NormCast 179

7. Februar 2011 Kommentare ausgeschaltet

Auf Geburtstagsschnitzeljagd in Nuernberg, Landbierparadiese und Karaokehoellen, Neues von Jupiter Jones, Essigbraetlein, Vinyluhren und Silvesterrundfluege. Ein SpontanCast fast ohne Musik.

Free MP3-Download: NormCast Episode 179 vom 7.2.2011

Links zur Sendung
Gary Moore
Homepage der Stadt Nuernberg
Das Landbierparadies
Die Karaoke-Bar
Das "Goldene Posthorn"
Die Vinyluhr
Musikvideo: OK Go – This too shall pass
Beitrag ueber "Jupiter Jones"
NormCast-Facebook-Seite
"Musiker setzen auf Fans im Web"
"Wie wird man als Blogger bekannt"

KategorienNormCast

Jupiter Jones

7. Februar 2011 Kommentare ausgeschaltet

Gut Ding will Weile haben. Im November 2005 stellten wir in der damals fuenften Folge unserer "Podparade" den Song "Unter uns Darwinfinken" von einer voellig unbekannten Band namens "Jupiter Jones" vor. Mehr als fuenf Jahre spaeter fand ich am Wochenende diese Szene-Zeitschrift in einer Kneipe in Nuernberg und war ueberrascht, auf diese Art und Weise mal wieder etwas von dieser Band zu hoeren. Einen Tag spaeter gab es auch Airplay auf einem Nuernberger Rocksender. Einer der Bandmitglieder arbeitet noch halbtags, ein weiterer ist Student und die beiden anderen leben mittlerweile von der Band. Ein Major-Label hat sie unter Vertrag genommen, denn das aktuelle Album wird bei der Sony-Tochter Columbia erscheinen. Die neue Single "Still" folgt bald darauf.
Es geht voran! Weiter so… Jupiter-Jones.de

KategorienMusik

Vielen Dank! :)

4. Februar 2011 Kommentare ausgeschaltet

Eigentlich faengt der Tag gerade erst an, als diese Zeilen entstehen. Doch der allmorgendliche Blick ins Email-Programm war diesmal doch ein Besonderer, Facebook sei Dank :

VIELEN DANK AN ALLE, die hueben und drueben gratuliert haben :)

Das zeigt aber auch einen Trend. Die Anzahl der Kommentare zu den einzelnen Beitraegen auf dieser Seite ist mit dem Facebook-Boom merklich zurueckgegangen. Die Seitenzugriffe allerdings nicht, im Gegenteil. Das meiste, spontane Feedback kommt aber mittlerweile ueber Facebook. Beim Podcast ist das wiederum anders, denn hier sind es nach wie vor die Emails, die sich oftmals sehr ausfuehrlich damit befassen. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass die Existenz der zusaetzlichen Extra-NormCast-Facebook-Seite bisher kaum bekannt ist, wohl auch weil ich es bisher immer versaeumt habe, sie im Podcast zu erwaehnen :)

Sei’s wie es sei, ich freue mich immer ueber Rueckmeldungen, egal ueber welchen Kanal…
So… und jetzt geht’s ueber’s Wochenende ab in den Sueden! Bis bald…

KategorienDiverses

Vinyluhr

3. Februar 2011 Kommentare ausgeschaltet

Sie war ein Mitbringsel aus London. Die originale "Crocodile Rock" – Vinylsingle von und mit Elton John. Allerdings war es eine wahrhaftige "Special Edition", denn die Platte wurde zu einer Wanduhr umgebaut. Der Schoenheitsfehler lag darin, dass es eine normale, schwarze Pressung gewesen ist. Die schwarzen Zeiger des simplen Einbau-Uhrwerks waren kaum zu erkennen. In der hiesigen Kiste mit den Flohmarkt-Fehlkaeufen fand sich eine noch gut aussehende Erstpressung des Westernhagen – Songs "Weil ich dich liebe" – in rotem Vinyl. "Wie kann er nur…" werden sich jetzt einige geneigte Leser/innen denken… Keine Angst. Die Platte hatte leider sowieso einen Sprung, sonst waere sie nicht im Ausschuss gelandet. Jetzt wurde sie im Rahmen einer kleinen Umbauaktion mit dem Laufwerk versehen, die Zeit laesst sich nun prima ablesen. So ein simples Uhrwerk ist fuer schmales Geld beispielsweise bei Conrad Elektronik erhaeltlich. Aber vorsicht: Es laeuft zwar erstaunlicherweise recht genau, macht aber ein doch deutlich hoerbares Geraeusch im Sekundentakt, welches empfindliche Menschen stoeren koennte. Deswegen wurde diese "Vinyl-Uhr" hier auch in den Hausflur verbannt. Aber ein Hingucker ist sie allemal…

