Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Alles neu macht der Maerz (Teil 2)

21. März 2010 Kommentare ausgeschaltet

Der erste, "richtige", eigene PC wurde noch von der Stange gekauft. Es war ein 486 DX 2/66 (die guenstigere Cyrix-CPU, denn Intel war ziemlich teuer und AMD damals nicht so relevant…) mit 8MB RAM, 16-Bit-Soundkarte im Klopperformat, Zweifach-CD-Rom (natuerlich mit Extra-Controller) und 420 MB (nicht GB) Conner-Festplatte. Dazu ein formschoener Roehrenmonitor, der den halben Schreibtisch belegte… So gesehen wuenscht man sich die alten Zeiten nicht wirklich zurueck, obwohl auch diese ihre Reize hatten. Zum System kam natuerlich das Betriebssystem hinzu. MS-DOS 6.22 und Windows 3.11 auf Disketten (!) nebst einem Benutzerhandbuch, dessen Groesse und Gewicht dem Telefonbuch von Muenchen bestimmt alle Ehre gemacht haetten. Aber: Man hatte ein eigenes, sauberers, originales Betriebssystem…

Ungefaehr sechzehn Jahre spaeter (also jetzt) wurde der zweite Heimrechner von der Stange gekauft. Dazwischen gab es immer nur von Hand gebaute PCs, die ausnahmslos gut und und zuverlaessig funktionierten. Nun aber lag das Augenmerk auf einem kleinen, leisen und schnellen Geraet.
Ein Acer-Mini-PC ist es geworden, mit 8 GB RAM, 1 GB Nvidia-Grafik, 1 TB HDD, 4*AMD-CPU… reicht! :-)

Doch die Zeiten aendern sich. Zwar wurde auch dieses Geraet mit Betriebssystem ausgeliefert, diese vorinstallierte Version war allerdings mit allem moeglichen MIST, den man nicht braucht, zu-installiert. McAfee, Norton, etliche dumme Spiele, unzaehlige "bitte-registrieren-Tools" und eine MS-Office-Version, die nur 60 Tage benutzt werden durfte. Wer will das und wer braucht das?

Es folgte eine De-Installationsorgie und das dann vermeindlich-saubere System (bitte keinen Blick in die Regedit werfen, Dateileichen ohne Ende…) wurde danach neu bestueckt und gesichert. Dem Geraet lagen drei leere DVD-Rohlinge bei, auf die eine Sicherungskopie der Werksinstallation gebrannt werden konnte. Wer meint, dass selbst auf der versteckten Recovery-Partition der Festplatte ein "sauberes" Windows vorzufinden war bzw. ist, irrt sich leider gewaltig.
Fazit: Diese OEM-Versionen sind allenfalls ein Behelf, mehr aber auch nicht. Somit wird der Kunde quasi genoetigt, eine weitere Windows-Version mitsamt einer neuen Lizenz zu erwerben, wenn er das System vollstaendig benutzerdefiniert konfigurieren moechte. DAS, meine Damen und Herren Computeranbieter, ist armselig! Entweder, ihr liefert zumindest eine optional-saubere Version mit oder ihr lasst die Software ganz weg und passt die Preise entsprechend an. Wenn ich in einer Werbeanzeige fuer einen neuen PC schon den Vermerk "mit Riesen-Softwarepaket" lese, dann ist das schon ein guter Grund, diese zu ignorieren…

Trotzdem arbeitet Windows 7 bisher recht zufriedenstellend. Manche Dinge sind nach wie vor gewoehnungsbeduerftig. Es ist stabil, doch gegenueber Windows XP kein Turbo. Im Gegenteil. XP ist in vielen Belangen schneller und das ist nicht nur hardwarebedingt…

Hier ein paar Dinge, die waehrend der Installationsphase(n) auffielen:

Benutzer des "Total Commander" (ein hier unersetzbares Tool) muessen diesen justieren. Unter "Konfigurieren-Einstellungen-Operation" muss die Option "F8/DEL loescht in den Papierkorb" deutlichst aBgehakt, also deaktiviert werden. Geschieht dies nicht, loescht er nur aeusserst langsam und selbst auf den schnellsten Systemen mit nahezu 100% CPU-Last. Wird der Haken entfernt, ist alles wie gewohnt. Zudem sollte die Verknuepfung zur totalcmd.exe mit der Option "Als Administrator ausfuehren" belegt werden, sonst gibt’s manchmal Mecker :)

