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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Wolfgang Back (1943-2019)

19. Dezember 2019 Kommentare ausgeschaltet

Der langjährige Mit-Moderator des "WDR Computerclub" ist verstorben (siehe Heise-Meldung).

Mit Wolfgang Back geht auch ein Podcast-Pionier, wurde der "Computerclub2"-Podcast doch schon vor Jahren zu einer auch (!) in punkto Reichweite absoluten Ausnahmeerscheinung in der Szene.

Ich habe ihn als netten, freundlichen, aber auch eigenwilligen Menschen kennengelernt.

Jetzt baut er seinen "Lallus" im Himmel. Ruhe in Frieden!

KategorienMedien

15 Jahre NormCast

17. Dezember 2019 Kommentare ausgeschaltet



KategorienMedien, NormCast

SKY sichert sich ab

30. Oktober 2019 Kommentare ausgeschaltet

SKY sperrt seine Inhalte für Hardware von Drittherstellern und somit wird der Empfang zukünftig nur noch mit der "hauseigenen" Hardware möglich sein.

Weitere Informationen hierzu bei Digitalfernsehen.de.

Subjektive Anmerkung:

Ich kann ja verstehen, dass eine Firma wie SKY ihre Inhalte gegen unbefugte Benutzung und Verbreitung schützen will.

Trotzdem ist es Fakt, dass dieser mitgelieferte "Zwangsreceiver" ein stromfressendes, langsames und viel zu umständliches Stück Technik ist, welches sich (wenn es mal eine zeitlang stromlos geschaltet war) andauernd erstmal stundenlang aktualisieren muss und dessen Bedienoberfläche teilweise auch nicht gerade benutzerfreundlich gestaltet ist.

Warum soll sich der Kunde unbedingt diese Box neben den SmartTV stellen und zusätzliche Leitungen ziehen müßen, obwohl dieser das rein theoretisch doch auch alles selbst könnte? Siehe oben. Trotzdem nicht schön…

Die Satellitenvarianten des SKY-Receivers lassen die Nutzung von impulsgesteuerten Antennenweichen kaum zu, da sie auch im StandBy das Steuersignal aussenden und sozusagen von der Leitung komplett Besitz ergreifen. Da hilft nur: Strom weg. Und wenn man den dann ein paar Tage lang wegläßt, dann… (siehe oben).

Fazit: Bessere und flexibler einsetzbare Hardware muß her, sonst wird der Verdruß der Sky-Kunden groß sein. Zurecht.

KategorienMedien

Reloop RP4000MK2 Plattenspieler

19. September 2019 Kommentare ausgeschaltet

Natürlich erinnert er an einen der berühmten Technics-DJ-Plattenspieler und sicherlich ist das beabsichtigt. Im direkten Vergleich mit einem Technics SL1210MK2 schneidet der Reloop RP-4000 MK2 vorhersehbar schlechter ab – hat aber trotzdem seine Qualitäten.

Allen voran: Der Preis. Mit gerade einmal ca. 275 Euro Neupreis ist dieser ebenfalls recht schwer anmutende Plattenspieler preislich sehr attraktiv. Er wiegt ungefähr drei Kilo weniger als der Technics, steht aber fest und solide und sein Korpus wirkt auch so. Der Tonarm erscheint dagegen etwas "schlabbriger" als beim Technics, bietet aber eine ähnliche Form und geht in punkto Verarbeitung auch noch in Ordnung.

Das Justieren der Auflagekraft ist etwas fummeliger als beim Technics, gelingt letztendlich aber doch relativ schnell und einfach nach bewährtem Prinzip.

Der Reloop hat einen neu entwickelten Motor, der zügig startet und stoppt und in dieser Version sogar einen Rückwärtsmodus bietet. Den Gleichlauftest konnte der Reloop gegen den Technics durchaus bestehen, denn einmal in Phase liefen zwei identische Maxis ohne weitere Abweichungen durch.

Die Pitchregelungsbandbreite ist justierbar und es gibt mit 78rpm eine zusätzliche Geschwindigkeit, die vor allem die Schellackplatten-Fans freuen wird. Tatsächlich klingen Schellackplatten mit diesem Gerät unter Verwendung einer passenden Nadel (hier mit Shure N75-3 getestet) überraschend gut…

Der Dreher kommt mit einem Mittelstück für Singles, bietet aber im Gegensatz zum Technics keine entsprechende Vertiefung zur Lagerung desselben. Ebenfalls im Lieferumfang ist eine Headshell mit einem vormontierten Ortofon-Nadelsystem, welches einen ordentlichen Job macht und für den Anfang ausreichen dürfte.

Eine schöne, dicke Gummimatte, wie sie beim Technics vorzufinden war, fehlt hier allerdings und anstatt dessen gibt es nur ein leichtes Reloop-Slipmat. Eine Abdeckhaube muss für knapp 40 Euro dazugekauft werden…

Der Plattenspieler klingt ordentlich und ist für das Geld wirklich brauchbar verarbeitet. Lediglich eine Sache mag den ein- oder anderen stören: Der Motor macht ein leicht vibrierendes, hintergründiges Laufgeräusch. Während man beim Technics absolut nichts davon hört, ist das beim Reloop schon befremdlich, laut mehreren Foren aber nicht ungewöhnlich. Sobald der Tonarm aber die Rille erreicht, fällt es nicht weiter auf…

Ach ja, noch ein "Defizit": Die Füße des Plattenspielers sind sehr breit und daher ist der innere Abstand zueinander kürzer als beim Technics. Folge: Man kann das Cover der laufenden Platte nicht einfach so unter den Plattenspieler schieben wie beim Technics und man befindet sich plötzlich auf der Suche nach einer alternativen Ablage. Okay, das ist eine Banalität – aber es ist auch komisch, wenn man "nur" Technics gewohnt ist :-)

Mit einem Technics kann das Gerät nicht mithalten – vor allem dann nicht, wenn man jahrelang Technics gewöhnt ist und dann auf einmal so ein vermeintlicher Billigdreher daneben steht. Dennoch schlägt der Reloop sich wacker und dürfte nicht zuletzt aufgrund seiner technischen Ausstattung bei vielen Leuten geldbeutelschonend seine Arbeit verrichten…

KategorienMedien, Musik

Wurlitzer Cassettenwechsler

20. Januar 2019 Kommentare ausgeschaltet

Im Radio- und Telefonmuseum Rheda-Wiedenbrück tauchte unlängst dieses interessante Gerät auf. So etwas war mir bisher völlig unbekannt. Es ist ein Cassettenwechsler für 10 Cassetten, Typ C115-5, von der legendären Firma Wurlitzer.

Das Gerät wurde wahrscheinlich Mitte der 80er Jahre gebaut. Bei Verwendung von C90-Cassetten konnte damit eine recht hohe Dauerspielzeit erzielt werden. Leider sieht man im geschlossenen Zustand die aufwendige Wechselmechanik nicht, dafür konnten die Cassettenhüllen an der Gehäusefront drapiert werden.

Lautsprecher können direkt angeschlossen werden, da das Gerät einen eingebauten Verstärker aufweist. Über einen frontseitigen Regler kann ein Mikrophon beigemischt werden.

Alles in allem handelt es sich hier bei um ein seltenes, recht pfiffiges Gerät – und um ein schönes Museumsstück…

KategorienLokales, Medien