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Glueckskekse

10. Februar 2009

Sie begegnem einem so ca. zwei- bis dreimal im Jahr beim Besuch eines chinesischen Restaurants: Die Glueckskekse. Nachdem "Die Sseeehn unn die Secksunfünfziiich, ja gernä…" :-)) verspeist wurden, widmet man sich den in kleinen Tuetchen befindlichen und mit einer Art Eiswaffelsubstanz umverpackten Papierstreifen, die fernoestliche Weisheiten enthalten sollen. Nachdem frueher auf der einen Seite ein deutschsprachiger Satz stand und auf der Rueckseite ein englischsprachiger mit ganz anderem Sinn, gibt es die Gluecksstreifen mittlerweile sogar viersprachig und mit einheitlicher Bedeutung.
Eine echte Evolution :-)

Allerdings geht dieser "Brauch" nicht -wie man leicht vermuten koennte- auf eine lange, chinesische Tradition zurueck. Wer hat`s erfunden? Die Amis. Mal wieder. Nicht nur der rot-weisse Weihnachtsmann hat amerikanische Wurzeln (=> Coca Cola), auch die vermeindlich-chinesischen Glueckskekse sind eine Erfindung eines amerikanischen Gastronoms.

Eine definitiv-neuere Weiterfuehrung ist allerdings der virtuelle Glueckskeks.
Auf http://www.dein-glueckskeks.de/ gibt es ihn, ohne Waffel.

Da lob' ich mir doch einen richtigen, vor allen Dingen dann, wenn solch ein Text enthalten ist:

Na, das waer`s doch…

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