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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Tontraegereinsendungen

28. Oktober 2014 Keine Kommentare

Hier mal etwas quasi “in eigener Sache” :

Kuerzlich erreichten mich eine DAT-Cassette und eine Minidisc per Post. Erstere beinhaltete einen Komplettmitschnitt einer Bandprobe und Letztere eine komplett durchmoderierte Radioshow…

So weit, so gut. In den letzten Jahren bekam ich viele Promo-CDs, Cassetten und Dateien, viele(s) auch noch in Richtung “Podparade” – und ich freue mich nach wie vor darueber…

ABER:

Mittlerweile ergibt sich das Problem, dass nicht alle Formate (zumindest hier) mehr abgespielt werden koennen. VHS-Cassetten, MCs, Minidiscs, Tonbandspulen, DAT – das alles hat hier mal stattgefunden, aber mittlerweile wurden hier viele Formate samt ihrer zugehoerigen Technik abgeschafft.

Ich plane, im Radio- und Telefonmuseum Wiedenbrueck eine Art “universelle Abspielstation” aufzubauen. Die notwendige Hardware dafuer ist -bis auf wenige Ausnahmen- schon vorhanden. Ziel ist es, jedes gaengige, auf Audio/Video-basierendes Medium der letzten Jahrzehnte (vom Tefifon ueber die LaserDisc bis hin zur BluRay, sowie alle gaengingen Dateiformate) dort abspielen und ggf. in andere Formate konvertieren bzw. auf andere Medien uebertragen zu koennen. Doch das wird noch etwas dauern…

Bis dahin bitte ich, etwaige Toneinsendungen (Promos etc.) fuer den Podcast und andere Produktionen, entweder als Datei (MP3, WAV, OGG, FLAC, WMA, AIF, etc., alles kein Problem) einzusenden – oder als physische Datentraeger USB-Sticks, CDs oder DVDs zu verwenden. Wer dem Macher der Seite / der Sendung(en) eine besondere Freude machen moechte, schickt Vinyl-Schallplatten (sofern vorhanden). Diese wuerden auch bevorzugt behandelt :))

Gedankt und Gegruesst!

KategorienMedien, NormCast

Woran man TV-Sender erkennt

26. Oktober 2014 Keine Kommentare


Wie wahr, wie wahr… :-)

via Facebook => Richard Gutjahr => “Otto Normal”

KategorienMedien

Formel Eins – Die Zweite…

24. Oktober 2014 Keine Kommentare

Nein, wir reden jetzt nicht ueber Sebastian Vettel & Co. Es geht um die mittlerweile in die zweite Runde gehende Neuauflage der 80er-Jahre-Kultmusiksendung “Formel Eins“.

Wiederum moderiert von Peter Illmann, reisen wir audio-visuell in die Vergangenheit(en) der 80er und 90er Jahre. Doch, nicht nur…

Die Sendung nimmt sich mittlerweile die Freiheit(en), weit ueber den eigentlichen Retro-Tellerrand zu schauen. Ganz deutlich wir das am Ende der woechentlich auf RTL Nitro ausgestrahlten Show, wenn die aktuellen, deutschen Charts abgegrast werden.

Peter Illmann hoechstselbst sagte einmal sinngemaess, dass eine Neuauflage der “Formel Eins” mit ihm als Moderator und mit aktuellen Musikinhalten kaum eine Chance haette. Ich glaube, dass er da falsch liegt. Beim Betrachten dieser ersten Episode der zweiten (neuen) Staffel, kam einerseits ein (aufgrund der Stimme) “Zuhause-Gefuehl” zutage, andererseits wurden zeitgleich Interpreten, Titel und Videoeindruecke aus dem aktuellen Chartgeschehen unterhaltsam vermittelt.

Eine komprimierte (!) Chartsendung à la “Formel Eins”, die allgemein empfangbar ist und ggf. wie frueher fuer Gespraechsstoff u.a. auf den Schulhoefen sorgt, fehlt heutzutage. Die “EinsPlus-Charts” haben hier unlaengst diesbezueglich aufhorchen und -sehen lassen. Doch “Formel Eins” hat einen nach wie vor nicht zu unterschaetzenden Kult-Charakter, der sowohl “Oldies” als auch “Newcomer” nach wie vor in seinen Bann ziehen koennte… Macht was draus!

