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Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Sternenflottenakademie

17. Januar 2026 Kommentare ausgeschaltet

Es gibt eine neue Star-Trek-Serie: "Starfleet Academy". Sie wurde wieder von Alex Kurtzman gemacht und spielt in der "Discovery"-Timeline. Mehr brauchen viele nicht zu wissen, um das Ganze gleich abzustempeln. Leider mache ich das auch.
Schon "Discovery" hatte viele Elemente, die ich nicht mochte und die mich nervten und nun führt die "Academy" diesen Zeitstrang auch noch fort.
Die erste Folge war zwar gar nicht sooo schlecht, die zweite hingegen gähnend langweilig. Es gibt bisher keinen wirklichen Handlungsstrang (oder besser gesagt: Spannungsbogen!), denn alles plätschert vor einer zwar gut anzusehenden, aber absolut überladenen Hochglanzkulisse einfach so dahin.
Die Charaktere sind oftmals "flapsig" wie ihrer Diaolge auch. Zudem werden die Rollen mittlerweile gefühlt eher aufgrund von körperlichen und/oder sexuellen Eigenschaften der Darsteller und der durch sie repräsentierten Gesellschaftsgruppen besetzt und nicht zwingend aufgrund der Rollencharakteristik selbst. Das ist anscheinend mittlerweile so gewollt, wird aber nicht immer dem Anspruch gerecht, eine wirklich "gute" Serie zu kreieren.
Zudem wird übertrieben-viel Humor der oftmals flachen Art eingebracht, der die vielen Reminiszenzen an vergangene Serien und Filme des Franchises leider überspielt und diese oftmals auch verpuffen lässt.
Nein, ich bin bisher absolut nicht begeistert von dieser neuen Serie, gebe ihr aber weiterhin eine Chance.

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Frank Laufenberg

6. Juli 2025 Kommentare ausgeschaltet

via Facebook:


Ich bin echt geschockt. Frank Laufenberg begegnete mir hier auf Facebook wieder.

Natürlich kannte ich ihn aus dem Radio (SWF3) und dem TV (z.b. WWF-Club), aber hier auf Facebook war er nahbar und mitteilsam und er sorgte mit seinen interessanten Beiträgen immer wieder dafür, dass gute Diskussionen entstanden.

Frank war die personifizierte Musikkompetenz. Er hat Sachbücher geschrieben und nannte eine eindrucksvolle Plattensammlung sein eigen, die wiederum in den letzten Jahren im Rahmen seines "Popstop"-Musikradios zusammen mit seiner tollen Radiostimme die Hörer begeisterte.

Mit Frank geht leider eine weitere Radio-Ikone dahin.
Möge er in Frieden ruhen und dort oben zusammen mit Manfred Sexauer, GüFi, Mal Sondock und all den anderen den Leuten weiterhin gute Songs vorspielen.

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Rom à la Emmerich

20. Juli 2024 Kommentare ausgeschaltet


via Facebook:

"Der Untergang des römischen Reiches", "Ben Hur", "Gladiator" – das waren hervorragende Filme zum Thema "Rom".

Auch die gleichnamige Fernsehserie war äußerst sehenswert.

Nun hat sich der Regisseur Roland Emmerich an das Thema gewagt, denn anscheinend hat er keine Lust mehr darauf, das Weisse Haus spektakulär in seinen Filmen in die Luft zu jagen.

Das Ergebnis ist die neue, zehnteilige Serie "Those About To Die".

Erster Eindruck: Alles wirkt blass und sehr künstlich. Anthony Hopkins agiert in seiner Rolle sehr müde, die anderen Akteure bleiben zumindest in der Pilotfolge blass.

Die Story ist – naja. "Brot und Spiele" halt.

Vermutlich werde ich das nicht weiter verfolgen. Schade eigentlich…

Dieser Artikel vom BR trifft es ziemlich genau

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Girl you know it’s true

24. April 2024 Kommentare ausgeschaltet

Der Film ist tatsächlich sehenswert. Ich selbst habe das Phänomen Milli Vanilli damals eher belächelt, trotzdem muss man anerkennen, dass der Song "Girl you know it’s true" den damaligen Zeitgeist verdammt gut und mit überragendem Erfolg getroffen hat. Dieser Zeitgeist wird im Film sehr gut eingefangen, auch die anderen Songs (wie z.B. "The only way is up" von "Yazz"), die damals große Hits waren, wurden stimmig platziert.
Matthias Schweighöfer spielt Frank Farian wirklich hervorragend und dem sonstigen Casting des Films ist schon allein aufgrund der optischen Ähnlichkeit der beiden Hauptakteure zu den Pop-Vorlagen großes Lob zu zollen.
Die Geschichte dieses kurzlebigen Pop-Duos ist tragisch – und die der eigentlichen Band, die dahinter steckte, letztendlich versöhnlich.
Ein Kommentar zu dem Film bei Wikipedia lautet: "Dieser Film gibt Milli Vanilli die Würde zurück" – und das trifft es genau…

