Westfalen-Blatt-Artikel

18. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Am heutigen Mittwoch ist in der Guetersloher Lokalzeitung ein Artikel ueber das Mal-Sondock-Projekt erschienen. Wie es bei solchen Sachen leider mal vorkommen kann, beinhaltet der hier nachfolgend zitierte Artikel ein paar kleine Fehlerchen, die ich mir erlaubt habe, in Kursivschrift zu kommentieren…

Zuvor sei fuer die eventuellen "Neuankoemmlinge" auf dieser Seite noch erwaehnt, dass begleitend zu dieser CD-Veroeffentlichung ein neuer Podcast erschienen ist, der ein brandneues, weiteres Interview mit Mal Sondock beinhaltet. Eine kostenlose Downloadmoeglichkeit gibt es hier.

Auf Hit-Jagd mit Kassette

Von Stephan Rechlin

Gütersloh (WB). Musik gratis »runterladen«? Kinder, das ist doch nichts Neues. Das haben eure Eltern auch schon gemacht. Mittwochabend, 20.05 Uhr, WDR 2. »Mal Sondocks Hitparade« hieß die Sendung. Der Gütersloher Norman Osthus hat drei CD-Boxen mit Songs und Stimmen aus dieser Zeit bei »SonyMusic« produziert.
Anmerkung N.O.: Es sind eigentlich zwei CD-Boxen (70er und 80er Jahre) mit jeweils drei CDs, bei denen ich "nur" die jeweils dritte CD gemacht habe.

Na gut, das Runterladen war eher ein Mitschneiden. Auf so genannten Tonbändern, die zwischen zwei Plastikdeckeln installiert waren. »Kassetten« nannten sich die Dinger. Man musste bei Liedern wie »Don’t bring me down« vom Electric Light Orchester (ELO), »Boat on the river« von Styx oder »Carbonara« von Spliff sehr genau hinhören, um auf dem Kassettenrekorder rechtzeitig die Aufnahmetaste und vor allem um rechtzeitig die Pausentaste zu drücken.

Mal Sondock hatte die Angewohnheit, kurz vor Ende des Songs hineinzuquatschen. Den Augenblick musste man abpassen.

Hätten wir damals geahnt, dass Norman Osthus (40) aus Gütersloh die ganzen Songs samt den Moderationen von Mal Sondock mal auf eine »CD« pressen würden, hätten wir uns die ganze Arbeit auch schenken können. Anmerkung N.O.: Naja, "ganz" ist wohl uebertrieben :)
Wir konnten es aber nicht ahnen, weil wir nur Schallplatten kannten. Und von »Podcasts« im Grunde heute noch nicht genau wissen, was das eigentlich ist. Norman Osthus aber wusste es vom ersten Augenblick an.

Er ist einer von 30 Deutschen, die 2004 mit der Aufnahme solcher Podcasts begonnen haben. Die Ergebnisse sind auf seiner »Homepage« im Internet zu hören.
Anmerkung N.O.: Die Zahl kommt wohl von der Laufnummer "26", die der NormCast beim Portal "Podster.de" innehat.
Norman Osthus interviewte die Idole seiner frühen Radiotage. Die Moderatoren Werner Reinke, Henning Wehland und eben Mal Sondock.
Anmerkung N.O.: Henning Wehland ist aber kein Radiomoderator, sondern der Chef der "H-Blockx" und Mitsaenger bei den "Soehnen Mannheims".

In den Interviews erzählt Mal Sondock, wie er als Vertretung von Chris Howland zum deutschen Radio gekommen war, wie er das »Record Hopping« in den USA erfunden hatte, die Vorläufer der Discotheken. Wie er mal neben Kirk Douglas in einem Film aufgetreten war und wie er den Schlagersänger Michael Holm entdeckt hatte. »Mal Sondock hat auch die Top 20 erfunden, also die Gewichtung von Liedern nach Hörerwünschen in einer Hitparade«, erläutert Norman Osthus, der die Pottcasts (Anmerkung N.O.: Mit Kaffeepötten haben PoDcasts nicht immer was zu tun :)) an Computer und Schneidegerät in einem Zimmer an der Kahlertstraße bearbeitet.

Seine Interviews mit Mal Sondock hatten solch eine hohe Qualität, dass die Manager von »SonyMusic« darauf aufmerksam wurden. Tja, und darum gibt es jetzt diese »CDs«.

www.normcast.de

(Quelle: Westfalen Blatt-Webseite, 18.03.2009)

Vielen Dank an’s Westfalen Blatt fuer’s Interesse! :)

KategorienLokales, Medien

Kuehlschrankmagneten und Bierkerzen

17. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Ein froehliches "Happy St. Patrick’s Day" schallt einem beim Besuch im hiesigen Irish Pub entgegen.
"Der St. Patrick’s Day ist der am 17. März begangene Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick. Er war der erste christliche Missionar in Irland". (Wikipedia)
Am vergangenen Samstag gab es bereits eine grosse Vorab-Party in dem Pub, dessen Eigentuemer sinnigerweise ebenfalls auf den Namen "Patrick" hoert. Traditionell zeichnet sich besonders die "Guinness"-Brauerei durch besonders einfallsreiche Werbegeschenke aus. T-Shirts, lustige Huete, Christbaumschmuck und sogar ein entsprechender Schal sind hier schon vorhanden. Kuehlschrankmagneten und eine Kerze in Form eines gefuellten Guinness-Glases fallen aber im Vergleich zu Sammlertrucks und Bierkruegen, die hiesige Brauereien gerne dazugeben, doch positiv aus dem normalen Rahmen…

