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Archiv für die Kategorie ‘Diverses’

The Great Firewall Of China

13. Oktober 2007 Kommentare ausgeschaltet

Tja….. sollte es verwundern oder nicht? Diese Webseite kann zumindest in China nicht angesehen werden. Einem Artikel in Roger`s Kultpavillonblog folgend kam bei NormCast.de leider dasselbe Ergebnis heraus:

Allerdings ist man in bester Gesellschaft, denn im Grunde genommen sind die allermeisten Seiten, die von hier aus gerne mal angesurft werden, in China anscheinend gesperrt.
Wer seine eigene Domain testen moechte: Hier ist der Link!

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Aua :)

8. Oktober 2007 Kommentare ausgeschaltet

So, es war ein wenig ruhiger hier in den letzten Tagen, denn am letzten Wochenende wurde Nuernberg geentert. Tolles Wetter, tolle Stimmung, es ist eine faszinierende Stadt. Die Spatzen kommen bis auf den Tisch und die Tauben werden mit Fuessen getreten, sie duerfen sogar nichr mehr gefuettert werden…

Um Nuernberg herum gibt es eine hohe Dichte an kleinen Brauereien, die groesstenteils bemerkenswerte Biere produzieren und das, was bekannt ist (z.B. "Lederer" oder auch "Tucher") absolut ausstechen, und das um Laengen. Das "Landbierparadies" ist eine kleine Kette, die sich darauf spezialisiert hat und auch eine beliebte Anlaufstelle fuer die Zuenfte bietet. Die angehenden Gesellen machen auf ihren Pilgerreisen dort gerne Halt und fuer sie ist auch immer ein Tisch reserviert.

Selbst kleine Buedchen in der Innenstadt, die "3 im Weckla" (Nuernberger Minibratwuerstchen im Broetchen) verkaufen oder auch heisse Maronis, haben Webseiten im Internet :) Beispiel gefaellig? http://maroni.de/maronistand.html.

Das Schlimmste war aber die Auto-Hinfahrt. Autobahnbaustellen sind die Geissel der mobilen Menschheit. Kaum ist man durch eine kilometerlange und meistens viel zu eng gesteckte Baustelle durch und hat das nette Schild "Vielen Dank fuer ihr Verstaendnis" gesehen, kommt nach wenigen Kilometern eine weitere Baustelle. Unglaublich. Nein, das macht keinen Spass mehr und dafuer fehlt mir mittlerweile auch jegliches Verstaendnis.

Einen Vorteil hat es aber doch: Wenn man aus Gruenden der Stauvermeidung zwischenzeitlich nicht mal ein Stueck ueber Land gefahren waere, dann waere das nette Ortseingansschild auf dem folgenden Bild wohl kaum aufgefallen :)

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Rubbel los mit dem Rubbellos

29. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

Es gibt sie noch immer, die Rubellose. Frueher war die Sache ganz einfach, denn wenn das entsprechende Feld freigelegt worden war, konnte gleich gesehen werden, ob ein Gewinn vorliegt oder nicht. Im Zeitalter des www gibt es anscheinend das "Rubbellos 2.0″… Das Freirubbeln offenbart einen 16-stelligen (!) Code, dessen Struktur an alte Registriernummern von Win95 erinnert :) Danach soll man sich auf der Webseite cokefridge.de registrieren, diesen Code manuell eintippen und ihn dann gegen "Handy Specials, Musik Downloads oder coole Praemien eintauschen". Toll. Diese Lose lagen in einer Kneipe aus. Wer macht sich die Muehe, diese zu bearbeiten, einzustecken, mitzunehmen, zuhause ueberhaupt noch daran zu denken und die Internetprozedur durchzuziehen? Das Ganze ist viel zu umstaendlich und selbst jetzt, wo die Karten hier neben der Tastatur auf dem Tisch liegen, wird die entsprechende Seite wohl nicht angesteuert werden (vor allen Dingen wegen Unlust auf Registrierung). Also: Ablage B (Papierkorb)

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So war`s damals…

22. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

Der folgende Text wurde aus einer Power-Point-Praesentation herausextrahiert (wie geht das? siehe hier). Irgendwie trifft er den beruehmten Nagel auf den Kopf :)

Bist du vor 1978 geboren ??? – Bitte weiter lesen!
Nach 1978 geboren ??? Hau ab! Folgendes verstehst du sowieso nicht !!!

Wie ist es nur moeglich, dass wir, geboren in den 50-er, 60-er, und 70-er Jahren, immer noch leben ???!
Gemaess Theorien von anno 2004/2005/2006 haetten wir schon laengst tot sein muessen!

