Da ist sie nun, die Partygeneration, die wirklich jede freie Wochenendgelegenheit zum Feiern, Tanzen und Trinken ausnutzen moechte. Sollte man meinen. Die "Piraten" fordern eine Aufhebung des "Tanzverbots" an Karfreitagen und veranstalten unter anderem einen Flashmob auf der Koelner Domplatte, denn "das Verbot ist nicht mehr zeitgemäß, denn es beschränkt die Rechte und diskriminiert die Freiheit von Andersgläubigen, Agnostikern und Atheisten in unangemessener Weise (…)". Meinen sie…
Bei aller eigenen Ausgeh- und Feierfreude und auch bei aller Sympathie fuer die Piraten sollte man doch beruecksichtigen, dass dieser Zustand des Ruhens traditionell gewachsen ist. Und wenn er nicht in den hiesigen Breitengraden seine Berechtigung hat, wo sonst? Das Argument, dass Andersglaeubige und andere dadurch "diskriminiert" wuerden, kann an dieser Stelle nicht so stehen bleiben, denn jeder, der hierher kommt und/oder hier lebt, sollte sich dessen bewusst sein, dass er/sie auf andere, sozusagen "ortsuebliche" Traditionen Ruecksicht nehmen sollte.
Und, nein, das birgt nicht automatisch das Recht in sich, dass quasi im Gegenzug andere Sitten und Gebraeuche, die hier aus welchen Gruenden auch immer nicht unbedingt alltaeglich sind, einfach so (allgemeingueltig!) eingefuehrt werden duerfen. Das hoert sich jetzt sicherlich sehr konservativ und "spiessig" an, aber es gibt hunderte andere Tage im Jahr, an denen viele kleine Ballermaenner bis in die fruehen Morgenstunden auf den Strassen Krach machen, so dass ein aus der Reihe (nicht-) tanzender Tag auch diesen Leuten sicherlich gut tun koennte. Am Samstag kann’s dann ja weitergehen. Wird es auch – und soll es auch…

Dieses Bildchen wurde am 27.2.2009 in Koeln-Marsdorf waehrend eines Treffens mit Mal Sondock von mir selbst geschossen.
Warum sieht man Mal & Co. auf dem Bild nicht? Weil in diesem Fall nur der Hintergrund interessant war und das eigentliche Motiv weggeschnippelt wurde. :-)
In Anbetracht der aktuellen Spritpreise darf man anhand dieses Bildchens in Nostalgie schwelgen…
Sie geistern durch die social-Media-Netzwerke als lustige Einlagen in der Timeline (wow… D-Englisch at it’s best…:)): Die kleinen, lustigen Bildchen, die aktuelle Begebenheiten auf die Schippe nehmen…

…oder einfach nur nett sind…

Zugegegeben, so mancher Beitrag auf www.Clipstuff.net kommt auch etwas "platt" daher, aber dafuer wird die Seite regelmaessig mit neuen Fundsachen aktualisiert.
(…und man muss ja nicht alles gut finden…)
Routenplaner fuer’s Auto gibt es mittlerweile viele im Internet. Doch was ist, wenn man ein entfernteres Ziel "mitten up’n platten Land" mit dem Fahrrad ansteuern moechte? Natuerlich bieten auch hier die modernen Smartphones Hilfe, doch mit dem Anbringen eines Tom-Tom am Fahrradlenker fangen die Probleme schonmal an. Warum also nicht -wie frueher- den Weg vorher berechnen lassen, ohne auf den klassischen Faltplan angewiesen zu sein?
Das Internet hilft auch hier.
Naviki.org ist eine (gluecklicherweise!) sehr einfach gestrickte Webseite, deren Bedienung intuitiv machbar ist. Einfach oben rechts den Startpunkt und darunter den Endpunkt eingeben. Das kann uebrigens sehr formlos passieren, z.B. so : "musterstrasse 123 musterstadt"
…und schon funktioniert’s. Das Ergebnis wird sowohl in uebersichtlicher Kartenform als auch als Text ausgegeben. Als Mitglied der zugehoerigen Community ist es auch moeglich, eigene Wege hochzuladen. Sehr gute Sache!

Es ist Mitte Februar und der Getraenkemarkt des Vertrauens fuehrt bereits das leckere Maibock-Bier. Schoen. Aber muss das jetzt schon sein? Es erinnert an Schokonikolaeuse im September oder Osterhasen zu Weihnachten. Wenn solch saisonbedingt-spezielle Dinge, auf die man sich gerne mal freut, schon weit vor ihrer Zeit und ebenso weit darueber hinaus verfuegbar sind und bleiben, verlieren sie irgendwann ihren speziellen Charakter…
Waere schade drum…