Die Produkte der Firma "iRiver" sind schwer zu bekommen. In den hiesigen Grossmaerkten kaum anzutreffen und bei vielen Online-Versandhaeusern ausverkauft. eBay war auch hier mal wieder die Rettung, wenn das Teil dort auch nicht ganz billig war. Der iRiver T30 ist ein kleiner MP3-Player im USB-Stick-Format, relativ edel aussehend und spielend einfach zu bedienen. Ein recht klares Display und die Moeglichkeit, eine herkoemmliche Mikro-Batterie (die fuer mehrere Stunden Betrieb ausreicht) zu benutzen, zeichnen ihn aus. Es gibt ihn mit 512 MB und 1 GB sowie mit und ohne FM-Radio. Das hier vorliegende Exemplar hat kein Radio und "nur" 512 MB. Das ist fuer ein MP3-Archiv natuerlich viel zuwenig, aber es reicht fuer mehrere Stunden Aufnahmen in aeusserst guter Qualitaet (sowohl ueber den Line-In als auch ueber das eingebaute Mikrophon) und es bietet ebenfalls ausreichend Platz fuer ein paar Podcasts oder Musikalben fuer eine laengere Autofahrt, oder fuer die Dosis Hoerbuecher kurz vor dem Schlafengehen :) Bei Wiedergabe hochwertiger MP3-Dateien ist der Klang wirklich verdammt gut. Und im Gegensatz zum "iPod" ist der "iRiver" schon in der Werkseinstellung laut genug. Einzig und allein die USB-Kommunikation mit dem Rechner ist noch etwas schwerfaellig, was hier aber externe Gruende haben kann. Mittlerweile koennen diese Geraete als Wechselfestplatte angesprochen werden und man kann sich den Windows Media Player 10 gluecklicherweise komplett ersparen. Also, bis jetzt: Daumen hoch!
Der DNT MusicFly ist einer dieser neuerdings erlaubten, kleinen UKW-Sender, mit deren Hilfe man z.B. Signale aus dem mobilen MP3-Player drahtlos auf das Autoradio uebertragen kann.
Preis: ca. 25-30 Euro.
Der Lieferumfang enthaelt unter anderem einen Adapter fuer den Zigarettenanzuender, allerdings kommt das Geraet auch mit einer herkoemmlichen Mikro-Batterie (wie sie z.B. oftmals in Fernbedienungen verwendet wird) aus. Ein kleiner, aber praktischer Plastikbomber, der aber auch seine Mucken hat. Die Bedienung ist einfach und jede Frequenz zwischen 87,6 und 107,9 mhz ist einstellbar. Leider waere gerade die 108,0 noch eine ideale Frequenz gewesen, da diese von den "normalen" Radiosendern nicht genutzt wird. Offenbar wollte man bei DNT sozusagen "auf Nummer sicher gehen".
Sechs Speicherkanaele gibt es und man ist hoechstwahrscheinlich gut beraten, die entsprechenden sechs Frequenzen auch simultan im Autoradio abzuspeichern. Somit kann im Bedarfsfall einfach hin- und her geschaltet werden. Der Klang des produzierten Signals ist relativ ordentlich (wenn auch nicht ueberragend), aber es erfordert doch ein gewisses Fingerspitzengefuehl, eine voellig geeignete Position im Auto, die einen sauberen Empfang gewaehrleistet, zu finden. Die Sendeleistung ist einfach verteufelt schwach. Ortsuebliche Sender koennen selbst durch direktes Anhalten des MusicFly an die Empfangsantenne des Radios nicht "plattgemacht" werden, wie es so schoen heisst.
Das Ganze ist ein Behelf. Nicht mehr und nicht weniger. Um mal eben zwischendurch einen Podcast im Auto zu hoeren, reicht es aber voellig aus. HiFi-Freaks sollten zu echten HF-Modulatoren greifen, die direkt in die Antennenzuleitung eingeschliffen werden oder einen MP3-Player an die -sofern vorhanden und moeglich- CD-Wechsler-Steuerung des Autoradios anschliessen.
