"Umsonst und draussen" – so koennte das Motto zumindest des Teils der Veranstaltungsreihe "Guetersloher Sommer" lauten, der auf der Freilichtbuehne im Mohns Park stattfindet. Aber, "umsonst" ist das natuerlich nicht, allerhoechstens gratis. In den vergangenen Jahren gab es hier (Dank des Organisationstalents von Kathrin Groth und ihrem Team) einige musikalische Highlights zu bewundern, darunter natuerlich die Thunderbirds und die Four Roses, beides immer wieder gern gehoerte und gesehene Gaeste. In diesem Jahr folgen "Manhattan Skyline" den vergangenen Pink- und Phil-Collins-Tribute-Shows, denn diese Band hat sich den Hits der norwegischen Band "A-Ha" verschrieben, nicht zuletzt haben sie sich nach einem davon benannt. Die "Robin-Masters-Band" scheint, so laesst ihr Name vermuten, Fan der "Magnum"-TV-Serie zu sein und auch Richie Arndt, derzeit auf Mississippi-Lesungs-Tour, wird sich die Ehre geben. Weitere Teilnehmer sind im begleitenden Programmflyer (PDF-Datei) aufgelistet.
Aber: "Auch die Veranstaltungen außerhalb des Mohns Park sorgen wieder erneut für Abwechslung während der Sommermonate. Auf der Dalkeinsel im Stadtpark gibt es an drei Freitagen Kleinkunst der besonderen Art: Ein „Die Buchstabenfresser“ – eine Lesung mit der Schauspielerin Christine Ruis eröffnet die Reihe am Freitag, 8. Juli. Am Freitag, 22. Juli, sind die beliebten Slammer am Werk. Moderiert wird die Veranstaltung von Micha-El Goehre und Niko Sioulis. Am Freitag, 29. Juli, gibt’s „Die ultimative Ossilesung“ – satirische Geschichten über das Leben im ehemaligen Arbeiter und Bauerstaat. Die Veranstaltungen auf der Dalkeinsel beginnen jeweils um 20 Uhr." (Quelle: Homepage der Stadt Guetersloh).
Das ist schon eine interessante Geschichte, die Christian Birkholz aus Guetersloh widerfahren ist. Auf der Suche nach seinem Porsche-Oldtimer setzt er alle Hebel in Bewegung. Sogar wir haben ein Fax direkt von ihm bekommen und aktuell hilft ihm sogar das RTL-Fernsehen bei der Suche…
"Gütersloh. Einer der wichtigsten Veranstalter für Rock- und Pop-Musiker aus der Region, "GTownMusic OWL", gibt auf. Geschäftsführer Carsten Huhn hat auf der Facebook-Seite seines Unternehmens das Aus nach knapp sieben Jahren verkündet. Als Grund nennt der 39-jährige Gütersloher eine schwere Erkrankung, aber auch das schwieriger werdende Musikbusiness. (…) Diese Szene sei im ostwestfälischen Raum sehr stark. Durch GTownMusic OWL sei sie aber besser vernetzt worden. "Mit unserer Netzwerk-Arbeit haben wir in OWL Spuren hinterlassen", ist sich Huhn sicher. Stolz ist er auch darauf, dass man in den sieben Jahren ganz ohne Zuschüsse von Dritten ausgekommen sei. "Die Arbeit wurde von viel Enthusiasmus getragen", so Huhn, schränkt aber auch ein: "Das ging sicherlich manchmal über die Grenze der Belastbarkeit hinaus." (…)"
Vom Schaufensterkonzert ueber die "Gtown Acoustic Session" bis zur "Kolbeplatz Oase" – Die Agentur "GTown Music OWL" hat(te) sehr gute Ideen, die der Foerderung der (vorwiegend heimischen) Musikszene dienten – mit Erfolg. Bands wie "Hans Dampf", "Rupert’s Kitchen Orchestra", "Tarranado" oder solch talentierte Solokuenstler wie Daniel Sielemann haette ich ohne sie vielleicht gar nicht gefunden. Ein irgendwie legendaeres (weil sehr spezielles) Treffen mit Bobby Kimball ("Toto") waere vielleicht nie zustande gekommen…
Ben Hensdiek und Carsten Huhn haben einen guten Job gemacht. Ben arbeitet mittlerweile vorwiegend fuer das Projekt "Carl" und verliess die von ihm mitgegruendete Agentur bereits vor einiger Zeit. Carsten hat es daraufhin alleine versucht, doch eine umfangreiche Krankheit, die durch seinen laengeren Ausfall auch finanzielle Konsequenzen nach sich zog, mach(t)en einen Fortbestand der Agentur in ihrer bisherigen Form unmoeglich. Nun ist Schluss. Schade. Doch, wie sang Udo Lindenberg (seit gestern 70 Jahre alt) schon so passend: "Hinterm Horizont geht’s weiter…"
Das folgende Bild zeigt die anfängliche Kabelbelegung im Gütersloher Netz 1983. Was war ich damals froh, den damals noch hoerenswerten "hr3" in Stereo empfangen zu koennen und die Selbstbau-UKW-Antenne nun für andere, weiter entfernte Sender nutzbar war…
Das TV-Angebot war natuerlich noch sehr uebersichtlich und es besserte sich erst ein Jahr spaeter, als die PKS (heute SAT1) und das damals noch sehr charmante RTLplus an den Start gingen. Der erste via Kabel empfangbare Satellitensender war 3Sat. Mich persoenlich motivierte aber immer der "Sky Channel" zum Einschalten, denn dort liefen alte, amerikanische Serien im Originalton ("Black Sheep Squadron" oder "Mister Ed") und auch Musikvideoprogramme, wie z.B. "The Great Video Race". Schoen war’s…