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Archiv für 2007

Hier kommt Knut!

4. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ohauerha. In Deutschland kann man wohl mit jedem Mist irgendwie Geld machen. Knut, der kleine Eisbaer, ist derzeit sicherlich unfreiwilliger Star in den Medien. Natuerlich kommen jetzt die ersten Musikproduzenten auf den Plan und veroeffentlichen wirklich ganz ueble, platte Lieder darueber. Das Geld sollten sie lieber in die Foerderung von guten Nachwuchsbands stecken…

"Kitty" aus Koepenick (9 Jahre) singt mit kindlichem Stimmchen vom kleinen Eisbaer, und zwar hier (Video). "Schnappi" laesst gruessen…

Und Frank Zander ist sich nicht zu schade, seinen urspruenglich doch gelungenen, alten Hit "Hier kommt Kurt" zu recyceln…
"Hier kommt Knut, mit viel Hunger und viel Mut, eben Knut – ist er satt wird ausgeruht. Der kleine Wonneproppen da im weißen Bärenfell, der muss noch sehr viel lernen – aber lernen tut er schnell. Knut ist unser Knuddelbärchen, voll und ganz und absolut." usw.

Autsch…

KategorienMusik

NormCast 77

4. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Killerplauzen und Klingonen, pluraler Freiluftsex,
toenende Anrufannahmeverweigerer und – Alice! :)

Eigenschaften:
96 kbps / Stereo / 16 MB / 23:17 Minuten

Direkt-Download:
NormCast Episode 77 vom 04.04.2007

Links:

Klingonisch fuer Anfaenger

Henry Maske

Michaela Schaffrath`s Hoerbuch

Alice bei Hansenet

Wlan-Router mit Firewall D-Link 524

Telefon-Paul

Frank geht ran

TV Total

Doro Pesch

Musik:

LED ManWas it hard

The ShakesI want a better life (DR-Remix)

KategorienNormCast

Vertigo

3. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das Wort hat viele Bedeutungen. Im medizinischen Sinne bedeutet es "Schwindelgefuehl", es ist der Name eines Plattenlabels und nicht zuletzt haben U2 auf ihrem letzten Album einen tollen Song mit diesem Namen veroeffentlicht.

Man lernt aber nie aus. So habe ich wieder beim geschaetzten Projektkollegen Roger aus der Schweiz im Blog einen interessanten Beitrag gelesen, der die Bedeutung (und Funktion) der Plattenetiketten des Vertigo-Labels verdeutlicht.

"(…)Die ProdukteDesigner liessen sich etwas besonderes einfallen. Wenn sich die VinylPlatte auf dem Teller drehte, wurde durch eine Illusion die menschliche Aufmerksamkeit sofort "angezogen". Mann/Frau konnte sich der Drehung kaum entziehen (…)"

Roger verdeutlicht das Ganze auch mit einem Video und der Effekt ist wirklich nachvollziehbar, mit zunehmender Umdrehung gewinnt man einen raeumlichen Tiefeneindruck. Das Ganze wird aber nur mit LPs funktionieren. Das Experiment wurde hier mit einer Single nachgestellt und aufgrund der Tatsache, dass bei kontinentaleuropaeischen Singlepressungen in der Vergangenheit meistens das grosse Loch in der Mitte war und man ein Mittelstueck verwenden musste, fehlt der Grafik auf dem Etikett der noetige Innenteil. Bei britschen Singlepressungen mit kleinem Loch wird es wohl eher funktionieren. Eine der bekanntesten Vertigo-Singles duerfte "Paranoid" von "Black Sabbath" sein. Auf der Rueckseite des Singlecovers ist uebrigens auch die LP abgebildet, die Roger in seinem Beitrag erwaehnt…

KategorienMusik

Die WLAN-Steckdose

1. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

Gibt es bestimmt auch bei Reichelt Elektronik!

…oder bei OBI. Oder im Forum des OV-N47…

….natuerlich abschaltbar ;)

KategorienComputerkram

Ich geh` jetzt mit Alice…

1. April 2007 Kommentare ausgeschaltet

…online! :)

Die Geschichte zieht sich ja schon laenger hin. Vor ein paar Jahren wurde von der Telekom zur Firma 1&1 gewechselt, man bekam einen 5-Gigabyte-Volumentarif (9,90 Euro / Monat, was sehr guenstig war) und eine 1000er DSL-Leitung. Der ISDN-Telephonanschluss, der noch in den neunziger Jahren nur deswegen angeschafft wurde, um sich etwas flotter im Internet bewegen zu koennen, verblieb bei der Telekom. Diese Konfiguration wurde bis jetzt mehr oder weniger umstaendehalber beibehalten und kostete monatlich (alles unter dem Summenstrich zusammengezaehlt) ca. 55-60 Euro. Mittlerweile ist das nicht mehr zeitgemaess.

Der ISDN-Anschluss sollte schon laenger gekippt werden, weil ein solcher fuer ein einziges Telephon und eine einzige Telephonnummer nicht notwendig ist. Die Rueckschaltung (soll heissen: "Der Mausklick") von ISDN auf Analog sollte bei der Telekom aber satte 60 Euro kosten und somit wurde das allein aus Trotz nicht gemacht und man bekam an jedem Monatsende eine freundliche Telekomrechnung fuer einen Telephonanschluss, der eigentlich nur als Daseinsberechtigung fuer die DSL-Leitung diente. Ohne Festnetzleitung kein DSL – das galt ja allgemein bis vor ein paar Monaten.

