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Archiv für die Kategorie ‘Computerkram’

Pimp my Winamp

12. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

So lautet die Ueberschrift eines schon aelteren Artikels bei Netzwelt.de. Er listet einige Plugins fuer den Winamp-Player auf und beschreibt diese. Ein grosser Vorteil des Winamps ist, dass er sich individuell konfigurieren und erweitern laesst, so dass man nicht mit einer ueberladenen Oberflaeche kaempfen muss, von deren Funktionen evtl. nur einige (aber nicht alle) benoetigt werden. Sinnvoll sind zum Beispiel Plugins fuer lueckenloses Ueberblenden oder welche zum Abspielen von Videos im Coverfenser. Es gibt auch ziemlich merkwuerdige Erweiterungen, die irgendwelche Spassvoegel irgendwann einmal fuer einen ganz individuellen Zweck geschrieben haben, die aber bestimmt nicht jeder braucht. Plugins unterscheiden sich nach diversen Kategorien wie z.B. Visualisierungen, Audio (DSP-) Effekte, Verwaltungstools fuer die Musikbibliothek usw. Bei Interesse einfach mal hier (klick) vorbeischauen…

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Floppydisketten sterben aus

11. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem beispielsweise Rechner der Firma "Dell" schon seit einiger Zeit keine Floppylaufwerke mehr beinhalten, sollen auch die Disketten an sich bald gaenzlich vom Markt verschwinden. 1,44 MB auf einem aeusserst sensiblen Schlabberdatentraeger sind ja auch schon lange nicht mehr zeitgemaess, alles darunter sowieso nicht. Bis heute unverstaendlich ist es, dass die "Mini Disc" von Sony niemals als Ersatz fuer die herkoemmliche Datendiskette angesehen und eingesetzt wurde. Mittlerweile ist der Zug abgefahren. Findige Bastler haben aber trotzdem wieder eine Verwendungsmoeglichkeit fuer Disketten gefunden, wie auf dieser Seite (klick) beschrieben wird. Das Raumschiff Enterprise, erstellt aus einer einzigen Diskette :) Auf der Seite erfaehrt man auch, wie man Ohrringe aus SIM-Karten baut, wie man zerkratzte CDs rettet oder alte Computer entsorgt. Also geballtes Wissen, welches das taegliche Ueberleben sichert :))
Danke an Juergen fuer den Linktip.

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Windows Vista Buyer`s Club

1. Februar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Das ist doch mal eine Ueberschrift, gell? :)

Tja, nun ist es auf dem Markt, das neue Vindows Vista. Gleichzeitig ist es der Nachfolger fuer Windows XP. Im Jahre 1995 erfolgte die Umstellung von Windows 3.xx auf Windows 95. Ein Quantensprung. Erst Windows 98SE sollte danach wieder mit weiteren Vorteilen glaenzen. Der sogenannte "Bluescreen" gehoerte aber trotzdem noch zum Arbeitsalltag. Windows 2000 wurde Nachfolger von NT4. Toll. Ein klasse Betriebssystem. Dann gab es irgendwann Windows ME, eine Mischung aus Windows98 und Windows2000, gleichzeitig ein grandioser Flop. Zurecht.

Windows 2000 lief stabil, war aber nicht vollstaendig zu allen Applikationen kompatibel. Erst Windows XP sollte ein auch aus heutiger Sicht verdammt-gutes und stabiles System werden. Natuerlich musste man auch hier etwas Hand anlegen, um die spielerischen Gadgets, die gleichzeitig massiv an den Systemressourcen knabberten, abzustellen oder einzudaemmen.

Aber: Fuer Microsoft-Verhaeltnisse ist XP schon beaengstigend-stabil. Selbst auf alten Rechnern laeuft es oftmals stabiler und sogar schneller als die Betriebssysteme, fuer die diese gemacht wurden. So manch einer benutzt heute noch einen Pentium2 mit ca. 300-500 mhz als Zweitrechner bzw. Schreibmaschine und hat darauf meistens Win 98 oder 2000 installiert. Es ist ein guter Rat, es auch auf diesen Oldies mal mit Windows XP zu versuchen, so paradox sich das auch anhoeren mag. Die Erfahrung zeigt aber, dass es sich oftmals lohnt. Allerdings sollten unnuetze Dienste und Spielereien schlicht abgeschaltet werden.

Ein nuetzliches Programm fuer solche Sachen ist "XPlite".
Achtung: Gewisse Grundkenntnisse werden hierbei allerdings erwartet. Leichtsinniges Drauflosklicken kann hier schnell das System zerstoeren….

Brauchen wir Windows-User Vista? Eventuell irgendwann. Schlicht und ergreifend deswegen, weil der Support fuer die jetzigen Systeme irgendwann eingestellt wird und KleinWeich seine Marktposition sicherlich auch hier gezielt nutzen wird, um sein neuestes Werk an den zahlenden Kunden zu bringen. Nur ist das gluecklicherweise aufgrund der zunehmenden Konkurrenz durch Apple und Linux nicht mehr so ganz einfach.

