Nuetzlich: Mux.am

11. August 2008 Kommentare ausgeschaltet

"Frueher", das heisst in diesem Fall: bis vor ein paar Monaten, da konnte ein YouTube- oder aehnliches Video online angeschaut werden und bei Gefallen genuegte ein Blick in den "Temp"-Ordner, um die zugehoerige Datei zu sichten und zu sichern. Mittlerweile hat sich das in vielen Faellen und auf vielen Webseiten geaendert. Im wahrsten Sinne des Wortes "gesperrte" TMP-Files verschwinden kurz nach dem Ansehen wieder und/oder lassen sich nicht in einen anderen Ordner kopieren, geschweige denn umbenennen. Wenn man in solchen Faellen ein Video trotzdem speichern moechte, dann gibt es Webseiten wie z.B. KeepVid.com, die nach Eingabe z.B. des YouTube-Pfades einen direkten Downloadlink fuer die FLV-Datei anbieten. Mux.am geht einen nuetzlichen Schritt weiter. Dort erfolgt ebenfalls die Eingabe des Links zum jeweiligen Video, danach kann aber ausgewaehlt werden, in welchem Dateiformat das Video denn uebermittelt werden soll. Somit ist es z.B. moeglich, anstelle der urspruenglichen FLV-Datei, die nicht mit jeder Software abgespielt werden kann, gleich beispielsweise ein DivX-Video, eine 3GP-Datei fuer`s Handy, ein ausgewachsenes MPG und/oder weitere Formate abzurufen. Dieser Online-Dienst konvertiert das Video also nach Wunsch um und eine hier als Test durchgefuehrte Umwandlung einer FLV-Datei ins DivX-Format zeigte, dass es natuerlich Qualitaetsverluste gab, das Endresultat aber durchaus brauchbar ist. Die Umwandlung und Uebermittlung des 5-Minuten-Filmchens dauerte in diesem Fall ca. eine Stunde. Ein weiterer Dienst dieser Art ist Vixy.net, der hier aber gleich zu Beginn eine "Too Busy"-Meldung brachte und somit nicht weiter beachtet wurde.

KategorienComputerkram

Ueberraschungsei

7. August 2008 Kommentare ausgeschaltet

Es gibt ab und zu Zeitungsmeldungen, die einem saemtliche Gesichtszuege spontan entgleiten lassen und das angeschlossene Mundwerk zu einem rustikalen "Die haben doch alle einen an der Kanne!" animieren :)

"Den Anlass schufen die Kinderkommission des Bundestages und eine FDP-Politikerin. Das Gremium kämpft den Kampf gegen zu schwere Schulranzen und für den Fahrradhelm. In den in einer Stellungnahme zu «Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder im Alltag» aufgelisteten Forderungen taucht aber auch die Kombination von Lebensmitteln und Spielzeug auf. Das kennt man von Cornflakes-Packungen, wo zwischen den Maisflocken ein in Plastikfolie verschweißter Ritter oder ähnliches hervorzugrabbeln ist oder eben vom Überraschungsei, das damit auf die Rote Liste der gefährdeten Süßwaren gelangen könnte." Quelle: Netzeitung

"Dass es zudem noch um das «Überraschungsei» ging, machte die Sache noch schlimmer. Die rot-weiße Institution im Süßwarenregal anzutasten, hieße, sich gleich mit mehreren Generationen von Bundesbürgern anzulegen." Korrekt !

Mittlerweile bahnt sich aber eine Entspannung an. Die "Welt" meldet: Die Empörung ist groß, die Politiker rudern zurück: Die Kinderkommission des Bundestags plant offenbar doch kein Verbot der mit Spielzeug gefüllten Überraschungseier. Das stellte die FDP-Politikerin Miriam Gruß klar. Die Kinderkommission fordere in seiner umstrittenen Stellungnahme einen Hinweis auf die Erstickungsgefahr für Kleinkinder, wenn Spielzeug in Kombination mit Lebensmitteln angeboten werde, wolle das Ü-Ei aber keinesfalls abschaffen.

