Billy mag Apple!

…ob er heute auch noch (oder wieder) so denkt ?

…ob er heute auch noch (oder wieder) so denkt ?
Wer kennt das nicht: Man ist unterwegs und fotografiert irgendein schoenes Gebaeude. Schaut man sich die Bilder spaeter zuhause an, steht mit Sicherheit an irgendeiner markanten Stelle ein Tourist davor. Aergerlich. Nun, im Zeitalter der digitalen Fotografie, wo das einzelne Bild so gut wie nichts kostet, gibt es eine Loesung. Das Objekt wird mehrmals hintereinander von der gleichen Position ausgehend geknipst. Vier Serienbilder koennen dann an den online verfuegbaren "Tourist Remover" geschickt werden. Dieser vergleicht die Bilder und retouchiert die nicht-statischen Elemente automatisch. Eine verblueffende Idee…
Normalerweise braucht man eine ordentliche Grafikkarte und zwei schoene Monitore bzw. Displays, um sehr komfortabel unter Windows mit einem geteilten Desktop arbeiten zu koennen. Das kostet natuerlich auch wiederum Geld. Viele Leute haben aber vielleicht noch beispielsweise einen alten Laptop irgendwo herumliegen und nutzen ihn nicht.
Die Software "Maxivista" haucht brachliegenden Altgeraeten neues Leben ein. Auf dem Hauptrechner wird das Programm installiert. Fuer den Nebenrechner (Client) generiert dieses Programm dann eine kleine .exe-Datei, die auf diesem lediglich irgendwohin kopiert und verknuepft werden muss. Fertig. Wird die Software auf beiden Rechnern gestartet, dann finden sie sich sehr schnell automatisch. Der Nebenrechner ist dann sozusagen der erweiterte Desktop des Hauptrechners.
Natuerlich kann man das auch so konfigurieren, dass der Nebenrechner auf der anderen Seite des Hauptdisplays genutzt werden kann. Eine wirklich tolle und praktische Sache. Nachteil: Die Qualitaet der Sekundaerdarstellung ist abhaengig von der Geschwindigkeit des umgebenden Netzwerkes. 100 MBit waeren also schon eine gute Wahl. Bei leichteren, eher statischen Anwendungen funktioniert es aber auch ueber Wlan. Die Uebertragung von bewegten Videobildern ist mit dieser Loesung aber noch nahezu unbrauchbar. Der Nebenrechner kann parallel auch waehrend des Maxivista-Betriebes weitergenutzt werden, zum Beispiel fuer Skype im Hintergrund.
Die Aufloesungen der beiden verwendeten Systeme duerfen uebrigens differieren. Hier laeuft auf dem steinalten und akkulosen P2-366-Laptop eine Aufloesung von 1024*768 Pixel, waehrend das Hauptsystem mit 1280*1024 betrieben wird.

YouTube und GoogleVideo – das sind zwei der derzeit angesagtesten Portale fuer das legale Publizieren und Austauschen von kleinen Videos. Sowohl Privatleute als auch kommerzielle Anbieter machen davon regen Gebrauch und es erfreut sich grosser Beliebtheit.
So ab und zu sind wirklich richtige Highlights dabei, die der geneigte Betrachter zumindest in Einzelfaellen sicherlich gerne sein eigen nennen wuerde. Zumindest die meisten nicht-kommerziellen Videos koennen von diesen Portalen relativ einfach heruntergeladen werden. Die Loesung heisst "KeepVid.com".
Hier muss einfach die Adresse des Videos (findet man z.B. oftmals in den Begleitinformationen zum Video) in die obere Eingabezeile auf der KeepVid-Webseite kopiert werden. Erscheint nach kurzer Zeit ein Downloadlink, hat man Glueck gehabt und kann das Video auf dem eigenen Rechner abspeichern.
Die Youtube-Videos liegen zwar in einem seltsam anmutenden Format vor, koennen aber mit geeigneten Programmen zum Beispiel in das Video-CD-Format konvertiert werden, welches fast jeder normale DVD-Player lesen kann. Eine Hochkonvertierung auf z.B. DVD-Niveau macht keinen grossen Sinn, da diese Onlinefilmchen meistens nur in einer Video-CD-nahen "Qualitaet" vorliegen (320*240 Pixel, was der Aufloesung einer Standard-NTSC-Video-CD aus den USA entspricht…).
Bei GoogleVideo empfiehlt es sich, zu schauen, ob das gerade betrachtete Video auch als Download angeboten wird. Hier die Option "ipod" anwaehlen (sofern verfuegbar), da das Video in diesem Fall als hochkomprimierte Datei (.m4v/.mp4) heruntergeladen werden kann. Waehlt man als Downloadoption z.B. "Windows" an, wird lediglich ein Google-eigener Softwareplayer angeboten, der ueber eine kleine, abspeicherbare Datei (die aber nicht das Video selbst enthaelt) wiederum nur Bild- und Tonstroeme aus seinem Elternhaus liest und das bringt eigentlich nicht wirklich etwas…
Moechte man die erhaltenen Filmchen nicht konvertieren sondern z.B nur am PC betrachten, empfiehlt sich der ziemlich universelle VLC-Player ganz besonders dafuer.
Da draengt sich natuerlich die Frage auf, ob "Keepvid.com" legal ist oder nicht. Fakt ist, dass es bei Youtube und Co. nicht gerne gesehen wird. Trotzdem haben schon mehrere bekannte Fachzeitschriften und Portale darueber berichtet und die Tatsache, dass es die Seite noch gibt, spricht wohl (noch) fuer sich…