Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Musik’

DSDS – damals

19. Januar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ein Fundstueck. Das untere Bild zeigt die Rueckseite des Covers der Vinylsingle "Wild Thing" von den "Troggs" aus dem Jahr 1966. Der Song selbst war ein Riesenhit und ist sehr viel spaeter auch nochmal im Soundtrack zum Film "Die Indianer von Cleveland" aufgetaucht. In den 60er Jahren wurden auch schon Talente gesucht. Der Text bietet aus heutiger Sicht allerdings etwas arg-angestaubtes Vokabular, da wuerde DSDS-Bohlen sicherlich ganz anders reden… :)

KategorienMusik

Mickey Meinert – Nur ein Narr

13. Januar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Mickey ist Mitglied bei den GT smAll Stars und ein sehr vielseitiger Mensch. Viele Leute haben ihn bestimmt schon im TV und auf Konzerten gesehen, ohne ihn zu (er-) kennen. Er spielt z.B. in der Band von Otto Waalkes und hat auch ansonsten oefters mit prominenten Leuten zu tun. Er schreibt und produziert eigene Musik. Seine Webseite steht unter dem Motto "Nur ein Narr" und sie zeigt seine verschiedenen Facetten. Ein netter Mensch und klasse Gitarrist, mit dem ich u.a. am Neujahrsmorgen noch ein ordentliches Bierchen getrunken habe :)

Mickey`s Homepage: http://mickeymeinert.com

KategorienLokales, Musik

Admiral Twin – Mock Heroic

11. Januar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Die Band "Admiral Twin" kommt aus Oklahoma und hat ihren Namen einem Drive-In-Kino entliehen. 1997 gab es das Debut-Album. Das hier vorliegende Album "Mock Heroic" ist bereits sieben Jahre alt, wurde aber aufgrund des Songs "Better than nothing at all" angeschafft, der fuer mich einer der Ohrwuermer im vergangenen Podparadenjahr gewesen ist.

Der Saenger der vierkoepfigen Band koennte wunderbar zusammen mit Brian Molko ("Placebo") und dem bereits verstorbenen Michael Hutchence ("INXS") singen, seine Stimme ist irgendwo dazwischen einzuordnen.

Mit 45 Minuten Gesamtspielzeit bekommt man ein unter dem Strich ordentliches, wenn auch nicht immer ganz ausgereiftes Album. Es beginnt ziemlich ungestuem und gleich der erste Song ("The unlucky ones") hat ein sehr ploetzliches Ende. Danach folgt mit "Another day" ein etwas getrageneres Lied, welches aber durchaus gutes Radiopotenzial zu bieten hat.

Aller guten Dinge sind drei, daher gibt es den oben genannten Podparadenohrwurm als dritten Song, der auch nach dem kompletten Durchhoeren des Werkes alles andere darauf in den Schatten stellen wird.

Leicht plastikmaessig geht es mit "No.1-Fan" weiter um dann mit "Veteran`s Day" in einem weiteren Album-Hoehepunkt zu gipfeln. Ein etwas komplexeres Stueck, klasse gemacht. Der Song Nr.6 heisst "When I hit the brakes" und ist schon in sich selbst Programm. Was mit einem wuchtigen Gitarrenanfang beginnt, laesst im weiteren Verlauf die Saiten doch etwas vermissen. Zeit fuer einen Ohrwurm. "Half a word away" bietet allerbestes, sympathisches Ohrenfutter.

Fools Garden singen Beatles-angehauchtes? Ja, das koennte funktionieren. Admiral Twin`s "Blessed Imperial" hoert sich zumindest etwas danach an, im positiven Sinne. Das sich anschliessende "Such a saint" beginnt zwar recht schmissig, aber erst nach mehrmaligem Durchhoeren des Albums wird man diese beiden Songs nicht mehr als "Durchhaenger" empfinden.

Im letzten Drittel angelangt, erleben wir mit Lied Nr.10 ("Aeroplane" / hat nichts mit dem gleichnamigen Klassiker der "Red Hot Chili Peppers" zu tun) einen weiteren Reigen netter Melodieboegen. Ganz klar, dass darauf wieder ein Kontrast folgen muss, denn der elfte Streich ("Eustice & Isodore") wirkt etwas nervoes und sitzt nach dessen Ende zunaechst doch quer im Magen.

Der finale Song "One solitary life" haelt das Niveau der allermeisten Vorgaenger und macht Appetit auf mehr. Dummerweise ist die CD danach schon zuende…

Fazit: Ein manchmal durchwachsen wirkendes, aber durchaus erwachsenes Album, irgendwo auf der Schwelle zwischen Pop und Rock, zwischen Kitsch und Anspruch.
Nichts, was andere Bands nicht auch schon so oder sogar besser hinbekommen haetten, trotzdem aber nett und hoerenswert.

