Da ist sie nun, die Partygeneration, die wirklich jede freie Wochenendgelegenheit zum Feiern, Tanzen und Trinken ausnutzen moechte. Sollte man meinen. Die "Piraten" fordern eine Aufhebung des "Tanzverbots" an Karfreitagen und veranstalten unter anderem einen Flashmob auf der Koelner Domplatte, denn "das Verbot ist nicht mehr zeitgemäß, denn es beschränkt die Rechte und diskriminiert die Freiheit von Andersgläubigen, Agnostikern und Atheisten in unangemessener Weise (…)". Meinen sie…
Bei aller eigenen Ausgeh- und Feierfreude und auch bei aller Sympathie fuer die Piraten sollte man doch beruecksichtigen, dass dieser Zustand des Ruhens traditionell gewachsen ist. Und wenn er nicht in den hiesigen Breitengraden seine Berechtigung hat, wo sonst? Das Argument, dass Andersglaeubige und andere dadurch "diskriminiert" wuerden, kann an dieser Stelle nicht so stehen bleiben, denn jeder, der hierher kommt und/oder hier lebt, sollte sich dessen bewusst sein, dass er/sie auf andere, sozusagen "ortsuebliche" Traditionen Ruecksicht nehmen sollte.
Und, nein, das birgt nicht automatisch das Recht in sich, dass quasi im Gegenzug andere Sitten und Gebraeuche, die hier aus welchen Gruenden auch immer nicht unbedingt alltaeglich sind, einfach so (allgemeingueltig!) eingefuehrt werden duerfen. Das hoert sich jetzt sicherlich sehr konservativ und "spiessig" an, aber es gibt hunderte andere Tage im Jahr, an denen viele kleine Ballermaenner bis in die fruehen Morgenstunden auf den Strassen Krach machen, so dass ein aus der Reihe (nicht-) tanzender Tag auch diesen Leuten sicherlich gut tun koennte. Am Samstag kann’s dann ja weitergehen. Wird es auch – und soll es auch…
Er hat mit "Spanish Influences" eine selbstinterpretierte CD vorgelegt und ist aus der hiesigen Musikszene nicht wegzudenken: Roger Clarke-Johnson.
In der heutigen Ausgabe vom "Westfalen Blatt" wird er gleich mit einer ganzen Seite gewuerdigt, siehe hier: Artikel von Stefan Lind
Ausschnitt:
"Dieses Treffen im Jahre 1958 hat sein Leben geprägt. Als Roger Clarke-Johnson 14 Jahre alt war, durfte er dem Sänger Cliff Richard in dessen Garderobe seine Gitarrenkünste demonstrieren. Und als hätte er es nicht schon vorher geahnt, war ihm in diesem Moment klar: »Das will ich auch. Ich möchte Musiker werden.«
Eine lange wechselvolle Karriere hat Roger Clarke-Johnson inzwischen hinter sich, 1983 hat sie ihn mit seinem Kumpel Jerry Hovell nach Deutschland gebracht (»es waren die Damen, die uns hierher gelockt haben«), und seither ist er in Gütersloh und in der weiten Umgebung eine feste Größe, was gute handgemachte Pop-, Rock- und Bluesmusik angeht. (…)"
Und in der Tat weiss Roger einige Geschichten aus alten Zeiten zu erzaehlen, doch die alten Wurzeln halten ihn nicht davon ab, auch neue Dinge anzugehen.
Wer u.a. die alte Story mit Cliff Richard im englischen O-Ton nochmal nachhoeren moechte, hat in den beiden, mittlerweile fast sieben (!) Jahre alten NormCast-Folgen Nr.34 und Nr.35 nach wie vor Gelegenheit dazu…

Dieses Bildchen wurde am 27.2.2009 in Koeln-Marsdorf waehrend eines Treffens mit Mal Sondock von mir selbst geschossen.
Warum sieht man Mal & Co. auf dem Bild nicht? Weil in diesem Fall nur der Hintergrund interessant war und das eigentliche Motiv weggeschnippelt wurde. :-)
In Anbetracht der aktuellen Spritpreise darf man anhand dieses Bildchens in Nostalgie schwelgen…
Wen nervt es nicht, wenn bei der Lektuere eines Artikels staendig irgendwo rechts oder oben im Bild irgendwas sich bewegt oder blinkt. Und wenn diese eingeblendete Werbung auch noch Toene von sich gibt, die zusammen mit der ohnehin laufenden Musik der MP3-Jukebox nur Misstoene hervorrufen, dann ist es ganz vorbei mit der Ruhe…
Nachdem sich kuerzlich ein Werbefenster ueber einen Text legte (auf einer serioesen Seite wohlgemerkt!) und ein versehentlicher Klick darauf in Sekundenbruchteilen den ganzen Rechner sperrte ("BKA-Trojaner"), war’s vorbei mit der Werbe-Toleranz. Klar, die Anbieter des Contents muessen auch leben und wenn sie schon keinen Cent fuer einen Text verlangen, sollen sie wenigstens Werbeklicks bekommen. Alles gut. Aber wenn diese laestigen Fenster dann doch zu virtueller Sachbeschaedigung fuehren, dann sind die Werbeanbieter einen entscheidenen Schritt zu weit gegangen…
Frueher gab es auch hier immer einen Pop-Up-Stopper, allerdings blendete der teilweise auch gewuenschte Inhalte aus und musste erst muehevoll konfiguriert werden. Am Beispiel des nun installierten Add-Ons "Adblock Plus" fuer den hier nach wie vor favorisierten Firefox-Browser sieht man aber eindrucksvoll, dass diese Mechanismen entscheidend verbessert wurden.
Hach, ist das schoen! :) Keine Werbebanner, keine sich bewegenden Werberahmen, keine Banderolen sind zu sehen. Webseiten oeffnen sich "sauber" und spuerbar schneller. Und mit einem Klick kann das Plugin fuer jede besuchte Webseite individuell komplett an- oder ausgeschaltet werden. Hier das "Vorher-Nachher-Beispiel" anhand der "Zeit Online"-Webseite:

Auch Online-Videos laufen jetzt exklusiv und oftmals daneben befindliche, bewegliche und daher stoerende Video-Werbung verschwindet ebenfalls. Das schont zusaetzlich die Systemressourcen und gestreamte YouTube-HD-Videos ruckeln auch waehrend des Ladens nicht mehr. Sehr schoen. Absolute Empfehlung!!!
Hermann Hoffmann gilt als einer der Urvaeter der Radio-Comedy. Mit seinem PiratenSender Zitrone sorgte er fuer Furore und landete spaeter beim richtigen Radio. Im zweiten Teil dieser Folge geht die zweite Star-Trek-Generation wieder auf Reisen – diesmal hochaufloesend.
MP3-Dowload : NormCast Episode 204 vom 29.03.2012
Links zur Sendung:
Hermann Hoffmann – Radio Sender Zitrone aus der Dachkammer
Video: Hermann Hoffmann im Dachkammerstudio

TrekCast – Der Star Trek Podcast
Star Trek TNG – The Next Level auf BluRay bei Amazon.de
Musik: Janiva Magness – That’s what love will do