Die alte Audiobearbeitungs-Software "Cool Edit Pro" meckerte beim erstmaligen Start eine fehlende DLL-Datei an. Das passierte aber nur einmal. Startete man eine Aufnahme oder versuchte, eine abzuspielen, kam ein "interner Fehler" (wieder mal eine sehr typische, aeusserst aussagekraeftige Fehlermeldung…). Abhilfe schaffte hier das Schliessen des Programms und ein Rechtsklick auf das Startsymbol. Dort musste unter "Kompatibilitaet" die Option "Programm im Kompatibilitaetsmodus ausfuehren fuer 'Windows XP (Service Pack 2)'" ausgewaehlt und diese dem Programm zugeordnet werden. Danach funktionierte es einwandfrei, wie gewohnt.
Heutzutage heisst das Programm "Adobe Audition", die neueren Versionen muessten eigentlich ohne "Nachhilfe" funktionieren, haben aber auch ihren Preis…

Ein nettes Tool zum Aufraeumen (ohne die Registrierung zu beschaedigen) ist der "CC-Cleaner" (Freeware).

Der integrierte "Windows DVD Maker" ist nahezu unbrauchbar, kann er doch nicht einmal bereits vorhandene DVD-Strukturen auf eine Scheibe bannen. Die gute, alte, schlanke, schnelle Nero-6-Version laeuft aber leider generell nicht mehr unter Windows 7 und somit waere man auf die werbeueberladenen, aufgeblaehten Nachfolgeversionen aus dem Hause "Ahead" angewiesen, wenn es auch hier nicht ein paar nette Freeware-Tools gaebe. Das Interessanteste ist wohl der "CDBurnerXP", der trotz seines Namens auch sehr gut unter Windows-7 laeuft. "Nero"-Benutzer werden sich sofort zurechtfinden. Allerdings ist es anscheinend nicht moeglich, eine normgerechte DVD damit zu brennen, egal welches zu brennende Dateisystem eingestellt wird. Auch die Kombi aus UDF und Joilet lief nicht auf dem alten DVD-Player Baujahr ca. 2002, der zwei Etagen tiefer noch vorhanden ist. Das Problem ist allgemein bekannt, bisher aber nicht geloest. Neuere DVD-Player duerften das allerdings problemlos abspielen.

Weiterhin wurde der "Deep Burner" getestet, der aber nichts besser oder schlechter konnte…

Der "InfraRecorder" brannte eine einwandfreie, universell-lesbare DVD. Allerdings nicht in der aktuellen Version 0.5 :-) Generell ist das Programm dem alten "Nero" nicht unaehnlich und die Version 0.46.2 brennt dann auch gute DVDs…

Wer Wert darauf legt, dass der Rechner im Heimbetrieb NICHT ausgeht, sollte gleich zu Anfang die "Energieoptionen" des Windows-Systems bearbeiten. Sonst legt sich das System schon nach sehr kurzer Zeit auf’s virtuelle Ohr…

Eine schoene Alternative zu Microsoft Office ist das sogenannte "Open Office", ein kostenfreies Bueropaket. Aehnlichkeiten mit MS-Office sind sicherlich nicht rein zufaellig, aber in diesem Fall auch deutlichst erwuenscht. Das Unterprogramm "Writer" entspricht dabei dem althergebrachten "Word" und "Calc" ist das Pendant zu Excel.

Wer die gute, alte XP-Schnellstartleiste wieder herstellen moechte, kann nach dieser Anleitung vorgehen. Zitat:

1. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich innerhalb der Taskleiste und wählen Sie aus dem Kontextmenü "Symbolleisten/Neue Symbolleisten" aus.
2. Navigieren Sie dann zum Ordner %USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch". Diesen Ordner wählen Sie aus und anschließend wird wieder die gewohnte Schnellstartleiste angezeigt. Allerdings steht jetzt auch noch die Bezeichnung des Ordners – "Quick Launch" dort, sodass Sie noch mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf der Schnellstartleiste klicken und "Titel anzeigen" deaktivieren.

