40 Jahre disco mit Ilja Richter! Das "Making of" einer zugehoerigen CD aus NormCastHausen :)
Gratis MP3 Download: NormCast Episode 193 vom 23.09.2011

Links zur Sendung:
Ilja Richter (Wikipedia)
Disco (Wikipedia)
Ilja Richter (Fanpage)
Sony Music Deutschland
Blogeintrag zur ersten CD/DVD-Rutsche
Die besagte CD bei Amazon.de
4-DVD-Box Jubilaeums Edition (Amazon)
3-DVD-Box Fan Edition
Diese Podcastfolge erscheint begleitend zum CD-Release der "Ilja Richter Disco Show", die nun ueberall im Handel erhaeltlich ist. Es ist eine weitere (Zusammen-) Arbeit mit und fuer Sony Music. Zur Illustration zitiere ich im Folgenden den Text, den ich fuer das CD-Inlay geschrieben habe und der darin auch zu finden ist…
Hallo Freunde!
"Nach dem Bade – Hitparade". – Das war die eine Loesung. Die andere aber hiess: "disco". Jene damals oftmals doch recht skurrile Mischung aus Rock, Pop, Disco und – Schlager. Und dazwischen: Ilja Richter, ein sympathischer, junger Mann mit fuer damalige Verhaeltnisse frechen Ideen, die er mit viel Gefuehl und somit oftmals unterschwellig in die Sendung einbaute.
Fuer die juengeren Zuseher war er der Kumpel, der ihnen die Stars ins Wohnzimmer holte. Fuer die Eltern war Ilja der nette Junge von nebenan, der ihnen die musikalische Welt ihrer Sproesslinge naeherbrachte und im Umkehrschluss die Schlagerwelt der Jugend gleich mitvermittelte. Somit einte Ilja Richter Generationen vor den Fernsehern der 70er und 80er Jahre.
Nun hat er es wieder geschafft. Der Erfolg der Tournee 2011 und natuerlich auch die mit einer goldenen Schallplatte dokumentierte Beliebtheit der bisherigen CD/DVD-Editionen anlaesslich des vierzigjaehrigen Jubilaeums beweisen dies eindrucksvoll.
Diese Ihnen nun vorliegende "Special Edition" Disco-Show-CD soll eine akustische Bruecke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bauen. Hierfuer wurden Originalsequenzen aus alten disco-Zeiten mit aktuellen Tondokumenten und einigen beliebten disco-Hits vermischt. Uns hat es grossen Spass gemacht, dieses Material zu sichten und fuer Sie aufzuarbeiten. Gute Unterhaltung!
Die Band "R.E.M." (der Name steht fuer "Rapid Eye Movement" und beschreibt eine Schlaf-Phase) hat sich aufgeloest. Nach 31 Jahren. Ihr Einfluss vor allem im Indie-Bereich ist bis heute unueberhoerbar und immer im ersten neuen Jahr eines Jahrzehnts warteten R.E.M. mit Ueberraschungen auf. 1981 erschien ihre erste Single, 1991 kam das legendaere Album "Out Of Time" mit vielen ihrer groessten Hits, 2001 spielten sie umsonst und draussen auf der Koelner Domplatte ein grandioses Konzert und jetzt -in 2011- loesen sie sich auf. Anscheinend hat es ihnen die "1" am Ende einer Jahreszahl besonders angetan…
Das "Out Of Time" – Album ist eines meiner Lieblingswerke ueberhaupt. Songs wie "Near Wild Heaven", "Losing my Religion" und "Shiny Happy People" waren Teil des damaligen Bundeswehr-Soundtracks. Der Nachfolger "Automatic For The People" (1992) mit Songs wie "Man On The Moon" und "The Sidewinder Sleeps Tonite" war auch noch verdammt gut, aber "Monster" (1994) konnte daran beiweitem nicht anknuepfen. Erst im Jahr 2001 kam mit "Reveal" ein sommerfrisches Album, welches auch heute noch sehr gut durchhoerbar ist. "Accelerate" (2008) war mit Sicherheit auch kein Schwachpunkt ihrer Karriere. Somit duerfte das aktuelle Werk "Collapse Into Now" das (zumindest voerlaeufige) Ende ihrer Discographie markieren.
