Im aktuellen WOM-Magazin (Maerz 07) gibt es eine Plattenkritik zum Album "Are you nervous?" von Rock Kills Kid. Sie faellt zwar nicht ueberschwenglich, aber doch sehr gut aus. Als wir "Paralyzed" in der Podparade neu vorgestellt hatten, haben wir es als "Mischung aus U2 und den Killers" angekuendigt. Nimmt man diesen WOM-Artikel jetzt als Massstab, dann haben wir voll ins Schwarze getroffen :) Danke an "Tiffy" fuer das Vorbeibringen des Heftes!
Eines haben Mercedes und BMW gemeinsam: Das Engagement in den neuen Medien.
Waehrend BMW einen der ersten kommerziellen Videopodcasts produziert hat, macht Mercedes schon seit viel laengerer Zeit durch die sogenannten "Mixed Tapes" von sich reden. Das sind ganz speziell zusammengestellte Musiksampler, die man sich auf der Webseite www.mixed-tape.com kostenlos und legal herunterladen kann. Dies kann entweder komplett oder auch selektiv geschehen. Die MP3-Dateien waren bisher immer mit 192kbps/44khz/Stereo codiert, also schon recht ordentlich…
Die Musikauswahl ist sehr individuell und mit Sicherheit nicht fuer jeden Geschmack, trotzdem waren in den vergangenen 15 Folgen schon oft recht interessante Songs dabei. Jetzt ist die Folge 16 erschienen. Mit dem Erscheinen einer neuen Folge verschwindet allerdings die vorherige von dem Server.
Das Mixed-Tape beschraenkt sich nicht auf ein spezielles Musikgenre, beinhaltet meistens aber clubbige Sachen, Rap, Soul oder leichten Pop-Rock. Bei mir bleiben im Durchschnitt von 15 Songs, die sich im Normalfall auf einem Mixed-Tape befinden, ca. 3-5 Lieder uebrig, die behalten werden. Eigentlich kein guter Schnitt fuer einen Sampler, aber auch ein Indiz dafuer, dass es viele unterschiedliche Sachen darauf zu hoeren gibt. Und auch bei denen, die nicht behalten werden, ist ein gewisses, musikalisches Niveau deutlichst hoerbar und neidlos anzuerkennen. Die Songs, die gefallen, sind aber Anreiz genug, das neue "Benztape", wie es hier gerne genannt wird, ca. alle 10 Wochen herunterzuladen.
Andy, Martin, Andreas und Marcus bilden die Irish- und Scottish-Folkband "Cobblestones" aus Berlin. Der Name bedeutet eigentlich "Pflastersteine", wird umgangssprachlich aber mit "Stuemper" uebersetzt. Die Bandmitglieder moechten mit diesem Namen ausdruecken, dass sie sich selber nicht so ernst nehmen…Es war ein tolles Konzert am Samstagabend (17.02.07) in der Weberei. Um 20 Uhr ging`s los, die Halle war sehr gut gefuellt. Die Barkeeper hatten sprichwoertlich alle Haende voll zu tun, einen Merchandise-Stand mit T-Shirts, CDs und anderen Acessoires gab es ebenfalls.
Die Musik begeisterte von vornherein und klang nahezu genauso gut wie auf der CD "Eating Trifle". Klassiker und Gassenhauer, gespickt mit Anekdoten und Witzen untermauerten den Spass, den die Vier an ihrer Sache haben. Jeder Mikrophonstaender war mit einem Bierflaschenhalter ausgestattet und die Band prostete dem Publikum mit einem angezaehlten und lauten "Sláinte" regelmaessig zu.
Von "Dirty old town" ueber "All For Me Grog" bis zu "Spancil Hill" erklang alles, was irgendwie sein musste und ein echtes Highlight war das eigentlich artfremde Lied "Rawhide" als Zugabe. Fans des Films "Blues Brothers" werden sich daran bestimmt gerne erinnern….
Nach ueber zwei Stunden Nettospielzeit war das Konzert vorbei und dann ging die Party erst richtig los. Die "Cobblestones" waren ja mal Nummer 1 in der Podparade und Guido, ein Mitarbeiter des Jugendkulturrings, hat sie dort erstmalig gehoert. Das Resultat: Dieses Spitzenkonzert in Guetersloh.