WARUM ??? Weiter lesen!

Wir sassen im Auto: Ohne Kindersitz, Sicherheitsgurt oder Airbag!
Unser Bett war mit Farbe voller Blei und Cadmium angestrichen und auch die bunten Holzbaukloetze, die wir uns begeistert in den Mund steckten… Zuoberst an der Treppe gab es fuer uns kein BfU-Sicherheitsgitter: Wer das Treppenlaufen nicht beherrschte und nicht aufpasste, purzelte hinunter und schlug sich die Fresse blutig!

Wenn wir nachts weinend im Bett aufwachten, so hoerte es niemand! Falls wirklich etwas los war, so mussten wir ganz laut schreien, damit die Eltern aufmerksam wurden! Babyphon? Von wegen!

Flaschen mit gefährlichem Inhalt (auch die aus der Apotheke … mit Salzsaeure, Brennspritus und so) konnten wir ganz einfach mit unseren Haendchen und beschraenkter Motorik oeffnen! Viele Tueren (vor allen die vom Lift und den Autos) gingen einfach zu. Und wenn unsere Fingerchen dazwischen kamen, tat‘s mehr als nur hoellisch weh! Wenn wir zu faul zum laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes. Der strampelte sich einen ab, und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten! AUAAAAA !!! Einen Helm trug man nicht einmal auf dem Moped und schon gar nicht auf dem Fahrrad!

Wasser tranken wir vom Wasserhahn und nicht aus der Pet-Flasche! Farb- und Aromastoffe muss es auch schon gegeben haben, denn so rot, gruen und gelb wie die Limonade damals war, sieht man heute keine mehr! Einen Kaugummi legte man am Abend auf den Nachttisch und am naechsten Morgen steckte man ihn einfach wieder in den Mund…

In der Schule gab‘s nur eine einheitliche Groesse von Pulten. Die Luxusmodelle waren in der Schreibhoehe zwar verstellbar, aber alle hatten so eine herrlich-gefaehrliche Klappe dran.

Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen durch Bruder, Schwester, Neffe oder so. Auch das Fahrrad war meistens entweder zu gross oder zu klein. Ueberhaupt hatte ein Fahrrad keine Gangschaltung und wenn doch, dann nur eine mit 3 Stufen! Und wenn du einen Platten hattest, lerntest du vom Vater, wie man das selber flicken konnte (am Samstagnachmittag mit Wassereimer, Schlauchwerkzeug, Schmirgelpapier und Gummiloesung…).

Wir verliessen fruehmorgens das Haus und kamen wieder heim, wenn die Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war. In der Zwischenzeit wusste meistens niemand, wo wir waren … und keiner von uns hatte ein Handy mit dabei.

Wir liessen im Wald die Sau raus… oder im Park auf Spielplaetzen mit Sandkasten, Schaukeln und Klettergeruesten… …oder auf dem Pausenplatz, der kein Versammlungspunkt von irgendwelchen abartigen Schmutzfinken war. Da lagen auch keine Spritzen und gebrauchte Kondome herum…

Wenn wir zu einem Freund wollten, gingen wir einfach hin! Wir mussten nicht vorher anrufen und einen Termin vereinbaren. Es kamen auch nie Erwachsene mit…

Wir assen Kekse und bekamen Brot mit viel echter Butter drauf. Und davon wurden wir nicht dick!
Wir tranken aus der gleichen Flasche wie unsere Freunde und keiner machte deswegen ein Theater oder wurde gleich krank…

Wir hatten keine Playstation, Nintendos, X-box, 64 Fernsehsender, Videos, DVD‘s mit Dolby-Surround-Sound, MP3-Player, eigene Fernseher mit Satelitenempfang, PC‘s und Internet… Wir hatten Freunde!

Das Fernsehprogramm begann erst um 18 Uhr! Da kam (manchmal) eine Stunde lang etwas Lustiges für Kinder. Und wehe dem, der sich nachher traute aufzustehen um den einzigen Knopf für einen anderen Sender zu betaetigen (fest am Apparat montiert). Die Eltern bestimmten, was und wie lange TV-geglotzt wurde!

Wir haben uns geschnitten, die Knochen gebrochen, Zaehne rausgeschlagen und niemand wurde vor den Richter zitiert. Das waren ganz normale, taegliche Unfaelle und manchmal bekamst Du hinterher (als erzieherische Zugabe) noch eins auf den Arsch! Wir kaempften, schlugen einander gruen und blau und es gab keinen Erwachsenen, der sich darueber aufregte. Keiner haengte deswegen gleich eine Peace-Flagge zum Fenster raus!

