Lichterloh, eine hochinteressante Band aus Ostwestfalen, die in musikalischer Hinsicht gute Zukunftschancen gehabt haette, gibt es nicht mehr. Heute erreichte mich der letzte Newsletter der Band.
(…) Wir haben sechs Jahre lang zusammen Musik gemacht mit vielen Höhen und Tiefen, bis auf eine kurze Unterbrechung in konstanter Besetzung und die Musik oder die Band war in weiten Teilen dieser Zeit unser Lebensmittelpunkt. Viele von Euch waren von Anfang an dabei oder sind später dazu gestoßen und haben die Entwicklung der Band und der Musik mitverfolgt, miterlebt und vor allen Dingen nach Leibeskräften unterstützt. Dafür wollen wir uns an dieser Stelle bei Euch allen wirklich von Herzen bedanken. (…) Wir haben die Band vor einiger Zeit mehr oder weniger aufgelöst. Ob wir jemals wieder in dieser Formation spielen werden oder in dem Sinne als Lichterloh auftreten werden, kann man grundsätzlich nicht ausschließen, aber zum jetzigen Zeitpunkt erscheint dies eher unwahrscheinlich. (…) Wir sind im Übrigen nicht im Streit auseinander gegangen, so wie es so oft der Fall ist, wenn Bands eine so lange Zeit aufeinander hängen und Musik machen. Wir haben uns alle noch gern und werden auch weiterhin in der einen oder anderen Konstellation einen Trinken gehen. (…)
Schade! Die Band verfuegte ueber ein qualitativ-hohes Potential. Bandmitglied Gunnar Ennen hat schon auf Solo-Pfaden einiges erreicht und spielte fuer lange Zeit auch bei den "Thunderbirds" aus Bielefeld, einer auf lokaler Ebene sehr bekannten Rock`n`Roll-Band, die immer wieder gefeierte Gastspiele in Guetersloh gibt.
Auf der Webseite von Lichterloh kann auch in viele Songs hineingehoert werden und mit der Band stirbt ja nicht deren Musik. Also, wer Interesse an deutsprachigem Pop/Rock mit Anleihen bei "Seelig", "Nationalgalerie" und aehnlichen Gruppen hat, der wird dort nach wie vor sicher auf seine Kosten kommen…
Die Hoerer der BBC haben gewaehlt. Aus Anlass des fuenfzigjaehrigen Bestehens der britischen Album-Charts wurden die beliebtesten und "besten" Alben aller Zeiten gekuehrt. Hier das Ergebnis:

Platz 1: The Beatles – Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band (1967)
Platz 2: Michael Jackson – Thriller (1982)
Platz 3: U2 – The Joshua Tree (1987)
Schoene Auswahl, aber: das "juengste" Album ist bereits 19 Jahre alt. Was kann man daraus schliessen? Sind die Hoerer der BBC schon "alt"? Ist in den letzten 19 Jahren kein Album von der Qualitaet mehr erschienen? Die Tatsache, dass die "Beatles" Nummer Eins einer britischen Hitparade werden, verwundert kaum. Aber ein Amerikaner und ein paar Iren auf den folgenden Plaetzen, das ist schon interessant…
Link zum Thema
Die englische BBC hat auf ihrer Webseite eine nette Serie zu bieten:
A history of vinyl
Zitat:
"From the first syllable of recorded time – this is the story of plastic that shook the world, a guide to the key players and events which shaped the record’s development."
Sehr interessant gemacht…
Bob Dylan hat nach fuenf Jahren wieder ein neues Album veroeffentlicht: Modern Times.
Das, was gleich auffaellt, ist mal wieder seine Stimme. Er naeselt wie immer "auf Deubel komm `raus", wie man so schoen sagt. Ansonsten ist es ein ueberraschend-abwechslungsreiches Werk, welches verschiedene Genres in sich vereinigt. Von Rock ueber Blues, Swing und gar Rock`n`Roll-angehauchtes (fuer Dylan eher ungewoehnlich) ist vieles vertreten. Dieses Album lebt mehr von der hervorragenden Band und deren Klangteppich, was wiederum zu Lasten von Bob Dylan`s musikalischer Individualitaet geht. Aber gerade das macht diesmal vielleicht sogar den Reiz aus…
Auch die BBC bietet ein "Review" des Albums an.
Eine weitere Kritik gibt es bei Laut.de.
Heute behandelt Roger vom Kultpavillon in seinem Blog die Frage, ob die Zeitschrift "Focus" ein Plagiat ist, da er ein altes schweizer Exemplar aus dem Jahre 1972 gefunden hat. Also aus einer Zeit lange bevor der heute bekannte "Focus" existierte…

Bei der Lektuere des Beitrags fiel mir gleich ein aehnlicher Fall ein, allerdings aus der Welt der Musik. Die Vinylsingle links auf dem Bild beinhaltet ein Disco-Mix-Medley aus dem Jahre 1981. Veroeffentlicht unter dem Namen "Enigma". Das duerfte allerdings wenig mit dem gleichnamigen Projekt von Michael Cretu zu tun haben, der mit "Sadeness" im Jahr 1990 (siehe Bild rechts) einen Welthit hatte…
Juergen vom "Podcastcafe" uebermittelte mir dankenswerterweise den folgenden Text fuer diesen Blog:
"In wahrstem Sinne des Wortes "berauschend" ist der Klang der neuen "S-A4 Pure Malt Speaker", die Pioneer in limitierter Auflage anbietet. Das 150 Jahre alte Holz stammt von Whiskey-Fässern und soll, nach fünf Jahrzehnten von dem Hochprozentigen gesättigt, hervorragende akustische Eigenschaften haben. Den Klangcharakter des Holzes für die Zwei-Wege-Lautsprecher mit jeweils 100 Watt beschreibt Pioneer als unvergleichbar rund und subtil."
Den vollstaendigen Text gibt es hier (klick)

…und hier geht es zu den Pioneer-Produktinformationen…
Das Stueck, welches diese Lautsprecher wohl am originalgetreuesten wiedergeben koennen, duerfte wohl Thin Lizzy`s "Whiskey in the jar" sein :-) Na denn: Prost!