Nach dessen Beendigung wurde die Weberei-Kneipe geentert und die Jungs haben viele interessante Dinge erzaehlt sowie hinterher noch akustisch weitermusiziert. Da reichte das Repertoire sogar bis Westernhagen :) Das Guinness floss in Stroemen und wir hatten alle zusammen Spass bis in die fruehen Morgenstunden. Ein toller Abend mit wirklich-netten Menschen. Vielleicht sehen wir die Cobblestones ja mal wieder in Guetersloh. Eine Idee waere eventuell, sie mal fuer den "Guetersloher Sommer" auf der hiesigen Freilichtbuehne zu verpflichten. Guido, hau` rein :)
Hier ein kleines Video, welches am 17.2. in der Weberei entstanden ist. Die Qualitaet ist nicht so toll, aber es war recht dunkel und teilweise zu nebelig, stilecht halt :)
(den Player am besten unten rechts auf "Originalgroesse" stellen)
Eine interessante Webseite fuer Plattensammler, die ueber 17.000 Singlecover und Preise auflistet. Ueber ein alphabetisches Index findet man relativ schnell die gewuenschte Gruppe bzw. den Interpreten, sollte denn ein entsprechender Eintrag vorhanden sein. Eine "richtige" Suchfunktion waere sicherlich wuenschenswert, aber es funktioniert auch so.
Die Deckseite dieser Homepage bietet zwar ein nettes Hintergrundmotiv, sieht aber doch (noch) etwas unprofessionell aus. Klickt man auf das mittige "Stars on 7inch"-Schild unter dem Besucherzaehler, oeffnet sich eine weitaus aufgeraeumtere Seite.
Alte Vinyl-Singlecover haben auch heute noch oftmals ein besonderes Flair… Diese Seite kann vor allen Dingen fuer diejenigen praktisch sein, die Titel in ihrer digitalisierter Musiksammlung mit entsprechenden Coverbildern (=>id3Tag einer MP3-Datei) ausstatten wollen. Hier mal ein paar Beispiele aus der eigenen (im Bekanntenkreis beruehmt-beruechtigten), deutschsprachigen Abteilung meiner Sammlung…
Ob das gut geht? Heinz Rudolf Kunze moechte zum "Eurovision Song Contest" (ehemals "Grand Prix Eurovision de la Chanson") und stellt sich demnaechst u.a. zusammen mit Roger Cicero und der neuen Castinggruppe "Monrose" dem deutschen Vorentscheid. (Quelle: Netzeitung)
"HRK" fiel zunaechst Anfang der 80er Jahre als linksgerichteter, kritischer Liedermacher auf. Lieder wie "Balkonfruehstueck" oder "Sicherheitsdienst" und weitere warfen einen oftmals kritisch-ironischen Blick auf diverse Zustaende der damaligen Zeit. Ungefaehr Mitte der 80er gab es dann einen wahren "Hit-Reigen" fuer Kunze, der mit "Lola", "Dein ist mein ganzes Herz", "Dies ist Klaus" und weiteren Liedern lange anhielt.
Spaetere Lieder wie "Tohuwabohu" zeigten aber auch, dass er gerne mal eine Art "lyrische Verwirrtheit" zeigen oder stiften wollte oder konnte, zumindest konnte man es vielseitig interpretieren.
Lesungen, nahezu gaenzlich ohne Musik auf CD oder in Rillen gepresst, markierten dennoch einen gewissen Anspruch, den Kunze sich immer bewahrt hat und den er nach wie vor gut und glaubwuerdig vermitteln kann.
Aber: Heinz Rudolf Kunze bei so einem Wettbewerb in der heutigen Zeit? Das koennte spannend (oder auch aeusserst langweilig) werden. Er wird bestimmt nicht als Klingone auf die Buehne kommen oder Trommelgruppen und Bauchtaenzerinnen um sich scharen. Seine einzige Chance besteht vielleicht nur darin, eine neue Version von "Held der Arbeit" in russischer Sprache zu singen, dann waeren ihm zumindest die Punkte der umliegenden Oststaaten sicher :-)
Trotzdem: Mutig-Mutig, Herr Kunze und an dieser Stelle viel Glueck!