(vorher muessen in den Ordneroptionen des Windows-Explorers allerdings die normalerweise versteckten Elemente sichtbar gemacht werden…)

Tja… und da war das noch das Problem mit der Datensicherung. Die Bordmittel von Windows 7 sind absolut ausreichend dafuer, man braucht also eigentlich kein "Norton Ghost", "Acronis" oder sonstwas zu installieren, doch bieten diese Programme auch gewisse Vorzuege. Mir ist nach wie vor die gute, alte DOS-Datei "Norton Ghost 2003" (passt auf eine (Boot-) Diskette) am liebsten.

Und – ta-daaaa – sie funktioniert auch mit Windows 7!

Da der neue Rechner kein Diskettenlaufwerk mehr hat, wurde eine alte Speicherkarte im Kartenleser des PCs geparkt und bootfaehig gemacht (mit diesem genialen Miniprogramm von HP). Darauf ruht nun die ghost.exe und kann ganz bequem angebootet werden. Sie sichert fehlerlos hin- und zurueck. Einziges Phaenomen: Die Statusanzeige bricht (zumindest hier) kurz vor oder ungefaehr ab der Haelfte ab. Das sollte aber niemanden irritieren, es funktioniert trotzdem einwandfrei!

Jetzt muessen erstmal wieder einige Aufgaben erledigt werden, die aufgrund der ganzen Testerei zurueckgestellt wurden. Vielleicht bringen ja Osterhasi, Nikolausi & Co (oder Amazon) demnaechst mal eine "richtige" Windows-Version vorbei :-)

KategorienComputerkram

Alles neu macht der Maerz (Teil 1)

18. März 2010 Kommentare ausgeschaltet

Fuer ungefaehr acht Jahre (in der Computerwelt mehr als eine Ewigkeit!) war Windows XP das hiesige virtuelle Zuhause – und ist es teilweise noch, aber nicht mehr auf dem Hauptrechner. Allerdings wird es sehr bald in Form einer virtuellen Maschine ("Virtual Box") auch auf diesem wieder zugegen sein…

In diesen acht Jahren ist viel passiert – menschlich, persoenlich, aber auch (um beim Thema zu bleiben…) computermaessig. Unter anderem fiel die bisher gesamte "NormCast-Epoche" in diese Zeit.

Oftmals gab es viele Aufgaben oder generellen Zeitdruck, so dass das System einfach nur zuverlaessig funktionieren musste, alles andere war und ist sekundaer. Doch irgendwann ist es mal soweit, "die alten Zoepfe muessen ab", wie es so schoen heisst. Frueher hat unsereins jede Entwicklung bezueglich eines neuen Betriebssystems sofort mitgemacht. Aus Windows 3.11 wurde mittels unendlich vieler Disketten (!) Windows 95a, die beruehmten Mitsumi-CD-Laufwerke installierten spaeter Windows 95b/c, 98SE und Windows 2000. Zwischenzeitlich gab es diverse Abstecher in das Linux-Lager.

Flops wie die Windows-98-Urversion, "Windows Millennium" und unlaengst auch das zurecht unbeliebte "Vista" wurden beflissentlich ausgelassen.
Doch was ueberstrahlte in punkto Mickrigsoft letztendlich alles: Windows XP.

Das System war (und ist) absolut ausreichend. Doch so ein (zumindest hier) nahezu perfekt funktionierendes Betriebssystem hat auch seine Nachteile, denn der Anwender desselben verrennt sich auf Dauer in Gewohnheiten, die in punkto Produktivitaet sehr gut sind, aber andererseits die Offenheit fuer neue Einfluesse hemmen.

