Spammers steal our time
"Spammers are stealing our time", das hat C.C. Chapman anlaesslich des Podcastdays 2006 mal gesagt. Und es stimmt. Gerade in letzter Zeit haeufen sich die sinnlosen und unerwuenschten Werbe-Emails wieder verstaerkt. Neuester "Trend": Irgendwelche Marketing-Begriffe in der Betreffzeile: "Kauf", "Boerse", "Bilanzen", "Gewinn" etc. Furchtbar…
Aber, mit diesem Scheiss (!!!) laesst sich Geld verdienen! Der "Spammer X" wurde vom ORF interviewt und hat in seiner lukrativsten Phase ca. 350.000 Dollar pro Jahr verdient.
Mit 17 Jahren fing er an, im großen Stil unerwünschte Werbemails zu verschicken. 70 Prozent seiner Zeit seien dafür draufgegangen, herauszufinden «wie die diversen Spam-Filter zu überlisten sind, technologisch immer einen Schritt voraus sein.» Den Rest seines im Durchschnitt 14 Stunden dauernden Arbeitstages verbrachte er mit dem Spammen selbst. Quelle: Netzeitung
Und uns stehlen sie mit diesem Mist die wertvolle Zeit. Und Rechnerressourcen. Und Nerven. usw…
Das Absurdeste, was er je gemacht habe, sei der Mailversand eines Newsletters für «Balloon popping Fetish, das sind Aufnahmen von bekleideten Frauen, die auf Ballons sitzen, die dann zum Platzen gebracht werden.» Besonders erfolgreich sei das nicht gewesen, im Gegensatz zum Spam mit Medikamentenangeboten: «In den USA sind geschätzte neun Millionen Menschen medikamentensüchtig. Das erste Rezept holen sie sich noch beim Arzt, ab dann bestellen sie online.»
Normalerweise muesste der "normale" Durchschnittsanwender in Deutschland saemtliche englischsprachige Emails sperren. Dann waere er/sie auf der vermeindlich-sicheren Seite. Denn der meiste Wortschrott kommt aus den USA….
Fuer viele Leute und Leutinnen, die auch international aktiv sind (Anwesende eingeschlossen) wuerde das allerdings verdammt schwierig… :(



Fiktion und Wirklichkeit = Foto und Burgerbroetchen. "Was ist das denn? Der sieht ja viel labbriger aus als wie auf dem Bild…." Diesen Kommentar scheinen die Mitarbeiter von "McDonald`s" wohl schon oefters gehoert zu haben. Und anscheinend hat man reagiert – leider! Waehrend der "Fishmac" "frueher" tatsaechlich nie so ganz aussah wie das Musterexemplar auf den Werbefotos, kommt er der Vorlage in optischer Hinsicht mittlerweile doch naeher. Aber er schmeckt beiweitem nicht mehr so gut wie vorher. Werden die Broetchen jetzt irgendwie "gespritzt" oder sonstwie aufbereitet? Nachdem "McDoof", wie es im Voksmund gerne mal genannt wird, auch andere Burger-Klassiker abgeaendert hat, werden sich die ohnehin seltenen, hiesigen Besuche dort zumindest von meiner Seite aus weiter verringern. Unterdessen gibt es in Berlin-Kreuzberg Unstimmigkeiten in Bezug auf eine neu zu errichtende McDonald`s-Filiale. Siehe