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Keine sichere Verbindung

27. Juli 2017 Kommentare ausgeschaltet

Der Firefox-Browser sammelt Daten – wie alle anderen Browser auch. Er merkt sich unter anderem die Zugangsvoraussetzungen der besuchten Webseiten und gerade bei aelteren Installationen kann es vorkommen, dass diese "Zertifikate" bei gesicherten Verbindungen (erkennbar am "s" in "https://") eben genau diese verhindern, weil sie angeblich zu alt sind. Das Ende der Reise ist dann die Fehlermeldung "Gesicherte Verbindung fehlgeschlagen" und die eigentlich harmlose Webseite ist nicht mehr erreichbar.

Im Netz kursieren mehrere Loesungsansaetze, die von einem zu aendernden Eintrag via "about:config" bis hin zum simplen "Cache leeren"-Hinweis reichen. All dies hatte hier nichts bewirkt, doch auf einer englischen Webseite gab es die Loesung: Die Editierung oder Loeschung der Datei "SiteSecurityServiceState.txt" im Anwendungsdatenverzeichnis des Firefox-Browsers. Die Datei kann ueber die Suche leicht gefunden werden.
(z.B. in C:\Users\Anwendername\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles).

Der vollstaendige Beitrag steht hier: Link.

Update vom 22.6.2018
Das oben beschriebene Prozedere bewirkt bei aktuelleren Firefox-Versionen, dass die "Erweitert"-Funktion, die bei einer solchen Fehlermeldung unten rechts anklickbar ist, dann wieder die "Ausnahme hinzufügen"-Option anbietet, womit die betreffende Seite wieder zugänglich gemacht werden kann.

KategorienComputerkram

Gütsel-Täschken

21. Juli 2017 Kommentare ausgeschaltet

via Neue Westfälische Zeitung:

"Vom Erfolg der Gütsel-Täschken waren im Dezember alle Beteiligten überrascht gewesen: 4.000 Exemplare der Einkaufstasche hatte der städtische Fachbereich Umweltschutz produzieren lassen und den Güterslohern und ihren Gästen damit eine umweltfreundliche Alternative zur Plastiktüte angeboten. Trotz der großen Menge nicht genug, um die Nachfrage zu bedienen: Die Einzelhändler meldeten "sobutz" ausverkauft.

Nun gibt es Nachschub, organisiert von Matthias Borner. Der Autor von Ostwestfälisch-Sprachführern wie "Pölter, Plörre und Pinöckel" stand schon bei der Erstauflage Pate für die Wortwolke-Motive aus heimischen Begriffen. Borner hat den Vertrieb aus den Händen des Umweltamtes übernommen und 5.000 neue Gütsel-Täschken produzieren lassen – in leicht verändertem Design. Mit 34 Begriffen schmücken das neue Modell noch mehr ostwestfälische Vokabeln als die Vorgängervariante: von Bollerbuxe über Hasenbütterken bis Schlürschluck.

Geblieben ist das umweltfreundliche Material: Die Täschken bestehen zu 100 Prozent aus recyceltem PET (Polyethylenterephthalat) und geben damit ein vorbildliches Beispiel für eine sinnvolle Wiederverwendung von Plastikmüll. Zugleich können sie selber dem Verwertungskreislauf wieder zugeführt werden, sind sie doch vollständig recycelbar. Und ihr Gebrauch hilft, die Menge der oft nur einmal verwendeten Plastiktüten zu reduzieren. (…) Das Gütsel-Täschken ist zum Preis von 4,95 Euro an insgesamt 17 Verkaufsstellen in Gütersloh erhältlich (…) Exil-Gütersloher können es im Internet ordern. www.guetersloherisch.de" Quelle: siehe oben


Bildquelle: Gütersloherisch.de / Gütersloh Marketing

KategorienLokales

Fensterwarnung

17. Juli 2017 Kommentare ausgeschaltet

Eine neue, sehr aufdringliche Werbemasche macht zur Zeit die Runde: Pop-Up-Gewinnspielfenster, wie hier im Bild zu sehen. In diesem Fall kam es ueber einen Facebook-Beitrag, der auf die Homepage der "Göttinger Tageszeitung" verwies. Dort muss(te) wohl irgendein Werbebanner geschaltet gewesen sein, ueber das der Code fuer dieses "Gewinnspiel" ausgeloest wurde.

Es empfiehlt sich also nach wie vor, auch bei serioes anmutenden Webseiten vorsichtig zu sein. Das Fenster legt sich so penetrant ueber das gesamte Smartphone-Display, dass es nicht wegklickbar ist und man es nur durch Beenden des Browsers erstmal loswird. Danach muss der Browser entweder direkt ueber einen anderen Link aufgerufen werden und/oder dessen Cache geleert werden, sonst kommt dieser Scheiss (!) immer wieder.

Dahinter verbirgt sich nichts anderes als Betrug und mit Sicherheit kein Gewinn. Am PC duerfte das nach wie vor voellig berechtigte "AdBlock Plus" dieses Problem verhindern, doch auf dem Smartphone ist Vorsicht geboten!

Weitere Infos gibt es bei www.Onlinewarnungen.de.

