Die Webseite "Rebuy.de" funktioniert nach einem vergleichbaren Pinzip wie z.B. WirKaufens.de. Apple-Produkte, Spiele, Filme, Handys und Musik-CDs werden u.a. von Rebuy.de von Privatleuten angekauft. Doch auch hier lohnt sich das eigentlich nur, wenn grosse Massen vorhanden sind, die schnell "entsorgt" werden muessen.

Ganz extrem zeigt sich dieses im Audio-CD-Sektor. CDs sind generell sowieso nicht mehr viel wert, aber fuer ein gutes Album im Top-Zustand gerade mal 5 Cent (!) zu bieten, ist schon heftig…
Selbst hochangesehene Werke bekannter Gruppen wie z.B. Pink Floyd kommen seltenst ueber einen Ankaufspreis von 1,5 Euro. Da lohnt es sich eher, die CDs gebuendelt in der E-Bucht anzubieten oder sie gleich in die beruehmte "Tonne" zu druecken – oder ein gutes Werk damit zu tun und sie z.B. der "Tafel" zu schenken, damit fuer diese vielleicht ein etwaiger Flohmarkterloes zustande kommt.
Auf einem normalen Flohmarkt liegt ein guterhaltenes CD-Album im Normalfall zwischen 2 und 3 Euro, wobei der Haendler dann gerne auch mal drei 2-Euro-CDs "fuer ’nen Fuenfer" anbietet. Interessanterweise erzielen gerade die CDs bei eBay Hoechstpreise, denen man das so erstmal gar nicht zutraut. Aus reiner Neugier wurden hier "Werke" von C.C. Catch, "Okay" und "Silent Circle" beobachtet, die teilweise mehr als 100 Euro (!) pro Stueck bei eBay erzielten. Kurzlebiger Plastik-Pop aus den 80er Jahren steht also teilweise hoeher im Kurs als das weisse Album der Beatles oder irgendeine Rolling-Stones-Scheibe. Unglaublich…
Die Jubilaeumsfolge zum siebten Geburtstag mit der Jahrescollage – Best of 2011
Gratis MP3-Direkt-Download: NormCast Episode 200 vom 17.12.2011
Die Links zur Sendung ergeben sich aus den Shownotes der Folgen 178-199, da aus jeder (!) dieser Folgen etwas in diese Collage eingeflossen ist.
Unter anderem mit den Stimmen von Michael Van Merwyk, Helmut Delker, Alan Silson, Roger Levy, Daniel Sielemann, Marcus Duebel, Ingo Kottkamp, Chris Marquardt, Boris Nienke, Phil Shackleton, Dirk Schelpmeier, Ilja Richter, Nobby Morkes, den Cobblestones, Manni Heveling und vielen anderen (Reihenfolge zufaellig)
Damit verabschiedet sich der NormCast-Podcast erstmal. Weiter geht’s irgendwann in 2012…
Das Auto hatte ein BMW-Werksradio mit Cassettenlaufwerk und DVD-Navi-Laufwerk im Heck. Letzteres konnte auch nur Navi-Scheiben lesen und mit den guten, alten Cassetten hatte unsereins schon lange nichts mehr am Hut. Doch Werksradios sind teuer – zu teuer, auch gebraucht, was sich allerdings beim Verkauf der Cassetten-Navi-Kombination via eBay positiv auswirkte.
Somit wurde das gute, alte Kenwood-MP3-Autoradio aus dem Vorgaengerwagen mittels eines Adaptersatzes und einer passenden Blende uebernommen und tat seitdem gute Dienste. Aber eines ist Fakt: Durch den Einbau eines "Normschachtradios" in ein ansonsten homogen gestaltetes Cockpit "zerstoert" man auch ein wenig dessen Aussehen. Doch die Anschaffung einer entsprechenden CD-Kombination scheiterte daran, dass diese Werksradios nicht in der Lage waren, MP3-CDs zu spielen. Man konnte lediglich einen AUX-Anschluss fuer externe Tonquellen nachruesten, was wiederum mit einem umherfliegenden Kabel verbunden gewesen waere. Also uninteressant. Weitere Loesungen waeren ein MP3-faehiger CD-Wechsler oder ein USB-SD-MP3-Interface gewesen, welches einen CD-Wechsler am entsprechenden Anschluss emuliert, in Wirklichkeit aber Dateien von USB-Sticks oder Speicherkarten abspielt…
Doch seit September 2004 gibt es vom "BMW Business" CD-Autoradio eine aufgepeppte Version, die auch in der Lage ist, MP3-CDs bzw. CD-RWs abszuspielen. Zwar werden die ID3-Tags nicht angezeigt, muessen sie aber auch nicht, zumal z.B. die allermeisten, mit iTunes getaggten Podcasts auch bei "normalen" Autoradios nicht richtig angezeigt werden. In der E-Bucht gab’s dann ein passendes Exemplar. Der Einbau an sich ist relativ einfach und es passt sich nun wunderbar ins Gesamtgefuege ein. Die Bedienung per "MFL" (=Multifunktionslenkrad) funktioniert jetzt auch wieder. Das Geraet hat einen unheimlich trennscharfen Empfaenger und auch das CD-Laufwerk tut, was es soll, obwohl es etwas anfaelliger fuer Erschuetterungen zu sein scheint als das "normale" Kenwood-Radio, welches so gut wie nie aus der Ruhe zu bringen war. Das Stangenradio klingt druckvoller und sein Empfaenger ist ebenfalls sehr gut, doch die Optik des originalen Werksradios macht dieses kleine Defizit wieder wett…
Alle Jahre wieder – singen wir die gleichen Lieder und es stellt sich wirklich die Frage, ob es erneute Interpretationen von "Winter Wonderland", "Frosty The Snowman" oder "White Christmas" ueberhaupt braucht. Die Antwort ist: Jein!
Michael Bublé bewegt sich mit seinem Weihnachtsalbum irgendwo zwischen Ambition und Kommerz, wobei er manchmal ins Kitschige abdriftet. Das Ganze kann sich irgendwie nicht entscheiden, ob es eher retro klingen oder modern wirken soll. Doch einige Aufnahmen vereinen beide Elemente auf sehr angenehme Art und Weise. BeSwingt und richtig gut kommt beispielsweise der Klassiker "Santa Claus is comin' to town" daher und der Song "Blue Christmas" verbreitet einen Hauch von New Orleans. Manchmal schiesst Bublé aber auch ueber’s Ziel hinaus und somit wirkt z.B. sein "Jingle Bells" eher kuenstlich, weil zuviel versucht wurde, wobei das Lied letztendlich leider auf der Strecke blieb. Die Frage, ob die doch ziemlich schmalzige "Ave Maria"-Fassung haette sein muessen, wird wohl unterm Weihnachtsbaum entschieden, denn diese Platte wird in dieser Weihnachtssaison diejenige sein, auf die sich die gesamte Familie einigen koennen wird. Es gibt Schlimmeres… Ziel erreicht.
Eine liebevoll gestaltete Webseite fuer alle, die sich noch an ihre jeweilige BRAVO-Phase erinnern koennen, ist bravo-archiv.de. Dort gibt es viele Informationen und Ausschnitte aus alter Zeit, man kann z.B. alte Bravo-Schallfolien abhoeren, sich einen Ueberblick ueber alle Bravo-Hits-CDs verschaffen und viele Heftbeitraege nachlesen. Vollstaendige Bravo-Hefte gibt es als PDF-Downloads, sind aber mit knappen 5 Euro pro Stueck leider nicht unbedingt guenstig…
Dennoch: Eine interessante Homepage!