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Archiv für 2007

NCR 064 / 03.12.2007

3. Dezember 2007 Kommentare ausgeschaltet

NormCast Radio Nr.64 vom 3.12.07

Musik:
01. Die Crackers – Phonhaus
02. Rodgau Monotones – Volle Lotte
03. Spider Murphy Gang – Tutti-Frutti-Tanz-Mix (Medley)
04. Fish – Jeepster
05. Steve Haggerty & The Wanted – A Gang Called "The Wanted"
06. The Killers – Romeo and Juliet
07. Laura Clapp – Let it rain
08. Travis – Driftwood (unplugged)
09. Chris Rea – Driving home for christmas
10. Diego Torres – Cantar Hasta Morir (unplugged)
11. John Farnham – Age of reason
12. Flaming Bess – Tanz der Goetter

Links:
Steve Haggerty & The Wanted in der "Weberei"
Laura Clapp
Flaming Bess

Naechste (und eventuell letzte) Sendung: Montag, 17.12.2007 / 21-22 Uhr

KategorienNormCast

Weihnachtsmarktwebcams

1. Dezember 2007 Kommentare ausgeschaltet

Update vom 06.12.07: Mittlerweile funktioniert sie wieder!

…welch ein Wort :)
Der Weihnachtsmarkt in Guetersloh ist eroeffnet und die einzige Webcam, die ein paar aussagekraeftige Bilder liefern koennte, ist… offline! Alle anderen funktionieren (Link rechts unten auf dieser Seite). Da stellt sich die Frage: Warum gerade jetzt? Soll vermieden werden, dass der Ehemann am Bierstand von der zuhause wartenden Ehefrau erspaeht wird? Das kann`s nicht sein, denn dann muesste so eine Webcam generell abgeschaltet werden, da der Ehemann auch just dann ueber den Berliner Platz laufen koennte, waehrend er doch eigentlich bei der Arbeit sein muesste. Soweit zu den Klischees. Generell bleibt aber zu sagen, dass der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr wieder irgendwie "merkwuerdig" ist. Eine unorthodoxe Anordnung der Buden, die die Besucher leider oftmals nur an den nicht sonderlich interessanten Rueckseiten der Buedchen vorbeifuehrt. Subjektiv empfunden sind es weniger Buden als sonst, eine zentrale Buehne fuer etwaige Darbietungen gibt es nicht wirklich.

Der recht offene Berliner Platz laesst auch in diesem Jahr die eigentliche Gemuetlichkeit, die ein Weihnachtsmarkt verbreiten sollte, vermissen. Warum zum Geier wird der Weihnachtsmarkt nicht auf dem Kolbeplatz gemacht? Der Ring aus Haeusern grenzt alles etwas ein, Gastronomie ist ebenfalls vorhanden und zum Berliner Platz ist es nicht weit. Gemuetlicher als jetzt waere es dort bestimmt allemal… Gluecklicherweise gibt es an diesem Wochenende (und leider NUR an diesem Wochenende) den Weihnachtsmarkt in Isselhorst…

Uebrigens: Ganz andere Webcamprobleme gibt es auch beim wohl bekanntesten, deutschen Weihnachtsmarkt in Nuernberg: Die Kamera, die auf den symmetrisch angeordneten Christkindlesmarkt blickt, ist oftmals ueberlastet…

KategorienLokales

NormCast 98

27. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ueber hartnaeckigen Spam, einen doppelten Witz, James Bonn 007 Promille, einfache Erkennungsmelodien, Dachse im Keller und volle Daecher. Musiklieferant: SYD.

Eigenschaften:
80kbps / Mono / 18,1 MB / 31:38 Minuten

Direkt-Download:
NormCast Episode 98 vom 27.11.2007

Links:
ComputerClub Zwei Nr.76 mit dem Spam-Beitrag
Ö3-Austria-Top40-Podcast
Witzecast Nr.36
Bonn
E.ON ueber Bio-Erdgas
Gruening-Strom (von Friedel Gruening)
KWK-Einspeisung
Der DACHS von Senertec
Hoeradvent

Musik:
CarboneidsPetrifacted Moon (Unterlegmusik am Anfang)
Blue Tech – Luv U (Zweite Unterlegmusik)
SydBack home

KategorienNormCast

Hab Acht!

26. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

Gerade einmal acht Lieder passen auf eine 32-MB-Speicherkarte, sollten sie jeweils als MP3 mit 128kbps/44khz/Stereo codiert sein und eine ungefaehre Spiellaenge von jeweils 4 Minuten aufweisen…

32 Megabyte waren vor zwei bis drei Jahren noch ein Grund, z.B. auf der Verpackung eines Nokia-Handys des Typs 6230(i) einen Extra-Aufkleber zu platzieren. Wenn man es nuechtern betrachtet, war das damals eigentlich schon laecherlich. Es zeigt aber, wie schnell es vorangeht. Heutzutage haben gaengige Mobiltelefone (damit sind nicht iPhones und kleine Mobilcomputer gemeint) eine Speichergroesse zwischen 512 MB und 2 GB, also doch ein Vielfaches. Verbesserte Kameras und MP3-Player innerhalb der Handys verlangen das. Wenn man dieses exponentielle Speicherwachstum mal hochrechnet, dann wird es tatsaechlich nicht mehr lange dauern, bis sich die komplette heimische Jukebox samt der Filmesammlung auf`s Handy laden laesst. Nicht schlecht, Herr Specht…

KategorienComputerkram

Music and Lyrics

25. November 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das ist der Originaltitel des Films "Mitten ins Herz – Ein Song fuer Dich" mit Hugh Grant und Drew Barrymore. "Oh mein Gott" hoere ich jetzt schon welche sagen "der nervt doch voellig"… Und in der Tat ist Hugh Grant nicht unumstritten. Die einen lieben ihn, andere moegen seine Grimassen, sein Gehabe und seinen Akzent nicht. Trotzdem: "Notting Hill" war beispielsweise ein liebenswerter Film, genauso wie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall". Eigentlich belanglose Komoedien, aber mit Stil und Witz gemacht.

"Music and Lyrics" reiht sich da ganz gut ein und besticht gleich am Anfang durch ein geniales Musikvideo der fiktiven Band "Pop", welches bewusst und fantastisch gelungen im 80er-Jahre-Stil gehalten ist. Das Lied "Pop goes my heart" passt gnadenlos-gut dazu. Der Film erzaehlt die Geschichte eines ehemaligen Popstars, der in den Achtzigern eine Reihe von Hits gehabt hat und dessen Karriere nach der Trennung dieser Synthie-Pop-Band bergab fuehrte. In der Gegenwart angekommen, erhaelt er vom jetzt angesagten (fiktiven) Star (einer konstruierten Mischung aus Britney Spears, Madonna und Christina Aguilera) den Auftrag, einen Song fuer sie zu schreiben. Durch Zufall trifft er Drew Barrymore, die sich als gute Lyrikerin erweist und den entsprechenden Text beisteuert. Bis zum grossen Finale des Films gilt es einige Huerden zu ueberwinden und letztendlich finden sie sich doch. So weit – so trivial.

Was den Film ausmacht sind die vielen Anspielungen auf die 80er Jahre, auf den Lebensstil, den die "Ueberlebenden" dieser Zeit heute so pflegen, auf viele Dinge, die man sofort auf andere (vergangene und aktuelle) Stars und Vorkommnisse uebertragen kann. Die Dialoge sind alles andere als "platt" und die Musik wirklich gelungen. Vom George-Michael-Verschnittsong bis zum "Slam" ist alles dabei. Ausser richtigem Gitarrenrock. Aber der haette hier eh nicht hineingepasst…

Man ist erstaunt ueber die -sollten sie denn nicht "technisch beschoenigt" worden sein- musikalischen Faehigkeiten des Herrn Grant, der in seiner Rolle absolut glaubwuerdig herueberkommt, auf seine Art…

Die deutsche Synchronfassung bietet allerdings wieder das, was im Grunde genommen ziemlich daneben ist: Auf Deutsch nachgesungene Textpassagen. Unglaublich. Gluecklicherweise passierte das anscheinend nur in kurzen Sequenzen (zum Beispiel in einer Szene, in der komponiert wird) und nicht bei den letztendlichen Songs. Trotzdem haetten hier die Originalstimmen in Verbindung mit Untertiteln dem Film gut getan. Gluecklicherweise hat die DVD auch die englische Tonspur zu bieten, wovon dann gleich nach der ersten deutschen Gesangsszene auch Gebrauch gemacht wurde :)

Ein kurzweiliger, liebenswerter Film, der die Welt nicht veraendern kann und auch nicht will. Ohne hochtrabendem Anspruch, einfach nur unkompliziert abgespult und dabei voller Witz und mit Sicherheit nicht nur fuer Retro-Fans interessant. Der Film ist kein ultimatives Muss fuer das Kino, aber fuer einen der kommenden Winterabende im heimischen Wohnzimmer voellig in Ordnung…

http://musicandlyrics.warnerbros.com/

KategorienMedien