Paedagogisch-verantwortliches Spielzeug machten wir selber; mit Knueppel schlugen wir auf Baelle … Wir bauten Seifenkisten und merkten erst unten am Berg, dass wir die Bremse vergessen hatten! Wir spielten Strassenfussball und nur wer gut war, durfte mitspielen. Wer nicht gut genug war, musste zuschauen und lernen, mit der Enttaeuschung umzugehen! Da half nur Training und das ging auch ohne Kinderpsychiater und Rorschach-Test!

In der Schule gab es auch dumme Schueler. Sie gingen und kamen gleichzeitig mit den anderen und wir hatten den gleichen Lehrstoff. Manchmal mussten sie ein Jahr wiederholen und darueber wurde nicht diskutiert. Auch nicht am Elternabend. Der Lehrer hatte immer recht! Wir machten unsere Pausenbrote selber, nahmen am Morgen einen Apfel mit, und wenn wir das vergassen, konnte man in der Schule nichts kaufen! McDonalds? Burger-King? Doener-Bude? Snack-Bar? Imbiss-Stand? Pizza-Ecke? M-Take-Away? Selecta-Automat? FEHLANZEIGE!

Zur Schule gingen wir (auch im Winter) zu Fuss! Velo-Berechtigung gab‘s erst bei Distanzen von 1 km und mehr (Luftlinie!).
Baere-Abi? Libero-Tarifverbund? PUSTEKUCHEN !!! Wenn deine Mutter zum Abschied in der Türe stand oder dir aus dem Fenster nachwinkte, warst du eine Memme. Und kam sie sogar als Begleitschutz mit, na dann Gute Nacht !!!

Und wenn du dich wirklich in echte Gesetzeskonflikte gebracht hattest, dann waren die Eltern schnell mit der Polizei einer Meinung! Sie holten dich zwar auf der Wache ab – aber nicht, um dich rauszupauken. Daheim ging das Verhoer gnadenlos weiter, ohne Jugendberater, Sozialarbeiter und anderen paedagogischen Schoengeistern. Unsere Taten hatten Konsequenzen und wir konnten uns nicht verstecken. Kinder-Sorgentelefon? Ach was !!

Wir waren frei, hatten Pech und auch Erfolg und trugen Verantwortung. …und wir mussten lernen, damit umzugehen!
Unsere Generation hat viele Menschen hervorgebracht, welche Probleme loesen koennen, die innovativ arbeiten und dafuer Risiken eingehen – und die Folgen nicht scheuen…!

Gehoerst DU auch dazu? GRATULIERE !!!!! WIR WAREN HELDEN !!!

Geboren nach 1978 ???? Verdammt eigensinnig und erst noch weitergelesen, hä? Jetzt weisst du, Weichschnaebi, was wahre Helden sind !!! Schau in den Spiegel und schicke dies dann ruhig weiter! Auch an die, die NACH 1978 geboren sind … !!! Sie koennten die neuen Helden von morgen sein…

:-)

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Hundertmillionen…

14. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ein-Hundert-Millionen-Dollar! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist die Strafsumme, die McLaren Mercedes zahlen muss, weil sie sich anscheinend interner Informationen des Konkurrenten Ferrari bedient haben. Zusaetzlich ist die Konstrukteurswertung fuer McLaren Mercedes auch gelaufen. Ein schwerer Schlag fuer das Ansehen der gesamten Formel Eins… Niki Lauda antortete auf die Frage, ob die beiden McLaren-Fahrer Fernando Alonso und Lewis Hamilton deswegen nicht auch disqualifiziert werden muessten, mit den Worten: "Nein. Sie haben damit ja nichts zu tun".

Das mag vielleicht stimmen, aber trotzdem sind deren Erfolge mit Werkzeugen zustande gekommen, welche wohl -sollte das Urteil Bestand haben- unter wettbewerbswidrigen Umstaenden an den Rennen teilgenommen haben. Hamilton und Alonso haben zwar mittlerweile bewiesen, dass sie beide gute Fahrer sind, aber ihre Wagen haben eventuell durchaus von diesen Machenschaften profitiert. Was bleibt, ist auf jeden Fall ein bitterer Beigeschmack. So manch ein prominenter Fahrer aus der Vergangenheit und Gegenwart haette das Lenkrad unter solchen Umstaenden bestimmt zumindest bis zum Saisonende freiwillig an den Nagel gehaengt…

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