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Hooters im Crowded House

14. Juli 2007

Das ist schon interessant. Zwei Bands, die in den 80ern und 90ern zwar recht erfolgreich waren und jeweils ein paar wirklich schoene Songs hinterliessen, aber nie im Mega-Rampenlicht gestanden haben, sind nahezu zeitgleich wieder auferstanden. Die neuseelaendisch-australische Band "Crowded House" ("Weather with you", "Don`t dream it`s over") bringt mit "Time On Earth" ein zeitweise recht seichtes Werk, welches aber doch solide daherkommt. Von musikalischer Evolution ist aber nicht so viel zu merken und die Frage ist, ob das ueberhaupt gewollt gewesen waere. Vor zwei Jahren nahm sich der Schlagzeuger der Gruppe in Melbourne das Leben, was im Nachhinein zur Wiedervereinigung der mittlerweile totgeglaubten Band um Neil Finn gefuehrt hat.

Die "Hooters" ("Satellite", "All you zombies") hingegen bringen mit "Time Stand Still" eine Mischung aus altbekannten Strukturen und neuen Einfluessen, sind aber doch irgendwie unverkennbar. Letzteres Album ist vielleicht die interessantere Wahl, zumal der doch recht individuelle Sound der "Hooters" nicht so exzessiv abgenudelt wurde wie der vieler anderer Bands aus den 80er Jahren. Somit klingt es angenehm, nicht abgeschmackt und relativ "frisch". Relativ…

Das Wort "Time" findet sich in beiden Albumtiteln wieder. Wahrscheinlich ein Zeichen dafuer, dass die Zeit auch an diesen Bands nicht spurlos vorbeigegangen ist. Trotzdem ist es schoen, zwischen all den neuen Bands, die gekommen und auch wieder gegangen sind, mal wieder etwas von den "alten Hasen" zu hoeren…

Links:
Homepage von "Crowded House"
"Time On Earth" als Album der Woche beim hr
Homepage der "Hooters"
Album-Kritik "Time Stand Still"

KategorienMusik