"Besonders guenstig SMS versenden mit der neuen Option SMS 35: 35 SMS/Monat in alle dt. Mobilfunknetze+Festnetz fuer nur 5 Eur/Monat! Buchen: T-Mobile…"
Das ist ein Text einer Werbe-SMS, die den Schreiber dieser Zeilen am heutigen Morgen unsanft aus dem Schlaf holte, da vergessen wurde, das Handy abzustellen. In den letzten Tagen haeuften sich Werbe-SMS dieser Art stark und es stoert doch. Das Handy ist eine Art "Privatsphaere", die man nur mit wenigen Leuten teilt, indem man ihnen die Nummer gibt. Werbung ist da schonmal gar nicht erwuenscht, auch nicht vom "eigenen" Mobilfunkbetreiber. Eine absolute Unsitte…
Schon wurde die Servicenummer 2202 angerufen und natuerlich: Der geliebte Roboter war dran. Der reagiert auf Spracheingabe und man soll logisch mit ihm (bzw. ihr) interagieren koennen. Weit gefehlt. Entnervt wurde aufgelegt und eine andere Servicenummer aus dem Telefonbuch herausgesucht. Ein Wunder: Ein leibhaftiger Mensch antwortete! Der gab dann den Tip, bei der oben genannten Mobilfunk-Servicenummer einfach nur das Wort "Berater" zu sagen und dann wuerde es gehen.
Gesagt-getan. Die kuenstliche Stimme reagierte sogar richtig und sagte, dass nach der Verbindung Gebuehren fuer das bisher kostenlose Gespraech anfallen wuerden. Dann noch der Nachsatz "Wir wuerden gerne, bevor ich sie mit dem Berater verbinde…" und ich rief entnervt "Sabbel` nich` – mach` hin" :) In diesem Moment brach die Stimme ab und sagte: "Ich konnte sie nicht verstehen, daher wird das Gespraech NICHT aufgezeichnet!".
Ich dachte nur: "Gut so". Dann das zweite Wunder: Wieder ein Mensch. Ein sehr netter sogar. Ihm wurde der Wunsch angetragen, die automatische Verschickung der Werbe-SMS doch zu unterlassen. Er darauf: "Sie wuenschen das also nicht mehr?" Ich bestaetigte und mit einem Mausklick hat er es abgestellt. Na also, es geht doch…
Nein, kein "Flux-Kompensator" :-)
Es ist doch immer so eine Sache mit den Dingen, die einfach nur funktionieren muessen, die gewissermassen selbstverstaendlich sind und die einen ansonsten nicht weiter interessieren. Man nutzt es und denkt nicht weiter darueber nach. Aber wehe, wenn sich dann irgendwann einmal etwas aendert…
"Frueher" gab es einen TAN-Bogen (=>Transaktionsnummer), der automatisch vom jeweiligen Bankinstitut zugeschickt wurde. Fuer jede Transaktion nutzte man eine der aufgelisteten ("Geheim-") Nummern und strich sie danach aus der Liste aus, da sie nur einmal benutzt werden konnte. Jetzt kommt die Bank mit einem kleinen, technischen Teil um die Ecke, dem eine ellenlange Beschreibung beilag. Eigentlich geht es dabei aber nur um die Bedienung von ein- oder zwei Knoepfen und um einen Schlitz, in den man seine Bankkarte einschieben kann. Der darauf befindliche Chip wird ausgelesen und auf Knopfdruck wird dann zum Beispiel eine neue TAN-Nummer generiert. Eigentlich ganz praktisch, wenn man sich denn erstmal bemueht hat, sich mit dem Ding zu befassen. Bis es soweit war, lag es wirklich bis zum bitteren Ende des letzten, traditionellen Papier-TAN-Bogens unbenutzt in der Schublade. :)
Ist das jetzige Verfahren sicherer? Wahrscheinlich nicht. Verliert man die Bankkarte, kann trotzdem mit einem beliebigen, anderen TAN-Generator eine gueltige Nummer generiert werden. Besser waere es demzufolge gewesen, diese Generatoren generell nur fuer eine einzelne Karte oder ggf. eine genau definierte Kartengruppe herauszugeben.
Vermutlich sind diese Dinger in der Masse gar nicht mal billig und es stellt sich die Frage, ob das bisherige Verfahren nicht weiterhin ausgereicht haette. Aber vielleicht wird jetzt ordentlich Porto gespart, da keine Boegen mehr verschickt werden muessen (was es zumindest etwas sicherer macht) und somit koennte sich das eines Tages sogar mal auszahlen… …sofern zwischenzeitlich nicht wieder eine schnelle Idee umgesetzt wird….