Die Firma 1&1 wollte im letzten Jahr mehrmals eine Verlaengerung des Vertrages erreichen, ich haette meinen ach so tollen DSL-Anschluss ohne Mehrwertsteuererhoehung behalten koennen, wenn der Vertrag um weitere zwei Jahre verlaengert worden waere. Laecherlich. Interne Tarifwechsel fuer Bestandskunden von 1&1 kosteten bis dato horrende Mausklickumschaltgebuehren und haetten wiederum zu einer zweijaehrigen Knebelung gefuehrt. Weitere "Nickeligkeiten" seitens 1und1 gab es ebenfalls, so wurde z.B. im ersten Anlauf die Freigabe dieser Domain NormCast.de verweigert, usw. Bei jeder Kleinigkeit musste man sich an der suendhaft-teuren Hotline mit einem Sprachroboter herumaergern, der einen sowieso nie verstand und der einen dann an einen manchmal noch unfaehigeren, menschlichen Mitarbeiter weiterleitete. Letztendlich bestand das gesamte Tarifangebot nur noch aus der sogenannten "3DSL-Loesung", die den hiesigen Surf- Film- und Telephongewohnheiten generell nicht entsprach. Die Kuendigung war auch eine Prozedur fuer sich, ist mittlerweile aber erfolgreich abgeschlossen. Endlich.

Und dann kam sie – Alice :) Soll heissen: Hansenet. Endlich eine Flatrate und das zu guenstigen Konditionen, eine wesentlich schnellere DSL-Leitung, kein Telephon-Festnetzzwang… das las sich alles gut. Die Mitarbeiter dort sind nett und bisher durchweg kompetent, alles prima, die Bestellung erfolgte prompt. Danach die erste Horrormeldung: "Alice und AOL sind zusammen". Ganz am Anfang hatte ich mal einen AOL-Zugang und eine Lehre wurde damals daraus gezogen: Nie wieder. Gluecklicherweise hat Hansenet das Endkundengeschaeft von AOL uebernommen und nicht umgekehrt. Ich fuerchtete schon die proprietaere Software-CD mit einem noch proprietaereren Protokoll und einer ueberfluessigen, aber notwendigen Zugangssoftware. Gott sei Dank ist nichts davon eingetreten.

Dann die zweite Horrormeldung: "Der analoge Telephonanschluss (der fuer geballte 2 Euro Aufpreis pro Monat dann doch mitbestellt wurde) ist kein echter Anschluss, das geht alles ueber VoIP und klingt grausam". Ersteres stimmt, Zweiteres nicht. Ich war auch skeptisch, sollte aber bald eines Besseren belehrt werden. Hansenet schickt eine Kombination aus DSL-Modem, Splitter und Switch names "Sphairon" zu, die leider unabdingbar ist, wenn man das Telephon mitbenutzen moechte. Der alte, hier vorhandene Wlan-Router mit integriertem DSL-Modem funktionierte hier aber auch mit Alice tadellos. Leider laesst sich das dort enthaltene, interne Modem nicht abschalten und somit konnte er nicht zusammen mit dem "Sphairon" betrieben werden. Mist, denn auf Wlan und Hardware-Firewall sowie auf die Tatsache, dass man sich nicht manuell einwaehlen muss, wollte hier auch nicht verzichtet werden.

Somit eroeffneten sich zwei Loesungen, die im Hansenet-User-Forum auch als "funktionierend" angepriesen wurden: Die "FitzBox Fon 7170" (recht teuer) oder das Vorschalten eines D-Link 524-Wlan-Routers vor das Sphairon-Modem. Was soll ich sagen: Prima. Innerhalb von 2 Minuten war alles lauffaehig konfiguriert und in Betrieb. Zudem glaenzt der Router mit einer hohen Wlan-Reichweite und natuerlich mit verschiedenen Sicherheits- bzw. Verschluesselungsmodi.

Der DSL-Zugang ist schnell und funktioniert bisher tadellos. Generell braucht keine "Alice"-Software installiert zu werden, der Internetzugang laesst sich auf die traditionelle Art und Weise z.B. mit den Windows-Bordmitteln einrichten. Die Telefonie funktioniert bisher auch gut, denn das "Sphairon" hat einen grossen Vorteil: Es bietet sowohl fuer ISDN- als auch fuer Analogtelephone entsprechende Anschlussmoeglichkeiten. Somit kann das gute, alte "T-Easy PA520"-ISDN-Telephon mit dem integrierten Anrufbeantworter hier weiterverwendet werden. Der normalerweise dafuer notwendige ISDN-NTBA entfaellt dabei komplett. Die Telephonnummer blieb erhalten, eingehende Gespraeche erscheinen mit Nummernangabe im Display. Die Sprachqualitaet ist zugegebenermassen marginal schlechter als wie beim alten, "echten" Telekom-Anschluss, reicht aber voellig aus und wurde hier sogar als ueberraschend-gut empfunden.

Uebrigens, die Leitung wurde ueberpuenktlich geschaltet, die ganze formelle Abwicklung (sprich: der vorab noetige Papierkram) verlief vorbildlich. Allerdings war das damals, als 1&1 noch eine kleinere Firma war, bei denen auch so. Mal sehen, ob Hansenet den bisher anscheinend aeusserst kundenfreundlichen Standard halten kann.

Bisher gibt es nichts zu beklagen und ich lebe erstmal "Tuer an Tuer mit Alice" :)

KategorienComputerkram