KategorienDiverses, Musik

Notfunk zu den Pyramiden

2. Februar 2011 Kommentare ausgeschaltet

In Aegypten ist das Internet derzeit quasi lahmgelegt. Nur ueber viele Umwege ist es den dortigen Bewohnern moeglich, an Informationen aus dem Rest der Welt zu kommen und/oder Nachrichten dorthin abzusetzen. Alternative Kommunikationswege gewinnen daher rasch an Bedeutung. So suchte ein Internet-Aktivist hier unter anderem nach Funkamateuren, die Funkbruecken in das von politischen Unruhen gebaeutelte Land der Pyramiden schlagen koennten. Mit Erfolg, denn mittlerweile haben einige Medien darueber berichtet.

Die "ZEIT" schreibt:

"Verschiedene Gruppen versuchen, Nachrichten aus Ägypten in die Welt zu tragen. Es gelingt ihnen dank Telefon, Satelliten und so antiquierter Technik wie Amateurfunk." (Quelle: ZEIT Online)

Das ist einerseits schoen – aber andererseits auch aergerlich, denn es zeigt, dass der Begriff "Amateurfunk" bei vielen Leuten noch ausschliesslich mit veralteten Klischeebildern besetzt ist, die sich teilweise sogar in Richtung CB-Funk oder "Piratenradio" bewegen.

Liebe Redakteure! Die Zeit, in denen nur grosse, schwere Mordsklopper von Roehrengeraeten die dunklen Verliesse betuchter Rentner zierten (und beheizten!) und digitale Kommunikation sich auf Morsecode beschraenkte, ist vorbei!

Doch zumindest die Verfasser des "ZEIT"-Artikels scheinen das nicht mitbekommen zu haben:

(…) "Billiger ist eine Möglichkeit aus der vordigitalen Zeit, Amateurfunk. Die Technik mag antiquiert sein, verschwunden ist sie noch lange nicht. Amateurfunker gibt es überall auf der Welt und dank Kurzwelle überbrücken sie auch große Entfernungen. Aktivisten funken zum Beispiel ständig die Telefonlisten nach Ägypten und empfangen auch Nachrichten. Und die Hackergruppe Telecomix sucht noch Funker, die dabei mitmachen." (…) (Quelle: ZEIT Online)

Durch den Amateurfunk sind viele, heutzutage allgemein-gaengige Techniken (analog und digital) ueberhaupt erst moeglich geworden. Gegenwaertig beherbergen grosse Frequenzbereiche ueberstreichende Handfunkgeraete, die meistens kaum groesser als eine Zigarettenschachtel sind, zusaetzliche Vorrichtungen zur drahtlosen Datenuebermittlung. Funkamateure bauten schon weltweit funktionierende Datennetze, als das eigentliche Internet noch mit langsamen Modems auf Kommandozeilenebene bedient wurde. Heutzutage gibt es private und/oder auf Vereinsebene erstellte Funkstrecken, die das herkoemmliche DSL in punkto Geschwindigkeit hinter sich lassen. Amateurfunk ist also durchaus im digitalen Zeitalter angekommen und die Aktualitaet beweist seine anhaltende Relevanz.

Der Blogger und Journalist Thomas Wanhoff bringt es bei Facebook auf den Punkt:

"Was Journalisten in ihrer kleinen Welt nicht täglich erfahren, ist für sie entweder antiquiert oder Teufelszeug. (…)"

KategorienAmateurfunk, Medien