KategorienLokales

NormCast 133

13. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Diese Podcastfolge erscheint begleitend zum offiziellen CD-Release am 13.03.2009 und beinhaltet ein neues Gespraech mit der Radiolegende Mal Sondock!
Ebenfalls dabei: Christian Stronczek von Sony Music, der einen Blick hinter die Kulissen einer grossen Plattenfirma gewaehrt.
Die Firma SonyMusic produzierte zwei 3-CD-Boxen, die neben Musik der 70er und 80er Jahre auch Teile des NormCast-Interviews mit Mal Sondock enthalten.

Kostenloser MP3-Direkt-Download: NormCast Episode 133 vom 13.03.2009

Links:

Wie alles begann und was daraus wurde
Sony Music
Mal-Sondock-Fanpage
Video mit Mal, am gleichen Tag aufgenommen
Amazon.de: Mal Sondock’s Hitparade
Amazon.de: Diskothek mit Mal Sondock
NormCast Nummer 89 und Nummer 90

Alle in dieser Sendung kurz angespielten Songs sind auf den CDs vollstaendig enthalten!

KategorienNormCast

Fernsehrueckblick

11. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Ein weiteres, neues und interessantes Video-Projekt geht an den Start: RetroTV.

Es gab bisher eigentlich nur zwei Videopodcastformate, bei denen unsereins sich vorstellen konnte, selbst aktiv zu werden. Das waere eines davon gewesen und es war auch nur eine Frage der Zeit, wann jemand es in die Tat umsetzen wuerde…

RetroTV beschaeftigt sich mit dem Fernsehen aus der Vergangenheit. Dabei werden gleich in der ersten Folge anhand von alten "Hoerzu"-Programmzeitschriften (nur echt mit dem "Pillhuhn") kultige Fernsehsendungen besprochen und kurze Ausschnitte aus ihnen gezeigt. Zwar werden an passender Stelle auch die entsprechenden DVDs in die Kamera gehalten, reine Werbung ist es aber gluecklicherweise nicht. Zwei Leute sprechen ueber diese Serien, ein Zeitzeuge und ein juengerer, der eine an Oliver Kalkofe erinnernde Stimme hat. Das Ganze kommt recht sympathisch daher.

"Hokus Pokus, Glucks und Truebes Wasser"… Na? Klingelt’s? Richtig – Plumpaquatsch :) Der kommt zu Wort, ebenso sieht man den "Kli-Kla-Klawitter-Bus" sowie Harald Juhnke und Klaus-Juergen Wussow als "Sergeant Berry". Acht Minuten Kurzweil sind garantiert und ich bin ja mal gespannt, was zukuenftig noch alles ausgegraben wird.

Unbekannte, mittlerweile fast in Vergessenheit geratene Sendungen gibt es noch zuhauf zu entdecken: "Lemmy und die Schmoeker", "Kompass", "Der Andro-Jaeger", "Holmes & YoYo" und viele mehr. Einschalten!

KategorienMedien

Spickmich anno dunnemals

8. März 2009 Kommentare ausgeschaltet

Die Internetplattform "SpickMich.de" ist nicht unumstritten, denn sie bietet den Schuelern die Moeglichkeit, ihre Lehrer/innen zu benoten. Das ist nicht immer erwuenscht und einige Lehrkoerper sind schon dagegen vorgegangen. Aus den verschiedenen Benotungsmoeglichkeiten kann uebrigens ein Indikator ermittelt und abgefragt werden. Somit schneidet "meine" alte Penne mit 2,6 ab und gewinnt dadurch zumindest diesmal den ewigen Wettstreit mit "dem anderen Gymnasium" (wie es immer so schoen hiess), denn das schneidet derzeit "nur" mit 2,8 ab.
Zu Zeiten, wo es das heutige Internet noch nicht gab, wollten einige Lehrer aber auch frueher schon von den Schuelern wissen, ob sie einen guten oder weniger guten Ruf geniessen, wie dieser Zettel, der unlaengst wieder aufgetaucht ist, beweist. Jedem dort aufgelisteten Lehrkoerper konnten darauf durch Ankreuzen verschiedene Eigenschaften zugeordnet werden: Tolerant, ungerecht, einschlaefernd, sprachlich gewandt, monologisierend, abwechslungsreich, autoritaer, freundschaftlich und hinterhaeltig. Der Zettel muss aus den fruehen achtziger Jahren stammen, da hierauf noch einige Lehrer als "unbekannt" gekennzeichnet sind, in deren Kursen man spaeter vereinzelt doch noch gelandet ist. Interessant ist, dass einige der dort notierten Beurteilungen auch heute noch mentalen Bestand haben…

KategorienDiverses, Lokales