Es war also an der Zeit, sich mit dem neuen, hochgelobten Betriebssystem aus Redmont intensiver auseinander zu setzen. "Wer Windows XP liebt, wird Windows 7 hassen" ist der Titel eines durchaus nachvollziehbaren Artikels. Vista, sozusagen das "zeitliche Zwischenglied" zwischen XP und Win7, hatte schon einige Eigenarten des derzeit aktuellen Betriebssystems aufzuweisen, aber gegenueber Win7 war Vista traege, kompliziert, viel zu mitteilsam und – laaaangsaaaam…

Obwohl Windows 7 unter der Haube nach wie vor einige Gemeinsamkeiten mit XP aufweist (…man muss nur ordentlich suchen…), ist es konzeptionell doch sehr unterschiedlich gestaltet und sprichwoertlich "oberflaechlich" an Vista angelehnt. Gluecklicherweise wurde (fast) alles das, was Vista so dermassen ausbremste, in "7" entweder modifiziert oder ausgelassen…

Was bleibt, ist die Mitteilsamkeit in Richtung Microsoft. Ohne Seriennummern und Aktivierungsroutinen laeuft nicht viel. Der Speicherhunger hat sich gewaltig vergroessert: Das, was hier unter XP noch gerade mal 5-6 GB Festplattenspeicher belegte, bewegt sich nun auf ca. 30 GB bei nahezu identischer Funktionalitaet.

Bill Gates selbst hat vor Jahren mal gesagt, dass derjenige, der mit seinem 286er-PC seine Firma betreiben konnte, das auch nach etlichen Jahren theoretisch noch genauso tun koennte. Recht hat(te) er, denn auch in diesem Fall bringt das neue System so gesehen keine Verbesserung. Die Ambition, es hier zu installieren, ruehrte aus einer Mischung aus "Mithalten" mit dem virtuellen Zeitgeist und sachbezogenem Interesse heraus. Im Grunde genommen braucht es (noch) kaum jemand…

So begab man sich auf die Suche nach dem "Programmkompatibilitaetsmodus", der unter Windows 7 gluecklicherweise sehr gut verwirklicht wurde. Viele (subjektiv empfunden unersetzbare) Programme, die man in der letzten Dekade liebgewonnen und oft benutzt hat, wuerden ohne diese Funktion auf der aktuellen 64-Bit-Architektur nicht mehr ordentlich funktionieren, die Installation verweigern oder unzuverlaessig werden. Doch ein Rechtsklick auf das jeweilige Icon offeriert angebotene Kompatibilitaet zwischen Windows 95 und Windows XP mit Service Pack 3, was bisher nahezu ausnahmslos-gut funktioniert hat. Zusaetzlich haben aber auch viele neue Open-Source-Produkte die alten, kostenpflichtigen Programme ersetzt – und das ist gut so…

Microsoft hat es in der Vergangenheit leider immer wieder geschafft, zu sich selbst zumindest softwaremaessig inkompatibel zu werden. Doch das konnten und koennen andere Obst-Firmen leider auch ganz gut :) Gluecklicherweise haben sie das anscheinend erkannt, der durchaus lobenswerte "Kompatibilitaetsmodus" in Windows 7 ist ein guter Beweis dafuer…

Trotzdem: Diesmal fiel der Umstieg -auch aufgrund gestiegener Datensicherheitsansprueche und quasi "eingebrannter" Arbeitsablaeufe- schwerer als sonst und der Schreiber dieser Zeilen stellt sich die berechtigte Frage, ob in vergleichbarer Zeit nicht auch ein Umstieg auf ein Apple-System machbar gewesen waere… (…ein rein interessehalber nach wie vor interessanter Gedanke…)

Stay tuned :)

KategorienComputerkram

Wlan nur mit setup.exe…

9. März 2010 Kommentare ausgeschaltet

Netgear – Eigentlich (neben D-Link, Realtek & Co.) ein vertrauter Name, wenn es um Netzwerkkomponenten geht. Es ergab sich ein spontanes Beduerfnis nach einer PCI-Wlan-Netzwerkkarte mit der Moeglichkeit, eine externe Antenne anzuschliessen, da eine groessere Entfernung ueberbrueckt werden musste. Da kam die anscheinend schon aeltere, guenstige Karte (satte 15 Euro unter MM-Preis!) gerade passend. Modell "Wg311 v3".