Wer Vista in vollem Masse nutzen moechte, ist mit einem heutigen, zeitgemaess-ausgestattettem PC oftmals schon an der Grenze der Leistungsfaehigkeit. Auch hier muss die Hardware erst wieder "nachreifen". Da XP aber sehr gut funktioniert, werden viele Anwender nicht sofort umsteigen wollen. Microsoft wird sich diesmal wohl doch eher in Geduld ueben muessen….

Die "PC-Welt" hat einen Fragenkatalog zu Vista zusammengestellt.
Hier der Link.

Die Seite "Pcpitstop.com" testet online, ob ein PC fuer vista tauglich ist. Bei mir hat die Seite allerdings sofort versagt:

Tja…. meinen "Firefox" gebe ich nicht mehr her, sorry IE…

 

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FoxIt PDF-Reader (Freeware)

12. Dezember 2006 Kommentare ausgeschaltet

Der "Adobe Acrobat Reader" war ueber Jahre hinaus die Standard-Anwendungssoftware fuer das Darstellen des plattformuebergreifenden PDF-Formats. "Frueher" war es eine recht schnelle und schlanke Software, bis auch diese irgendwann mal mit voellig ueberfluessigen Zusatzoptionen (die in den allermeisten Faellen auch gerne "nachhause telefonierte") aufgeblaeht wurde. Resultat: Das Programm wurde traeger, aufdringlicher und unsicherer. Den Gipfel erreichte es in dem Stadium, als es letztendlich als "verkrueppelte Vollversion" installiert werden musste. Soll heissen: Es wurden fast alle Daten auf die Festplatte geschaufelt, aber nur ein Bruchteil davon (naemlich der Reader selbst) wurde genutzt. Anwender hatten dann die Moeglichkeit, durch Eingabe eines Extra-Codes, der freilich viel Geld kostete, die Zusatzfunktionen (u.a. PDF-Editor) freizugeben. Wer also nur den ganz normalen Reader brauchte, wurde ganz klar benachteiligt. Eine Loesung ist die mittlerweile erhaeltliche Freeware "Foxit". Die gibt es (optional!) auch als kostenpflichtige und damit umfangreichere Version, aber in der Basisform ist der "Foxit" ein kleines, kostenloses Windows-Programm, welches sich nicht aufwendig installiert, alles (!) richtig darstellt, sogar auf eine Diskette passt und aeusserst resssourcenschonend ist. Das gibt es schon laenger, aber musste mal wieder erwaehnt werden :)
Weitere Infos hier: http://www.foxitsoftware.com

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Laptop, gefilzt!

9. Dezember 2006 Kommentare ausgeschaltet

Wer mit dem eigenen Laptop in die USA einreisen moechte, muss eventuell um sein Geraet und die darauf befindlichen Daten bangen. Die Lektuere eines entsprechenden Zeitungsberichtes am heutigen Samstagmorgen liess den geneigten Leser doch ein wenig erschrecken. Es werde manchmal nicht nur geprueft, ob das Laptop nicht doch eine verkappte Bombe ist, sondern oftmals werfen die Kontrolleure auch einen intensiven Blick auf den Dateninhalt des Geraetes. Das kann unter Umstaenden zur Beschlagnahmung des Notebooks fuehren und die Dauer bis zur Rueckgabe kann sogar bis zu einem Jahr betragen. Unglaublich. 9/11 hin oder her, aber das ist schon ein massiver Eingriff in die Privat- (oder Geschaefts-) sphaere. Da bleibt nur: Lediglich die noetigsten Daten mitnehmen und sensible Sachen entweder durchweg verschluesseln oder ganz weglassen. Aber gerade die verschluesselten Sachen duerften die Aufmerksameit der neugierigen US-Behoerden erregen, so dass bezweifelt werden kann, dass das Vorhandensein derselben auf der Festplatte eine zuegige Rueckgabe des eventuell beschlagnahmten Geraetes unterstuetzen wuerde. Die andere Alternative waere tatsaechlich, alles offen zu legen. Aber, wer will das schon??? Eine Zwickmuehle. Daten an sich koennen nicht explodieren und etwaige Bauplaene fuer Bomben, Waffen und aehnliche Dinge koennen sich die Kriminellen, die das wollen, sowieso jederzeit von nahezu jedem Punkt auf der Welt aus ueber das Internet beschaffen. Auch die Softwarekriminalitaet kann dadurch nicht wirksam bekaempft werden, denn auch diese laesst sich auf aehnliche Art und Weise besorgen. Daher stellt sich mal wieder die Frage nach dem sachbezogenen Nutzen dieser Massnahmen…
Link zum Thema: Golem.de

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