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Kurzwellensendersprengungen

6. November 2014

Die Mittelwelle liegt in ihren letzten Atemzuegen – und der Kurzwelle geht es mittlerweile auch an den (analogen) Kragen. Im Allgäu stirbt derzeit eine der groessten Kurzwellensendeanlagen Europas, welche unter anderem die Programme der "Deutschen Welle" in die Welt strahlte. Schade um die Technik…

via Radioszene.de :

"Überall wuchert schon Unkraut. Die Treppen zur Eingangshalle sind voll davon, die Grünanlage gerät außer Kontrolle. Es sieht so aus, als sei sie schon verlassen worden, die Kurzwellen-Sendeanlage in Wertachtal, im Allgäu bei Landsberg am Lech. (…) Auf einem ca. 200 Hektar großen Gebiet zwischen Ettringen und Lamerdingen stehen drei Antennenwände, die aus 29 rot-weißen Masten und dazwischen filigran gespannten Drähten bestehen. So entstehen 70 Antennen. Damit konnte aus dem Wertachtal jeder Flecken der Welt mit Kurzwellenradio versorgt werden. (…) Ende März 2013 war dann endgültig Schluss. Das Betreiberunternehmen, die Media Broadcast GmbH, verschob alle noch verbliebenen Sendungen u.a. zur Sendeanlage Nauen nahe Berlin; die jetzt der einzige Kurzwellen-Großsender in Deutschland ist. Auch viele Teile der Technik gehen dorthin. (…)"

Schoene Bilder (siehe unten) und einen netten Einblick in das Innere des Sendegebaeudes gibt es auf der Quellseite dieses Textausschnitts (siehe oben).

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