Laut einem Bericht bei Welt Online koennen sich Autofahrer z.B. bei Shell gegen durch das E10-Benzin verursachte Schaeden an ihrem Auto nun gratis versichern lassen:
Die Erstzulassung des Fahrzeugs darf nicht vor 1996 liegen. Außerdem muss der Hersteller eine Unbedenklichkeitserklärung gegenüber E10 abgegeben haben. Wenn ein Sachverständiger trotzdem Folgeschäden durch E10 – etwa am Motor – bestätigt, sollen die Reparaturkosten voll übernommen werden. Die Versicherungslaufzeit soll 18 Monate betragen.
Das Ganze wirkt wie ein mehr oder weniger (verzweifelter ?) Versuch der Mineraloelindustrie, dem Verbraucher doch noch einen Kaufanreiz fuer E10 zu bieten. Doch an einem etwaigen Erfolg darf durchaus gezweifelt werden. Viele Verbraucher werden sich trotzdem nicht darauf einlassen wollen, weil sie hoechstwahrscheinlich im Schadensfall einen Papierkrieg befuerchten und/oder ihr Auto trotzdem weiterhin "schonen" wollen. Das Vertrauen der Buerger in die puenktlich zum Wochenende und/oder Ferienbeginn regelmaessig die Preise erhoehenden Mineraloelfirmen ist schon lange nicht mehr gegeben. Auch finanzielle Anreize durch Preissenkungen beim E10 beweisen allerhoechstens, dass die Anbieter -im Gegensatz zu dem, was sie sonst propagieren- durchaus flexibel in der Preisgestaltung sein KOENNEN, wenn sie denn wollen (oder muessen).
Es bleibt also spannend. Und fuer viele erstmal alles beim alten…
Die Polizeigewerkschaft fordert eine 0-Promille-Grenze -also ein striktes Alkoholverbot- fuer Autofahrer. Das ist unter anderem in der Sueddeutschen zu lesen. Ich hoere schon die Argumente à la "… wenn einer ihrer Freunde oder Verwandte erstmal von einem betrunkenen Autofahrer erwischt wurde, werden sie das nicht mehr hinterfragen…". Jaja… schon gut.
So ist’s ja auch gar nicht gemeint…
Trotzdem darf die Anmerkung erlaubt sein, dass eine Null (!!!)-Promille-Grenze eigentlich jenseits der hiesigen Lebensgewohnheiten stehen wuerde. Die FDP argumentiert in diesem Artikel gar nicht mal so abwegig:
Der FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic betonte, die FDP-Fraktion spreche sich gegen eine allgemeine 0,0-Promille-Grenze aus. «Mit der Verbotskultur in Deutschland und mehr Gängelei werden wir das Ziel von mehr Verkehrssicherheit nicht erreichen», sagte Luksic. Es müsse weiter möglich sein, «ein Mon Chéri zu essen oder bei Krankheit Hustensaft einzunehmen und sich trotzdem hinters Steuer zu setzen».
Wenn es nicht mehr moeglich sein sollte, bei einem guten Restaurantessen nicht wenigstens ein kleines Glas "richtiges" Bier oder Wein zu geniessen, waere dies ein nicht zu verachtender Verlust an Lebenskultur. Wirtschaftliche Einbussen z.B. des Gastgewerbes inbegriffen.
Fuer Fahranfaenger bis 21 Jahre ist die 0-Promille-Grenze schon laengst existent. Doch konnte sie beispielsweise das "Komasaufen" unter Jugendlichen (und nicht zu verachten: den daraus resultierenden Restalkohol am naechsten (Fahr-) Tag) bisher verhindern? Nein. Geschadet hat sie aber sicherlich auch nicht. Doch muendige, erwachsene, "normale" Leute mit mehr Fahr- und Lebenserfahrung haben sich das "Privileg" quasi verdient, abends auch mal ein Bier zum Essen zu geniessen, ohne danach gleich ein teures Taxi nutzen zu muessen…
Ein Maedel, welches sich offensichtlich etwas Taschengeld dazu verdient, wirft eine Karte, die wie eine "richtige" Postkarte aussieht, in den hiesigen Briefkasten. Die "A-Seite" ist schlicht gehalten, dort finden sich nur die korrekte Postanschrift, ein Barcode, viele wichtig aussehende Nummern und das Logo der "Bauer Vertriebs KG" an der Briefmarkenposition oben rechts. Ein vollstaendiges Absender-Feld sucht man allerdings vergebens.
