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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Sie nannten ihn Muecke

27. Juni 2016 Keine Kommentare

Es ist ja nicht mehr auszuhalten: Dieses Jahr 2016 nimmt uns die Helden unserer Jugend! Nachdem die illustre Himmelsband mittlerweile prominent besetzt wurde, fehlt dem Himmelreich anscheinend ein Schauspielensemble…

Es war im Jahr 1979. Ein Zehnjaehriger macht Urlaub mit den Eltern in Velden am Woerthersee, Oesterreich. Das Wetter war in diesen vierzehn Tagen wie gemalt, der Junge freundete sich mit gleichaltrigen Hotelbewohnern an, mit denen er nach dem Planschen an jedem Tag zu 17:15 Uhr ins oertliche Kino durfte, um taeglich wechselnde Filme zu sehen. An jedem Tag gab es einen anderen Bud-Spencer-Film – und wir haben sie alle geliebt…

Im Laufe der Jahre verklaerte sich das Bild natuerlich, aus heutiger Sicht sind viele dieser Hau-Drauf-Filme doch eher primitiv – aber Bud Spencer war und ist immer – Bud Spencer!

Schade, dass auch er jetzt nicht mehr da ist. Sicher haette er als ehemaliger, aeusserst erfolgreicher Schwimmer gerne noch die Olympischen Spiele miterlebt…

Ruhe in Frieden, Buddy! (Richtiger Name: Carlo Pedersoli / 1929 – 2016)

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Goetz George war Schimanski

26. Juni 2016 Keine Kommentare

via Sueddeutsche Zeitung:

“Der Schauspieler Götz George ist tot. Wie seine Agentin am späten Sonntagabend in Berlin mitteilte, starb George bereits am 19. Juni nach kurzer Krankheit im Alter von 77 Jahren. Laut Bild ist der Schauspieler bereits im engsten Familienkreis beigesetzt worden.”

Als Kommentar dazu hier mein heutiger Facebook-Eintrag:

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Stroboskopscheibe

25. Mai 2016 4 Kommentare

Die unten abgebildete Stroboskopscheibe habe ich kuerzlich wiedergefunden. Sie ist sehr praktisch fuer das Abgleichen eines Plattenspielers, der kein eigenes Stroboskop hat. Um zu ueberpruefen, ob ein Plattenspieler mit der richtigen Geschwindigkeit dreht, legt man die richtige Seite der Scheibe (fuer unsere Breitengrade die mit der 50hz-Beschriftung) auf den Plattenteller und startet das Geraet. Nun betrachtet man den fuer die angewaehlte Geschwindigkeit zustaendigen Ring. Entsteht dabei der Eindruck, dass der Kranz “steht”, dann ist die Geschwindigkeit goldrichtig eingestellt. Entstehen Eindruecke einer Links- oder Rechtsbewegung, muss der Plattenspieler entsprechend gegengesetzt nachjustiert werden.

Das Ganze funktioniert im Idealfall bei Zimmerlicht, ansonsten duerften z.B. eine Taschenlampe mit Stroboskopfunktion oder eine Schreibtischlampe zur notwendigen Beleuchtung ausreichen. Durch Anklicken der beiden unteren Vorschaubildchen oeffnen sich die zugehoerigen Grossbilder zum Ausdrucken und Ausschneiden.

Disclaimer: Ausgiebige Recherchen haben in diesem Fall keine eventuellen Copyrightprobleme hervorgebracht. Sollte sich doch jemand begruendet und nachweislich (!) in punkto Urheberrecht verletzt fuehlen, so bitte ich um eine entsprechende Nachricht. Diese Bilder wurden von mir selbst erstellt und sind lediglich zum privaten, nicht-kommerziellen Gebrauch (ggf. unter Nennung der Quelle) gedacht. Das Original dieser hier zu sehenden Scheibe ist vorhanden und jederzeit nachweisbar.

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IKEA-Bambuslautsprecher

17. Mai 2016 Keine Kommentare

Einen interessanten Bau- bzw. Bastelvorschlag fand ich unlaengst bei Heise.de:

Einen nett aussehenden Lautsprecher, der aus einem bei IKEA fuer 5 Euro erhaeltlichen Uebertopf gefertigt wurde.

Der Ansatz laesst Raum fuer Interpretationen, denn das hier gezeigte Beispiel (Link) schlug mit insgesamt 40 Euro fuer ein Boxenpaar samt Innenleben zubuche; unter Zugabe von hoeherwertigeren Komponenten wuerde(n) zwar auch der Preis, aber sicherlich auch die Klanqualitaet steigen.

Eine nette Idee ist es allemal…

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Schellackplattenlagerung

26. April 2016 Keine Kommentare

Schellack- bzw. Grammophonschallplatten fuehren in der hiesigen Sammlung ein Schattendasein. Grundsaetzlich haben sie auch keinen so hohen Sammlerwert (wie z.B. seltene LP- oder Singlepressungen), aber sie sind vertonte Geschichte. Wirklich gut erhaltene Schellackplatten findet man heutzutage nur noch selten, meistens sind es auch nur deutsche Titel aus dem Oper, Operetten- oder Volksmusikbereich, die auf mich keinen grossen Reiz ausueben. Schlager-Klassiker schon eher, aber auch nur selten. Allerdings sind Originalpressungen aus dem Jazz & Swingbereich sehr interessant und am allermeisten kribbelt’s bei internationalen Rock’n'Roll-Klassikern, die damals teilweise zweigleisig publiziert wurden, als 7inch-Single und als 10inch-Schellack- oder Vinylplatten. Doch gibt es beispielsweise einen Evergreen von Glenn Miller oder Duke Ellington nur wirklich original auf Schellackplatte, die dann auch einen Ehrenplatz in jeder Sammlung verdient haben sollte…

Man glaubt es kaum, wie gut Schellackplatten, mit einem ordentlichen Geraet und einer passenden Saphirnadel abgespielt, tatsaechlich klingen koennen. Von der hoeheren Zerbrechlichkeit mal abgesehen, sind sie sehr pflegeleicht und selbst grobere Kratzer sind nur selten hoerbar. Natuerlich reden wir hier nicht von Grammophonen mit Nagelnadeln :-)

Originalcover findet man fuer Schellackplatten leider nur noch selten und in den allermeisten Faellen handelt es sich nur um “Labelcover”, also Papierschuber mit dem aufgedruckten Logo der jeweiligen Plattenfirma. Diese Cover sind also absolut austauschbar und tragen bei einer Schellackplatte nicht wesentlich zum Gesamtwert der Platte bei. Ganz anders ist das natuerlich bei Singles und LPs.

Somit stehen Schellackplatten gerne mal nebeneinander aufgereiht in entsprechenden Schallplattenstaendern, wo sie zustauben und beim Herausnehmen oder Ablegen weitere Kratzer bekommen koennen. Hier sollte man im einschlaegigen Fachhandel passende 10inch Papphuellen erwerben, die Platten darin verstauen und sie aufrecht stehend, wie LPs auch, lagern. Diese Huellen gibt es fuer kleines Geld z.B. bei Protected.de (aktuell € 12,50 fuer 50 Stueck via Amazon) und letztendlich geben die Platten dadurch im Regal auch ein homogenes Bild ab.

Ich sammele nur ausgesuchte Schellackplatten mit Aufnahmen, die eine persoenliche Bedeutung haben. Somit werden es auf Dauer wohl auch nur wenige Exemplare in die hiesige Schellackecke schaffen, diese werden dann aber allesamt etwas Besonderes sein…

KategorienMedien, Musik