Liebe Leute, das Ueberraschungsei gab es schon, als viele Leser/innen dieser Zeilen noch gepflegt in die Windeln… undsoweiter. Diese Ü-Eier sind bereits ueber Generationen begehrt und beliebt, ohne dass da jemals ein medienpraesenter Schaden heraus entstanden sein duerfte…

Dieser Regulierungswahn nimmt langsam bizarre Zuege an.
Sommerloch, ick hoer` dir trapsen…

KategorienDiverses

NormCast 118

5. August 2008 Kommentare ausgeschaltet
KategorienNormCast

Bitte nicht fuettern!

4. August 2008 Kommentare ausgeschaltet

Das Bild zeigt den Teich im hiesigen Stadtpark vor ein paar Tagen. Tatsaechlich ist der Stadtpark eine Oase der Ruhe (wenn er nicht gerade sozusagen "ueberlaufen" ist) und dabei recht zentral gelegen.

Enten und andere Tiere sollte man aber besser derzeit nicht fuettern, denn "die Natur regelt sich selbst" heisst es auf einem dort befindlichen Warnschild. Enten fuettern ist aber auch eine "Kinderbelustigung" und davon profitieren die Tiere sichtbar…

"Durch Zufuetterung wird eine zu hohe Zahl an Tieren, zum Beispiel Enten, Gaense, Schwaene und auch Saeugetiere, beispielsweise Ratten, angelockt… Futterreste und Kot verunreinigen das Wasser… es fault. Viele Kleinlebewesen im Gewaesser sterben dadurch ab… es verarmt. Nicht erwuenschte Kleinsaeuger, zum Beispiel Wander- oder Bisamratten, raeubern die Gelege der Voegel oder greifen sogar Jungtiere (Kueken) im Wasser. Intensiv gefuetterte Enten, Gaense und Schwaene haben eine hohe Vermehrungsrate. Diese bewirkt, dass durch uebermaessiges Abweiden der Uferzone erhebliche Eingriffe in den Saummantel stattfinden und es zu neuen oekologischen Belastungen des Gewaessers kommen kann. – Deshalb bitte nicht zusaetzlich fuettern!

KategorienLokales

Funkamateure auf Fehmarn

1. August 2008 Kommentare ausgeschaltet

Eine "DX-Pedition" ist sozusagen eine "Expedition in Sachen Funk" mit dem Ziel, an einem (aus Funkersicht) moeglichst speziellen Ort viele Funkgespraeche in die ganze Welt fuehren zu koennen. Oftmals werden solche Wochenenden, Kurzreisen oder sogar komplette Saisonaufenthalte mit einer an einen Campingausflug erinnernden Ausruestung bestritten, manchmal werden aber auch beispielsweise historische Bauwerke und/oder Leuchttuerme dafuer in Beschlag genommen.

Vier Funkamateure aus dem hiesigen DARC-Ortsverband "N47" (Rheda-Wiedenbrueck) taten dieses nach einiger Vorbereitung vor mittlerweile einigen Monaten und suchten sich als erreichbares Ziel die Insel Fehmarn aus. Von dort aus fuehrten sie mit ihrem mitgebrachten Equipment einige "QSOs" (also Funkgespraeche) und natuerlich gab es auch viele Kontakte in die Heimat.

Ueber alle diese Dinge hat Henning Kanschik mit dem Rufzeichen "DK9LB" in Ausgabe 11 des Amateurfunk-Podcasts "QTH Germany" bereits viel erzaehlt und in der derzeit aktuellen Ausgabe der Funkzeitschrift "CQ DL" gibt es auf der Seite 561 einen kompletten Bericht von ihm in Wort und Bild. Diesen habe ich mal hier zur Ansicht hinterlegt.

Eine nette Aktion, die zeigt, dass es sehr wohl interessierten und einsatzfreudigen Nachwuchs im Bereich des Hobbys Amateurfunk gibt…

KategorienAmateurfunk, Lokales