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Nur getraeumt – 30 Jahre Dallas

Vor 30 Jahren flimmerte die erste "Dallas"-Folge ueber die Fernsehschirme. Was heutzutage in unendlich vielen Seifenopern sprichwoertlicher Serien-Alltag ist, war damals revolutionaer neu. Intrigen in Kombination mit unverbluemten Dialogen und Drama-Komponenten gingen in Serie.

Allen voran: J.R. Ewing alias Larry Hagman, den man getrost als Dreh- und Angelpunkt der Serie bezeichnen kann. Miss Ellie, Pamela, Sue-Ellen und andere Bewohner der "Southfork Ranch" wurden sehr schnell sehr beliebt und die Serie brach einen Rekord nach dem anderen.

Die Geschaefts-Duelle der texanischen Öl-Multis, umrahmt von einem fuer den deutschen Ottonormalverbraucher unerreichbar schienenden Luxus in hochmodernen Stadt- und Landkulissen, zogen an jedem Dienstagabend ab 21:45 Uhr Millionen Fernsehzuschauer in ihren Bann.

Als Bobby Ewing – JR’s kleiner Bruder – den Serientod starb, entbrannten Diskussionen. Als er spaeter dann ploetzlich quicklebendig unter Pamela’s Dusche stand und sein Tod angeblich nur ein Traum war, wurden ganze, zwischenzeitliche Handlungsstraenge mal eben so ausgehebelt – der Zuschauer schluckte es nahezu widerstandslos.

Natuerlich kamen Nachahmer auf den Plan, allen voran der "Denver-Clan", der auch sehr beliebt wurde, der aber nicht wirklich an die Popularitaet der Texas-Saga heranreichen konnte. Gerne gesehen wurde auch die Weinsaga "Falcon Crest" – am Donnerstagabend im WWF, dem "Westdeutschen WerbeFernsehen".

Was nach 30 Jahren uebrig bleibt, sind Erinnerungen an dienstagabendliche Fernseh-Rituale. Um 21 Uhr lief die legendaere Musikvideosendung "Formel Eins" im "Dritten" (WDR), danach kam direkt "Dallas" in der ARD. Und am naechsten Tag gab’s dann auf dem Schulhof wieder viel Gespraechsstoff. Schoen war’s…

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