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Audio Technica DJ-Plattenspieler

12. Dezember 2023 Kommentare ausgeschaltet

Technics-Klone wurden hier ja schon einige getestet (zuletzt ein Modell von Pioneer), aber kein Gerät konnte dem Technics-Klassiker SL1200/1210 MKII das Wasser reichen.

Spoiler: Auch dieser nun getestete Audio Technica AT-LP120X-USB nicht. Trotzdem…

…ist er gekommen, um zu bleiben.

Gesucht war kein wirklicher Ersatz für den zweiten Technics, sondern ein Alternativgerät, welches auch 78 Umdrehungen für Schellack-/Grammophonplatten bietet. Von Technics gibt es ein neueres Modell, den "MK7", der aber mehr als das Dreifache dieses Audio-Technica-Klons kostet. Natürlich nicht zu Unrecht.

Für 260 Euro kam ein Riesenpaket ins Haus. Alles war super verpackt, der Zusammenbau dieses Plattenspielers ging schnell und reibungslos. Ein AT95-Nadelsystem wurde gleich mitgeliefert und somit konnte es schnell losgehen.

In Bezug auf die Bedienung liegt hier für Technics-Anwender kein Problem vor, allerdings merkt man schnell, dass die Verarbeitungsqualität nicht an den Klassiker heranreicht. Aber das muss sie auch nicht.

Das Plastikgehäuse ist nicht zu leicht, aber deutlichst leichter als die Vorlage, leider ist es daher natürlich sehr anfällig für "Rumpelfrequenzen". Wenn man auf dem Chassis aber nicht unbedingt Bongo spielt, fällt das nicht weiter negativ auf.

Der Motor ist sehr präzise, der Gleichlauf wunderbar. Allerdings braucht er (gerade bei 78rpm) etwas länger, bis er die volle Drehzahl erreicht und hält. Dabei bleibt er im Gegensatz zum Pioneer nahezu geräuschlos.

Der Plattenspieler hat einen eingebauten Vorverstärker, den man zu- oder abschalten kann. Somit kann dieses Gerät auch an einem normalen LineIn-/CD-Anschluss betrieben werden. Zudem ist ein USB-Ausgang vorhanden, der die Signale direkt an einen PC zu liefern vermag. Hier verbleiben wir aber beim traditionellen Phono-Anschluss.

Die Verarbeitung ist zwar, wie schon erwähnt, beiweitem nicht so gut wie beim Technics, sie muss sich aber auch nicht schämen oder ganz verstecken. Der Tonarm ist leichter und etwas unpräziser, trotzdem gelingen Ausrichtung und Gewichtung sehr gut. Die Knöpfe reagieren wie sie sollen und die DJ-Gimmicks sind ganz nett, wenn auch nur Behelf. Zum richtigen Mixen sollte weiterhin der Technics bevorzugt werden.

Dieser AudioTechnica richtet sich eher an diejenigen, die zuhause Schallplatten "normal hören" und/oder digitalisieren wollen – und diese Aufgaben bewältigt er zur völligen Zufriedenheit.

Das einzig Lächerliche ist die kleine Lampe, die hier mitgeliefert wird und die man sozusagen in eine Cinchbuchse manuell einstecken muss. Bei anderen Geräten, inklusive Pioneer oder Reloop, schnellt sie auf Knopfdruck aus dem Chassis, beim Technics geht das sogar ganz sanft und langsam. Diese "Aufsteckfunzel" hätte man sich hier also sparen können und sie verbleibt daher in der Verpackung.

Das Tonabnehmersystem klingt okay, freilich ist da noch Luft nach oben. Ein zum Testen aufgestecktes Technics-/Shure-System brachte auf Anhieb einen erheblich druckvolleren und breiteren Klang. Für 78er-Schellackschätzchen muss man sowieso eine andere Nadel verwenden, dann klingen aber auch diese überraschend gut.

Fazit: Mission erfüllt. Sollte sich eine gewisse Langlebigkeit und Zuverlässigkeit einstellen, wird dieser Audio Technica den hier seit über 30 Jahren vorhandenen und problemfrei funktionierenden Technics SL-1210MKII weiterhin begleiten.

KategorienMedien, Musik