This is not the end of the world as we know it, but thank you for the music, R.E.M.!
Beim Drehen ueber das 70cm-Band fiel heute auf, dass auf der ehemaligen Frequenz von DB0TB (der sogenannten "Tante Berta", einem langjaehrigen Sprachrelais aus Bielefeld) ein neues Rufzeichen zu hoeren war.
DB0OWL fiel hier zwar wesentlich schwaecher, aber dennoch gut hoerbar ein. Laut Chronik gibt es DB0OWL schon seit 1975 und wurde jetzt auf dem Toensberg bei Oerlinghausen wiederbelebt. Die Eingabefrequenz lautet 431.200 MHz, die Ausgabefrequenz ist natuerlich die 438.800 MHz. Zum Auftasten braucht es einen Tonruf mit 1750 Hz und/oder Trägertastung. Der QTH-Locator ist JO41HW.
Der Bereich Bielefeld wird mittlerweile vom "freundlichen Teuto-Relais" DB0BI versorgt.
Das Foto zeigt einen "Kreisverkehr" am Surenhofs Weg in Guetersloh. Vermutlich ist er von einem Smart-Fahrer durchgeboxt worden, denn fuer ein normal-grosses Auto ist er viel zu klein und Busse machen sich gar nicht erst die Muehe, das Lenkrad zu bewegen. Ein normaler PKW ragt vorne schon aus dem Gebilde heraus, wenn er mit dem Hinterteil die Grenze gerade mal so passiert hat. Nein, liebe Leute, das ist ein weltfremdes (und aufgrund der Kübel zudem haessliches) Gebilde, welches allerhoechstens dem Zweck des Aergerns dienen kann.
Es gibt in Guetersloh einige andere Kreuzungen, an denen die Ampelschaltungen so unguenstig sind, dass dort ein ordentlicher Kreisverkehr sinnvoll waere. Aber dieser hier ist leider nur ein schlechter Mini-Witz…
Es ist schon erstaunlich. Nach einigen 100 Auktionen, einem einwandfreien Bewertungsprofil und ueber zehnjaehriger Taetigkeit sollten eBay-Auktionen fuer den Schreiber dieser Zeilen eigentlich kein Hexenwerk (mehr) sein, aber manchmal gibt es doch noch Dinge, die man zunaechst nicht wirklich versteht.
Das Fallbeispiel: Eine sehr detailreich dokumentierte Auktion. Jeder einzelne Artikel des Pakets wurde einzeln und gut fotografiert, die hochaufloesenden Bilder zusaetzlich per Link in den Auktionstext eingebunden. Zudem gab es eine sehr ausfuehrliche, aber nicht zu sehr verwirrende Liste mit den jeweiligen Eigenschaften.
Angesetzter Preis: 30 Euro. Ergebnis: Nada. Nichts. Keiner kauft.
Zeitgleich gab es aehnlich gelagerte Auktionen anderer Leute, die sich in ihren Artikelbeschreibungen lediglich auf die Angaben "gut erhalten" und "keine naehere Beschreibung moeglich, weil Laie" beschraenkten. Es folgten ellenlange "keine Garantie, keine Ruecknahme"-Textpassagen. Doch die Leute kauften wie bloed und erzielten Preise jenseits der 80 Euro.
Woran liegt’s? Ist es das "Abenteuer", welches die Kaeufer suchen? Die Ungewissheit bzw. der Ueberraschungseffekt? Kaufen sie lieber die Katze im Sack anstatt vorher genau zu wissen, was sie erwartet?
Sei’s wie es sei.
Die urspruengliche Auktion wurde auf zwei allgemeine Bla-Bla-Zeilen "umgetextet", der ein- oder andere (absichtliche) Schreibfehler eingebaut – et voilà: 90 Euro Endstand. Alles verkauft.
Manche Dinge muss man nicht verstehen, sondern nur erkennen… :-)