Bei SONY MUSIC sind mittlerweile eine neue DVD-Box und neue CDs zur Sendung erschienen…

KategorienMedien, Musik

Farewell, Blacky!

11. September 2014 1 Kommentar

Ein Samstagabend in den 70ern. Der kleine Stoepsel durfte laenger aufbleiben und machte es sich zwischen den beiden grossen Sesseln, in denen die Eltern sassen, gemuetlich. Der Grund: “Auf Los Geht’s Los” – “das schnelle Spiel um Worte und Begriffe” mit Joachim Fuchsberger, welches direkt nach der Tagesschau in die Wohnzimmer kam.

Unvergessliche Abende mit hohem Mitmachcharakter haben wir “Blacky” Fuchsberger zu verdanken. Viele Leute werden eher seine Auftritte in den Edgar-Wallace-Filmen oder in diversen 70er-Jahre-Komoedien (z.B. die mit “Dudu”, dem gelben Kaefer) in Erinnerung behalten, aber fuer mich wird “Auf Los Geht’s Los” immer unvergesslich bleiben.

Nun ist die markante Stimme fuer immer verstummt – Danke fuer die schoenen Stunden…
…und ruhe in Frieden!

KategorienMedien

2015 “stirbt” die Mittelwelle

6. September 2014 Keine Kommentare

Aktuell besteht die Mittelwellenlandschaft hier in OWL eigentlich nur noch aus dem gut empfangbaren “Deutschlandradio” auf 549khz und dem Verkehrsmeldungen-Mix von WDR2 auf 720khz. Alles andere wird erst in den Abendstunden hoerbar. Doch bald ist damit Schluss.

Werden wir es vermissen? Im Zeitalter von Webradios, Smartphones, DAB+ und dem voellig zurecht unverwuestlichen UKW sicherlich nicht wirklich. Doch, wie heisst es so schoen? – Schoen war(en) die Zeit(en), als die Mittewelle noch eine zuverlaessige Quelle fuer die neuesten Hits, beispielsweise via RTL (1440 khz), gewesen ist.

Auch heute ist es manchmal noch interessant, abends ueber die Mittewelle zu kurbeln und dort teilweise exotische Sender vorzufinden, denn analoge AM-Signale haben eine grosse Reichweite. Doch, bei aller Nostalgie: Die Mittelwelle ist nun wirklich nicht mehr zeitgemaess…

via Radioszene.de :

“(…) Einandhalb Jahre werden die meisten Lang- und Mittelwellensender in Deutschland noch senden, dann ist Schluss. Damit verschwindet ein kompletter Übertragungsweg aus der deutschen Rundfunklandschaft. (…) Wie ein Sprecher des Norddeutschen Rundfunks gegenüber RADIOSZENE konkretisierte, werde man die Abschaltung der vier NDR-Mittelwellensender so lange wie möglich herauszögern, zum Jahreswechsel 2014/2015 sei dann jedoch endgültig Schluss: „Der hohe Stromverbrauch der MW-Sender ist bedenklich, die Tonqualität der Mittelwellenübertragung für die Mehrzahl der Hörerinnen und Hörer nicht mehr akzeptabel und programmbegleitende Dienste sind mit dieser veralteten Übertragungstechnik nicht möglich“, heißt es. (…) Besonders bemerkenswert ist die Abschaltung der Mittel- und Langwellensender des Deutschlandradios, die in den vergangenen Jahren mit neuer Technik der Firma Transradio (ehemals Telefunken) ausgestattet wurden. Dies geschah mit dem Hintergedanken einer späteren Umstellung auf das digitale Modulationsverfahren DRM (Digital Radio Mondiale), dass sich jedoch u.a. aufgrund technischer Mängel nicht durchsetzen konnte, da es tatsächlich störungsfrei nur im Nahbereich um die Sendetürme funktionierte. (…) Wenn zum Jahreswechsel 2014 / 2015 die letzten wichtigen Mittel- und Langwellensender abgeschaltet werden, dürfte das passieren, was nur selten in der Rundfunkszene zu beobachten ist: Ein ganzer Verbreitungsweg wird gestorben sein.”

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