Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Diverses’

Fruehreifer Sonntagscomic

9. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

…es gibt Sachen, die sind einfach nur nett…

(Quelle: "Erwin", Beilage zur Neuen Westfaelischen)

KategorienDiverses

Neue KFZ-Kennzeichen

5. September 2007 Kommentare ausgeschaltet

via Sueddeutsche Zeitung:

"Wer vom Land mit dem Auto in eine Metropole kommt, hat es schwer: Bürger aus Winsen/Luhe werden wegen des "WL"-Nummernschildes in Hamburg als "Wilder Landwirt" verspottet. Besucher aus Ostprignitz/Ruppin (OPR) gelten in Berlin als "Oma parkt rückwärts", Fahrer aus dem bayrischen Schwandorf (SAD) im elitären München als "Sau auf Durchreise". Doch der Spott könnte in wenigen Jahren ein Ende haben, denn Behörden des Bundes und der Länder werkeln an einer grundlegenden Reform von Kfz-Zulassung und -Kennzeichen. (…)"

Dieses Phaenomen gibt es hier in unserer Gegend natuerlich auch, z.B.
HSK (HochSauerlandKreis) = Hilfe Sie Kommen
WAF (Warendorf) = Welcher (oder auch "wahnsinniger") Affe Faehrt
BI (Bielefeld) = Bielefelder Idioten
GT (Guetersloh) = GehirnToter

Nicht immer nett :) Aber die zukuenftige Kennzeichenregelung koennte doch einige Vorteile bringen, vor allen Dingen waere es nicht mehr notwendig, eigenraedrig zur KFZ-Zulassungsstelle zu fahren.

"Ab 2013 könnte der Autokauf so ablaufen: Der Käufer setzt sich mit dem Kfz-Schein des neu erworbenen Wagens vor den PC, ruft die bundesweit einheitliche Zulassungsseite auf. Man füllt die Felder für Halter und für das Auto aus, schickt alles ab. Der Computer prüft, ob der Wagen noch TÜV hat, ob der Käufer eine Versicherung abgeschlossen hat und ob der Wagen nicht etwa gestohlen gemeldet ist. Nach Sekunden kommt die OK-Meldung vom Amt, die Gebühren werden abgebucht, einen Tag später liegt die Zulassungsplakette im Briefkasten. Im Idealfall muss nämlich nach den Vorstellungen der Arbeitsgruppe nicht einmal mehr das Nummernschild gewechselt werden: Das Kennzeichen bliebe über die gesamte Lebensdauer des Wagens gleich."

Das haette allerdings auch Nachteile: Wenn sich ein Spassvogel beispielsweise das Kennzeichen "Saufen 18", "Stinker 4711" oder "Stellung 69" oder sonstwas ausdenken (ganze Woerter sind ja in anderen Laendern wie z.B. Oesterreich auch manchmal vorzufinden) und es sich ansonsten aber um einen ordentlichen Wagen und nicht (wie bei den Kennzeichen leicht zu vermuten waere) um eine "Prollkiste" handeln wuerde, dann wuerde der Wagen im Verkaufsfall sicherlich auch bei anderen (ggf. aelteren) Leuten Gefallen finden, wenn da nicht das Kennzeichen waere. Fuer solche verkaufshemmenden Faelle muessten dann sicherlich Ausnahmeregelungen gefunden werden…

"Wer dann etwa für den Wohnort Mettmann weiter ein "ME" haben will, könnte das freiwillig hinzufügen – und sich nebenan in Düsseldorf als "Motorisierter Esel" bezeichnen lassen." :-)

Link vollstaendigen zum Artikel bei Sueddeutsche.de

KategorienDiverses

Gastronomie 3.0

31. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Es war im zweiten Teil der gelungenen Science-Fiction-Trilogie "Zurueck in die Zukunft", wo Michael J. Fox in ein technisiertes Restaurant ging, dann ein Bildschirm auf ihn zuschwebte und ein darauf animierter Kunstkopf um die Bestellung bat. In gewissem Sinne ist das Ganze nun Wirklichkeit geworden. In Nuernberg gibt es jetzt das "`s Baggers", ein auf fraenkische Spezialitaeten spezialisiertes Restaurant, in dem die Bestellungen elektronisch aufgegeben und die Speisen automatisch an den Tisch geliefert werden. "Alles Gute kommt von oben: Frische, koestliche Speisen und Getraenke schweben zu Ihrem Tisch, wo Sie sie zuvor bequem per Touchscreen bestellt haben."