Die Rueckseite wiederholt die Adresse in vermeindlicher Handschrift. Erst bei genauerem Hinsehen wird klar, dass auch das nur aufgedruckt ist: Zitat: "Wir halten eine Warensendung fuer sie bereit. Die Sendung wird 7 Tage fuer sie aufbewahrt. Bitte rufen Sie uns schnell an. Ihr Anruf ist kostenlos." Es folgt eine 0800er-Nummer.
Mit den Worten "Ich brauche mal Deine Hilfe" wurde mir diese Karte uebergeben. Natuerlich sollte nachgeschaut werden, ob das korrekt ist oder nicht. Ist es anscheinend (!) nicht, (bewusst so formuliert, man will ja niemanden bezichtigen…), zumindest dann nicht, wenn man anderen Leuten glaubt, die aehnliche Vorgaenge z.B. bei GuteFrage.net und im Forum bei Antispam.de geschildert haben…
Also moegen all diejenigen besondere Vorsicht walten lassen, die nicht beabsichtigen, ein neues Abo welcher Art auch immer abzuschliessen…
Eigentlich faengt der Tag gerade erst an, als diese Zeilen entstehen. Doch der allmorgendliche Blick ins Email-Programm war diesmal doch ein Besonderer, Facebook sei Dank :
VIELEN DANK AN ALLE, die hueben und drueben gratuliert haben :)
Das zeigt aber auch einen Trend. Die Anzahl der Kommentare zu den einzelnen Beitraegen auf dieser Seite ist mit dem Facebook-Boom merklich zurueckgegangen. Die Seitenzugriffe allerdings nicht, im Gegenteil. Das meiste, spontane Feedback kommt aber mittlerweile ueber Facebook. Beim Podcast ist das wiederum anders, denn hier sind es nach wie vor die Emails, die sich oftmals sehr ausfuehrlich damit befassen. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass die Existenz der zusaetzlichen Extra-NormCast-Facebook-Seite bisher kaum bekannt ist, wohl auch weil ich es bisher immer versaeumt habe, sie im Podcast zu erwaehnen :)
Sei’s wie es sei, ich freue mich immer ueber Rueckmeldungen, egal ueber welchen Kanal…
So… und jetzt geht’s ueber’s Wochenende ab in den Sueden! Bis bald…
Sie war ein Mitbringsel aus London. Die originale "Crocodile Rock" – Vinylsingle von und mit Elton John. Allerdings war es eine wahrhaftige "Special Edition", denn die Platte wurde zu einer Wanduhr umgebaut. Der Schoenheitsfehler lag darin, dass es eine normale, schwarze Pressung gewesen ist. Die schwarzen Zeiger des simplen Einbau-Uhrwerks waren kaum zu erkennen. In der hiesigen Kiste mit den Flohmarkt-Fehlkaeufen fand sich eine noch gut aussehende Erstpressung des Westernhagen – Songs "Weil ich dich liebe" – in rotem Vinyl. "Wie kann er nur…" werden sich jetzt einige geneigte Leser/innen denken… Keine Angst. Die Platte hatte leider sowieso einen Sprung, sonst waere sie nicht im Ausschuss gelandet. Jetzt wurde sie im Rahmen einer kleinen Umbauaktion mit dem Laufwerk versehen, die Zeit laesst sich nun prima ablesen. So ein simples Uhrwerk ist fuer schmales Geld beispielsweise bei Conrad Elektronik erhaeltlich. Aber vorsicht: Es laeuft zwar erstaunlicherweise recht genau, macht aber ein doch deutlich hoerbares Geraeusch im Sekundentakt, welches empfindliche Menschen stoeren koennte. Deswegen wurde diese "Vinyl-Uhr" hier auch in den Hausflur verbannt. Aber ein Hingucker ist sie allemal…