54 Mbps sind zwar mittlerweile nicht mehr das Mass aller Dinge, sollten fuer das Vorhaben aber deutlichst ausreichen. Nun sollte man meinen, dass eine Installation in der heutigen Zeit doch recht einfach funktionieren duerfte, aber schon der Hinweis auf der Innen(!)verpackung, dass man erst die Software installieren und erst danach die Karte einsetzen solle, liess Uebles erahnen. Das ist doch Steinzeit…

Es funktionierte trotzdem zwar relativ schnell, aber diese Software schrieb sich (natuerlich!) in den Systemstart und ausserdem aenderte sie die Einstellungen bezueglich der Windows-Anmeldung. Ploetzlich musste ungewollterweise beim Start des Systems die Kombination aus Benutzername und Passwort eingegeben werden. Zudem waren Datendurchsatz und Empfaengerempfindlichkeit unterdurchschnittlich (ein in diesem Fall noch geschoenter Ausdruck). Fazit: Return to sender… :)

Hardware einstecken -palim- "neue Hardware gefunden" – Treiber zeigen – fertig. So sollte es sein. Bei diesem Produkt ist das Ausfuehren der (nicht separat entpackbaren) "setup.exe" quasi vorgeschrieben und auch aus den temporaeren Installationsdateien waren keine letztendlich funktionierenden Treiberinformationen abfangbar. Wie wuerde man bei "Twitter" schreiben: #fail

KategorienComputerkram

Klingende Webseiten

28. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Wie "klingt" eine Webseite? Diese Frage beantwortet CODEORGAN.COM

THE CODEORGAN ANALYSES THE *BODY* CONTENT OF ANY WEB PAGE AND TRANSLATES THAT CONTENT INTO MUSIC. THE CODEORGAN USES A COMPLEX ALGORITHM TO DEFINE THE KEY, SYNTH STYLE AND DRUM PATTERN MOST APPROPRIATE TO THE PAGE CONTENT.

Die Inhalte im "Body"-Bereich (also im Hauptbereich) einer Webseite werden analysiert und in Musik uebersetzt. Hierbei werden komplexe Algorithmen benutzt, um die Tonart sowie den Klang des Synthesizers und Schlagzeugmuster so zu bestimmen, dass es am besten zum Seiteninhalt passt.

Das hoert sich in vielen Faellen interessant an. Einfach ausprobieren…

KategorienComputerkram

Einheitliche Netzteile

26. Februar 2010 Kommentare ausgeschaltet

Der Bundestag fordert jetzt einheitliche Netzteile fuer Laptops. Bisher gibt es kleine, grosse, schwere, leichte, hochwertige, billige, teure und pseudo-universelle mit aufsetzbaren Endadaptern. Oftmals differiert auch die gelieferte Spannung, was die Sache nicht gerade einfacher macht. Das alles soll nun bald der Vergangenheit angehoeren. Im Handy-Segment ist eine aehnliche Regelung vorgesehen.

Manchmal kauft man ein an sich schoenes Geraet und ist dann -gerade als Funkamateur- nicht selten negativ ueberrascht, wenn das zugehoerige Netzteil erstmalig in Betrieb genommen wird. Es wird heiss, brummt vielleicht sogar oder rauscht die Kurzwellenfrequenzen zu. Nur in eher seltenen Faellen verhalten sich beigelegte Kleinstnetzteile auch so, wie sie sollen: ruhig, stabil, nicht-stoerend und auf einem normalen Temperaturniveau verbleibend…

Daher waere eine geeignete Norm fuer diese Netzteile aus verschiedenen Gruenden sinnvoll und wuenschenswert. Sollte eine solche Regelung dafuer sorgen, dass verschiedene Systeme untereinander kompatibel werden und sollte dadurch der Billigmuell massgeblich dezimiert werden, waere das zu begruessen. Natuerlich darf kein Exklusivvertrag mit einer bestimmten Firma geschlossen werden, denn das wuerde wiederum monopolistische Tendenzen foerdern und Innovationen hemmen. Eine Art Industrienorm, an die sich die Hersteller halten muessen, wuerde voellig ausreichen, denn in anderen Bereichen funktioniert das ja auch schon seit langer Zeit ganz ausgezeichnet…

Weiterlesen: Artikel bei Heise.de

KategorienComputerkram