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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Stroboskopscheibe

25. Mai 2016 4 Kommentare

Die unten abgebildete Stroboskopscheibe habe ich kuerzlich wiedergefunden. Sie ist sehr praktisch fuer das Abgleichen eines Plattenspielers, der kein eigenes Stroboskop hat. Um zu ueberpruefen, ob ein Plattenspieler mit der richtigen Geschwindigkeit dreht, legt man die richtige Seite der Scheibe (fuer unsere Breitengrade die mit der 50hz-Beschriftung) auf den Plattenteller und startet das Geraet. Nun betrachtet man den fuer die angewaehlte Geschwindigkeit zustaendigen Ring. Entsteht dabei der Eindruck, dass der Kranz “steht”, dann ist die Geschwindigkeit goldrichtig eingestellt. Entstehen Eindruecke einer Links- oder Rechtsbewegung, muss der Plattenspieler entsprechend gegengesetzt nachjustiert werden.

Das Ganze funktioniert im Idealfall bei Zimmerlicht, ansonsten duerften z.B. eine Taschenlampe mit Stroboskopfunktion oder eine Schreibtischlampe zur notwendigen Beleuchtung ausreichen. Durch Anklicken der beiden unteren Vorschaubildchen oeffnen sich die zugehoerigen Grossbilder zum Ausdrucken und Ausschneiden.

Disclaimer: Ausgiebige Recherchen haben in diesem Fall keine eventuellen Copyrightprobleme hervorgebracht. Sollte sich doch jemand begruendet und nachweislich (!) in punkto Urheberrecht verletzt fuehlen, so bitte ich um eine entsprechende Nachricht. Diese Bilder wurden von mir selbst erstellt und sind lediglich zum privaten, nicht-kommerziellen Gebrauch (ggf. unter Nennung der Quelle) gedacht. Das Original dieser hier zu sehenden Scheibe ist vorhanden und jederzeit nachweisbar.

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IKEA-Bambuslautsprecher

17. Mai 2016 Keine Kommentare

Einen interessanten Bau- bzw. Bastelvorschlag fand ich unlaengst bei Heise.de:

Einen nett aussehenden Lautsprecher, der aus einem bei IKEA fuer 5 Euro erhaeltlichen Uebertopf gefertigt wurde.

Der Ansatz laesst Raum fuer Interpretationen, denn das hier gezeigte Beispiel (Link) schlug mit insgesamt 40 Euro fuer ein Boxenpaar samt Innenleben zubuche; unter Zugabe von hoeherwertigeren Komponenten wuerde(n) zwar auch der Preis, aber sicherlich auch die Klanqualitaet steigen.

Eine nette Idee ist es allemal…

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Schellackplattenlagerung

26. April 2016 Keine Kommentare

Schellack- bzw. Grammophonschallplatten fuehren in der hiesigen Sammlung ein Schattendasein. Grundsaetzlich haben sie auch keinen so hohen Sammlerwert (wie z.B. seltene LP- oder Singlepressungen), aber sie sind vertonte Geschichte. Wirklich gut erhaltene Schellackplatten findet man heutzutage nur noch selten, meistens sind es auch nur deutsche Titel aus dem Oper, Operetten- oder Volksmusikbereich, die auf mich keinen grossen Reiz ausueben. Schlager-Klassiker schon eher, aber auch nur selten. Allerdings sind Originalpressungen aus dem Jazz & Swingbereich sehr interessant und am allermeisten kribbelt’s bei internationalen Rock’n'Roll-Klassikern, die damals teilweise zweigleisig publiziert wurden, als 7inch-Single und als 10inch-Schellack- oder Vinylplatten. Doch gibt es beispielsweise einen Evergreen von Glenn Miller oder Duke Ellington nur wirklich original auf Schellackplatte, die dann auch einen Ehrenplatz in jeder Sammlung verdient haben sollte…

Man glaubt es kaum, wie gut Schellackplatten, mit einem ordentlichen Geraet und einer passenden Saphirnadel abgespielt, tatsaechlich klingen koennen. Von der hoeheren Zerbrechlichkeit mal abgesehen, sind sie sehr pflegeleicht und selbst grobere Kratzer sind nur selten hoerbar. Natuerlich reden wir hier nicht von Grammophonen mit Nagelnadeln :-)

Originalcover findet man fuer Schellackplatten leider nur noch selten und in den allermeisten Faellen handelt es sich nur um “Labelcover”, also Papierschuber mit dem aufgedruckten Logo der jeweiligen Plattenfirma. Diese Cover sind also absolut austauschbar und tragen bei einer Schellackplatte nicht wesentlich zum Gesamtwert der Platte bei. Ganz anders ist das natuerlich bei Singles und LPs.

Somit stehen Schellackplatten gerne mal nebeneinander aufgereiht in entsprechenden Schallplattenstaendern, wo sie zustauben und beim Herausnehmen oder Ablegen weitere Kratzer bekommen koennen. Hier sollte man im einschlaegigen Fachhandel passende 10inch Papphuellen erwerben, die Platten darin verstauen und sie aufrecht stehend, wie LPs auch, lagern. Diese Huellen gibt es fuer kleines Geld z.B. bei Protected.de (aktuell € 12,50 fuer 50 Stueck via Amazon) und letztendlich geben die Platten dadurch im Regal auch ein homogenes Bild ab.

Ich sammele nur ausgesuchte Schellackplatten mit Aufnahmen, die eine persoenliche Bedeutung haben. Somit werden es auf Dauer wohl auch nur wenige Exemplare in die hiesige Schellackecke schaffen, diese werden dann aber allesamt etwas Besonderes sein…

KategorienMedien, Musik

Oliver Kalkofe ueber Satirefreiheit

18. April 2016 Keine Kommentare

Der “Fall Boehmermann” ist derzeit allgegenwaertig. Ich koennte jetzt viel dazu schreiben, habe aber in Oliver Kalkofe jemanden gefunden, der die Sache im folgenden Video absolut auf den Punkt bringt. So isses!

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Crisis in der Krise

31. März 2016 Keine Kommentare

Crisis” ist eine 13-teilige Fernsehserie aus den USA. Sie dreht sich um Eliteschueler mit prominenten Eltern, die allesamt entfuehrt werden, um deren Eltern erpressen zu koennen. Hierbei muessen sie unterschiedlichste Aufgaben bewaeltigen. Ich will hier nicht “spoilern”, daher sei gesagt, dass die Serie an sich recht spannend gemacht ist und insbesondere Action-Fans, die Serien ohne Zombies und dergleichen moegen, ansprechen duerfte.

Nun hat der Sender “ProSieben” diese Serie nach nur drei ausgestrahlten Folgen aus dem Programm genommen, natuerlich wegen der Quote, die nach den neuen “Akte X”-Folgen wohl nicht mehr den Erwartungen entsprochen hatte. Und was wird ProSieben anstatt dessen senden? Na klar – “Two and a half men”. Andere Moeglichkeiten waeren noch “The Big Bang Theory” oder die “Simpsons” gewesen, denn mit anderen Serien scheint der Sender keine Erfolge mehr erzielen zu koennen.

Das lineare Fernsehen stirbt – zumindest fuer “Serienjunkies”. Die schauen naemlich mittlerweile soviel und sooft sie wollen – per Download, Stream oder DVD/BluRay. Zeitlich ungebunden und ohne Werbung – und zudem mit der Gewissheit, auch ALLE Folgen einer Serie sehen zu koennen, denn genau da liegt das Problem: Die Privatsender haben das Vertrauen der Seriengucker durch eben diese Praktiken schon laengst verloren.
Voellig zurecht.

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