KategorienComputerkram

Erweitertes Handyverbot am Steuer

16. Juli 2017 Kommentare ausgeschaltet

Jeder kennt sie, die Szenen aus Kriminalfilmen und Kultfilmen wie "Convoy" – Truckerrebellen oder Polizisten mit Mikrophonen vor dem Mund – und das waehrend der Fahrt. Mobilen CB-Funk gibt es seit über vierzig Jahren, Polizeifunk natuerlich noch laenger, auch Amateurfunk gibt es in vielen Facetten in den Autos. Ganz extreme "Funksportler" schnallen sich sogar eine Morsetaste auf das Knie und froehnen dieser Kommunikationsart waehrend der Fahrt. Morsen ist fuer sie wie eine zweite Muttersprache und stellt daher fuer diese Leute auch keine grosse Anstrengung bzw. Ablenkung dar.

Nun soll das "Handyverbot am Steuer" deutlichst ausgeweitet werden. Angeblich soll der CB-Funk-artige Betrieb noch bis zum Jahr 2020 "verschont" bleiben, aber danach sei auch damit Schluss. Es stellt sich die Frage, was das soll? Es funktioniert problemlos seit vielen Jahrzehnten, ganze Industriezweige, Behoerden und damit Arbeitsplaetze haengen daran und es gibt keine siginifikanten Statistiken, die belegen, dass es jemals ein erhoehtes Unfallaufkommen durch "klassischen" Funkbetrieb waehrend der Fahrt gegeben haette. Ein Grund hierfuer ist sicherlich die Tatsache, dass ein Handmikrophon mit Sendetaste (PTT) an einem flexiblen Spiralkabel haengt, welches waehrend der Fahrt zum Mund gefuehrt wird – eben so, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Auch beim Schalten und Bedienen weiterer Autoelemente stoert es nicht, da es sich quasi mitbewegt. Abgesehen davon kann es auch weit abgesetzt vom Mund betrieben werden. Also, was soll das? Polizisten, Taxifahrer und auch Zivilisten wie ich sagen: "Herzlichen "Dank" fuer diesen Bloedsinn". Wobei die Polizei sicherlich eine Ausnahmegenehmigung bekommen duerfte…

Eine weitere Regelung kommt dazu: Geraete mit ablenkendem Charakter (Smartphones, Tablets usw.) duerfen nur bedient werden, wenn der Motor des Wagens vollstaendig abgeschaltet ist. Die automatische Abschaltung reicht dafuer nicht. Auch das ist doch wieder vollkommener Humbug. Eine Klimaanlage laeuft nunmal nicht bei abgeschaltetem Motor und das Telefongespraech im am Strassenrand stehenden Auto soll doch nicht in einer Ueberhitzung enden. Wenn ein Auto mit ausreichender Beleuchtung und angezogener Bremse sicher steht, dann sollte das genuegen.

Natuerlich ist es voellig richtig, dass Smartphones, Tablets, Laptops usw. vom Fahrer waehrend der Fahrt NICHT benutzt werden duerfen, da sie einen erhoehten Blickkontakt erfordern. Ein Handy, welches fest an das Ohr gehalten wird, "behindert" den Fahrer auch und auch hier ist ein dementsprechendes Benutzungsverbot sinnvoll. Aber alles, was flexibel gehalten und bedient werden kann und/oder vielleicht sogar eine Sprachsteuerung aufweist, sollte von dem Verbotewahn ausgenommen werden.

Smartphonedauerlauf

16. Juni 2017 Kommentare ausgeschaltet

Wohin mit dem alten Smartphone? Die Frage stellt sich, wenn ein neues mittlerweile die Simkarte beherbergt. Die paar Euros bei eBay nehmen? Nein, die machen auch nicht unbedingt reicher. Auch ohne Simkarte ist so ein Gerät noch zu gebrauchen, denn eigentlich ist ein Smartphone ein richtiger Computer, der rein leistungsmässig viele alte PCs überbieten kann.

Als das Wiko Darkmoon noch im "Normalbetrieb" war, hielt es c. 1,5 Tage durch, bevor es wieder geladen werden musste. Nun befindet es sich dauerhaft im Flugmodus und wird ab und zu als Wecker oder Webradio oder zum schnellen "Emails-Checken" genutzt. In Verbindung mit der Fritzbox dient es zusätzlich als "Festnetz"telefon.
Um diese lange Laufzeit zu erreichen, war es allerdings nötig, die Facebook-App und Whatsapp zu de-installieren. Facebook wird darauf nur noch per Browser genutzt und Whatsapp macht ohne Simkarte eh keinen Sinn. Beide Apps belegen aber auch bei Nichtbenutzung Speicherplatz und ziehen Akku-Ressourcen. Somit hält das gute, alte Wiko hier derzeit ca. zehn Tage ohne Neuladung durch, wie auf dem Bild zu sehen ist.

Als "Nottelefon" oder Navigationsgerät könnte es immernoch dienen und es gibt viele weitere, interessante Bastelvorchläge im Netz. Auch im Amateurfunkbereich kann man damit sicherlich noch so einiges anfangen…

KategorienComputerkram