Interessant ist die Philosophie, die auf der doch recht ordentlich gestalteten Webseite erklaert wird: "Grundgedanke unseres Konzeptes ist zunaechst, dass unsere Mitarbeiter nur die Dinge tun, die unseren Gaesten einen direkten Nutzen bringen. Und dies mit Leidenschaft und Perfektion. Unser Motto dabei: Die effizienteste Art etwas zu tun ist, es nicht zu tun! Servicekraefte, die mehr als 80 % ihrer Zeit damit beschaeftigt sind, Bestellungen aufzunehmen, Zahlungen (oft hektisch) abzuwickeln und das Bestellte zu den Tischen zu tragen, bringen dem Gast in dieser Zeit keinen wirklichen Nutzen."

Input-Output-Effizienz? Das kann man in diesem Fall natuerlich auch anders ausdeuten: Wir sparen Arbeitsplaetze… Gut, dagegen gehalten kann man sagen, dass auch gar nicht erst welche geschaffen worden sind (zumindest nicht in diesem Einzelfall). Dieser moeglichen Argumentation waren sich die Verfasser der Texte auf der Webseite wahrscheinlich auch bewusst und haben daher wohl das folgende geschrieben: "Aufgrund der Effizienzgewinne unseres Restaurantsystems koennen wir nicht nur unsere Mitarbeiter besser bezahlen, sondern sparen im Vergleich zu herkoemmlichen (Selbst-) Bedienrestaurants noch ca. 40-50 % der Kosten in diesem Bereich, die wir in die Qualitaet der Speisen und Getraenke investieren."

Die Speisen werden allerdings nicht à la Louis De Funès in "Brust oder Keule" maschinell erstellt, sondern die kochen Leute aus Fleisch und Blut (weil die ja jetzt mehr Zeit fuer ihre Arbeit haben undsoweiterundsofort). Tatsaechlich liest sich die Speisekarte auch recht nett, neben traditionellen, fraenkischen Gerichten gibt es z.B.
• Saustark mit Dipp: Dahinter verbirgt sich ein knusprig gebratenes Krustenfleisch
• Exotische Bratwuerste mit Curry & Kurkuma oder mit Chilli & Knoblauch
• Fraenkisches Manna: Diese Beilage ist eine typische fraenkische Spezialität, ein warmer Kartoffel-Endiviensalat
• Bratwurst im Baggersmantel
• Baggersschmarrn mit Fruechten
• Gebackene Karpfenflossen mit Dipp
• Gebackenes Karpfeningraisch mit Dipp

Naja, Hauptsache, die haben ein ordentliches "Kellerbier" aus dem Steinkrug. Da demnaechst mal wieder ein Besuch in Nuernberg ansteht, werden wir den Laden vielleicht mal in Betracht ziehen. Die Idee ist innovativ genug fuer einen Besuch. Fortsetzung folgt (vielleicht)… Link: `s Baggers in Nuernberg

KategorienDiverses

Echte Lamas-falsche Hamster

30. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

Lamas in Ostwestfalen? Und das ganz ohne Zirkus oder Zoo? Ja. Es gibt sie. Dieses Bild entstand unweit des Flughafens in Guetersloh auf einem privaten, laendlichen Gehoeft. Die Frage ist: Was machen sie da, wie kamen sie dahin? Egal, solange sie nicht spucken… :)

Und das hier stammt aus der Abteilung "Gadgets"
(=Dinge, die die Welt eigentlich nicht braucht):
Ein USB-Hamster. Er wird an den USB-Port des Rechners angeschlossen und dann soll er sofort loslegen. Mehr dazu hier. No comment, wuerde ich sagen…

KategorienDiverses

Finnen werfen weiter

28. August 2007 Kommentare ausgeschaltet

via Heise

"Im finnischen Savonlinna fand am vergangenen Wochenende zum achten Mal die Weltmeisterschaft im Handy-Weitwurf statt. Wieder einmal gewann ein Finne: Tommi Huotari setzte sich mit einer Weite von 89,62 Metern deutlich von Paajanen Mika mit 76,68 Metern und Haikala Mikko mit 73,36 Metern ab. Der erste nicht-finnische Teilnehmer, Särkijärvi Kyle aus Kanada, landete mit 61,58 Metern auf dem zehnten Rang, für den einzigen Deutschen im Feld, Martin Pösl, blieb mit 32,33 Metern nur der 31. und damit vorletzte Platz. (…) Dass die Finnen diesen Wettbewerb erneut dominierten, ist wohl auch auf die geringe Anzahl von Teilnehmern aus anderen Ländern zurückzuführen. (…)"

Die Finnen haben aber auch einen enormen Heimvorteil :-) Bin mal gespannt, ob irgendjemand mal den "iPhone-Weitwurf" ins Leben rufen wird. Bekanntschaft mit dem Schredder hat das Apple-Modell ja schonmal gemacht, siehe hier. Resultat: iSmoke :)

KategorienDiverses