten Zugangspunkt ein und verbleibt darin, selbst wenn man zwei Etagen entfernt vor dem eigentlichen Router steht, der ggf. ein besseres Signal liefern würde. Also muss man das Wlan des Smartphones einmal kurz aus- und wieder einschalten, so dass es sich diesmal in den erstbesten Zugangspunkt neu einwählt. Auf Dauer kann das schon etwas nervig sein…

Für Android-User gibt es die App "WiFi Roaming Fix", die im Hintergrund die ankommenden Signale des Heimnetzes und dessen Umsetzer registriert und nach Erreichen einer (einstellbaren) Mindestsignalstärke automatisch auf das stärkste Signal umschaltet.
Nützlich und kostenlos.

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Umstellung auf https

16. April 2018 Kommentare ausgeschaltet

Diese Webseite wurde heute auf das neue, sicherere "https"-Protokoll umgestellt. Man erkennt es beispielsweise am hoffentlich überall bei Aufruf dieser Homepage vorhandenen, grünen Schlosssymbol neben der URL im Browser:

Somit sind weitere Weichen für die Zukunft gestellt worden, eine etwaige Anpassung an die demnaechst inkrafttretende DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) wird ggf. zeitnah erfolgen.

Eine große Hilfe bei diesem Umstellungs-Prozedere war mir eine absolut zutreffend geschriebene Anleitung auf der Webseite von Marjeta Prah-Moses, wobei ich allerdings den Vorteil hatte, exakt die dort gegebenen Voraussetzungen hier zu haben, naemlich als Basis fuer die Webseite WordPress zu betreiben und All-Inkl-Kunde zu sein.

Somit war die Umstellung in relativ kurzer Zeit erfolgreich vollzogen. Vielen Dank, Marjeta!

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USBstick klonen

3. Dezember 2017 Kommentare ausgeschaltet

Einen bootfaehigen USB-Stick, mit dem ein PC-System und/oder eine Installation gestartet werden kann, haben in Anbetracht der immer weniger werdenden CD/DVD-Laufwerke viele Anwender in der Schublade liegen. Doch auch "normale" Daten werden leichtsinnigerweise oftmals dauerhaft auf den kleinen Flashspeichern abgelegt. Leichtsinnig ist das deshalb, da diese Kleinteile schnell verloren gehen koennen und sie an sich auch nicht sonderlich sicher sind…

Daher empfieht es sich zumindest nach einigen Jahren, ihre Inhalte zu sichern oder zu spiegeln. Bootfaehige USB-Sticks sind meistens speziell partitioniert, so dass ein blosses Kopieren der Daten von einem zum anderen Stick z.B. mit dem Windows-Explorer nicht ausreicht.

Hier kommt das kleine, freie Software-Tool ImageUSB ins Spiel. Hiermit ist es moeglich, einen USBstick beispielsweise als Image-Datei (wie bei einer CD) auf der internen Festplatte abzubilden und so auch zu archivieren. Man kann aber auch einen identischen Klon des Sticks erstellen.

Das kleine Programm benoetigt kein .Net-Framework, was es unnoetig aufblaehen wuerde. Es laeuft unter Windows so, wie es ist…

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Altes Gezwitscher

18. Oktober 2017 Kommentare ausgeschaltet

NormCast "is just starting to figure out what this is all about :)"

Das war mein allererster "Tweet" auf "Twitter", abgesetzt im März 2008. Knapp 12.000 weitere sollten bis zum Oktober 2017 folgen. Manchmal waren es kommentierte Links zu irgendwelchen Zeitungsartikeln, oftmals begleitende Kommentare zu live ausgestrahlten Fernsehsendungen, Weltnachrichten, Fussballspiele, undsoweiter. Natuerlich waren auch viele in 140 Zeichen gequetschte Beiträge in eigener Sache darunter. Doch das Allermeiste davon ist heutzutage nicht mehr relevant, denn es war immer situationsbezogen. Manches war ausserhalb des zeitlichen Kontextes sogar nicht mehr erwünscht und somit fasste ich nun den Entschluss, das Twitter-Archiv aufzuräumen, denn manche Dinge müssen nicht auf ewig im Netz der Netze auffindbar bleiben…

Twitter entschlacken. Ballast abwerfen. Aufräumen. Einfach ist das nicht, denn die meisten Online-Dienste und/oder Hilfsprogramme haben aufgrund einer Beschränkung, die Twitter irgendwann mal zusätzlich aktiviert hat, nur Zugriff auf die letzten 3.200 Tweets. Jeden Tweet einzeln zu löschen, das kam auch nicht in Frage, weil das viel zu umständlich, eintönig und langwierig gewesen wäre.

Eine Recherche brachte das vielversprechende Programm "Twitter Archive Eraser" zutage, welches hier letztendlich auch wunderbar funktioniert hat.

Das Programm braucht (leider!) das Microsoft .NET-Framework 4.5, welches es aber bei Bedarf mit installiert. Also sollte man am besten sein Windows-System vor der ganzen Prozedur einmal sichern, damit es danach wieder sauber zurückgespielt werden kann.

Zudem muss das bisherige Twitter-Archiv vorher komplett heruntergeladen werden. Die Option hierfür findet sich aktuell in den Twitter-Account-Einstellungen ganz unten.

Nach dem Start fordert der Twitter Archive Eraser natürlich einen Login in den eigenen Twitter Account. Daraufhin wird eine Sicherheits-Pinnummer generiert, die das Programm für diese eine Sitzung für den Zugriff auf das Twitterkonto autorisiert. Alles andere ist eigentlich recht einfach. Das heruntergeladene Twitter-Archiv muss in den Eraser geladen werden, woraufhin alle bisher abgesetzen Tweets erscheinen. Diese sind dann entweder einzeln an- und abwählbar, man kann aber auch ganze Zeiträume (Monate, Jahre…) in einem Rutsch löschen lassen. Hier dauerte dieser Vorgang für die knapp 12.000 Tweets nur wenige Minuten.

Ein nützliches Werkzeug ist er also, dieser "Twitter Archive Eraser". Das heruntergeladene Archiv kann für Nostalgiezwecke natürlich behalten werden, es wird im Browser sehr übersichtlich dargestellt und es lässt sich wunderbar darin stöbern. Ab jetzt ist es aber nur noch lokal auf dem Heim-PC vorhanden und nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Somit lassen sich auch internette Spuren verwischen…

Twitter ist ein grossartiges, schnelles Medium. Es verleitet aber in gewissen Situationen auch zu sehr spontanen Stimmungsäusserungen, die im Nachhinein nicht immer angebracht waren und/oder auf Dauer nicht mehr unbedingt erwünscht oder zutreffend sind. 12.000 Tweets aus acht Jahren wollte ich nicht komplett manuell kontrollieren – und zog somit diese Konsequenz. Die Alternative wäre gewesen, den Account zu löschen, allerdings wäre dann wirklich alles weg gewesen, auch die Follower und die Liste derer, denen man selbst folgt, von der User-ID ganz zu schweigen. Somit blieb das alles erhalten und nun heisst es: "Auf ein Neues" – aber zukünftig etwas entspannter, überlegter und vielleicht auch nachhaltiger…

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