Myspace-Praesenz: http://myspace.com/admiraltwin

Bezugsquelle: Amazon.de – Marketplace

KategorienMusik

Kristin Shey

9. Januar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Sie wurde 1985 in Bielefeld geboren und lernte zunaechst klassisches Klavier. Mit 15 stand sie, inspiriert u.a. durch Bob Dylan, mit ihrer Gitarre auf der Buehne und verliess mit 17 die Schule. Seitdem reist sie gern umher und spielt zu vielen Anlaessen ihrer mittlerweile meistens selbstkomponierten Songs. Auch im Vorprogramm von "Canned Heat" hat sie schon in den USA gespielt und mit Steve Walwyn von "Dr. Feelgood" akustisch musiziert. Ebenso ist sie eine Bekannte von "Chicago" Mike Beck, der auch schonmal in der Podparade platziert gewesen ist.

Kuerzlich sah ich sie in "Patrick`s Irish Pub" in Guetersloh und kam mit ihr ins Gespraech. Eine freundliche Erscheinung mit einer moerderischen Stimme, die man ihr so erstmal nicht ansieht. Sie drueckte mir spaeter auch ihre CD in die Hand und ich denke, dass wir sie demnaechst mal in der "Podparade" wiederhoeren werden, denn ihre Musik ist gut und gemafrei.

Auf ihrer Webseite gibt es einige Songs zum Anhoeren und Herunterladen und natuerlich weitere Informationen und Bilder. Am 21.04. spielt sie uebrigens wieder bei "Patrick`s".

http://www.kristinshey.com

KategorienLokales, Musik

Musikdownloads vs. Konsum

3. Januar 2007 Kommentare ausgeschaltet

Ein Musikdownload ist eine gute Sache. Warum? Ganz einfach. Er bietet die Moeglichkeit, ein Album vorzuhoeren und richtig zu beurteilen. Nur die wenigsten Leute koennen und wollen sich saemtliche Musik im Original zulegen, denn das ist ja auch meistens ein nicht unerheblicher Kostenaufwand. Meistens bleibt es dann beim Erwerb des Albums eines "Superstars" à la Robbie Williams und die kleineren Bands, die aber auch interessiert haetten, bleiben auf der Strecke. Resultat: Etliche verkaufte CDs von "Deutschland sucht den Superstar" -powered by Fernsehsender XY- die schon ein Jahr spaeter fuer ein oder zwei Euro Stueckpreis auf dem Flohmarkt auftauchen, weil sie kaum einer mehr hoeren moechte.

Musik ist nie "gut" oder "schlecht", sie ist immer subjektiv. Selbst ein (aus meiner Sicht fuerchterlicher) Song wie "Dragostea din tei" kann fuer jemanden der Ueberhit schlechthin sein, weil er ihn mit bestimmten Situationen und Erinnerungen verbindet und daher immer wieder gerne hoert. Vermeindlich "hochwertigere" Musik vermag ihn dagegen kaum zu beruehren, waehrend jemand anderes gewissenhaft saemtliche Riffs auf der neuen "Kasabian"-Scheibe untersucht und/oder die meistens sehr fundiert verfassten Plattenkritiken im "ME-Sounds" oder "WOM-Magazin" in sich aufsaugt.

Nun kommen die Downloads ins Spiel. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon. Einzelne Songs begleiten auf dem Weg in den Urlaub, beim Sport, der Arbeit, der Freizeitgestaltung, auf Partys. Irgendwann faengt man an, vereinzelte Titel zu schaetzen und fragt nach den Alben, allein schon, um eine bessere Tonqualitaet eines liebgewonnenen Songs zu erhalten. Somit finden vereinzelte Lieder und Alben, die so bestimmt nicht von vornherein gekauft worden waeren, eine gewisse Akzeptanz und Verbreitung. Wann lernt die Plattenindustrie das endlich mal? Das, was gut ist (subjektiv!), muss irgendwann mal in besserer Qualitaet her als das Wischi-Waschi-Stereo einer 128kbps/44khz/Stereo-MP3-Datei, die mit Sicherheit vom CD-Klang meilenweit entfernt ist.

Im letzten Jahr hatten wir wirklich tolle Songs in der Podparade, die mich begleitet haben und die ich immer wieder gerne gehoert habe. Bis heute. Im Zuge der guten Vorsaetze fuer das neue Jahr habe ich mich auch hingesetzt und eine Liste der Bands erstellt, deren Alben mich im Zuge der schoenen Einzellieder besonders interessieren und angefangen, diese ueber den "Amazon-Marketplace" zu bestellen. Das betrifft sowohl "normale" Bands (z.B. Kaiser Chiefs, Arctic Monkeys, Razorlight, Coldplay), deren Musik mir gefallen hat, aber auch mehrere "Podsafe-Bands". Auf normalen Wege sind diese Alben groesstenteils nicht erhaeltlich, sondern nur ueber Wiederverkaeufer aus aller Welt, die aber wiederum u.a. ueber Amazon.de abrechnen, was die Sache fuer den Kaeufer besonders einfach und angenehm macht.

Das erste Album ist heute bereits eingetrudelt und dreht sich bereits richtig klassisch im CD-Player. In der naechsten Zeit werden einige dieser Podsafe-Alben hier und/oder im Podcast naeher vorgestellt werden.

KategorienMusik