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Star Trek – Realitaet und Fiktion

15. November 2006

Lawrence Krauss ist Professor fuer Physik und Astronomie an einer Universitaet in Cleveland…. und Star Trek-Fan.

Er hat ein interessantes Buch mit dem Titel "Die Physik von Star Trek" geschrieben und damit bestaetigt, was viele schon wussten: "Star Trek" ist gar nicht mal so realitaetsfern, wie viele Spoetter meinen.

Fakt ist (und das wird in vielen Hintergrunddokumentationen zu den Serien verdeutlicht), dass sich die Macher in den allermeisten Faellen intensivst z.B. mit physikalischen Zusammenhaengen auseinandersetzen und diese Erkenntnisse dann fuer die Serien adaptieren, insbesondere seit "Star Trek – The Next Generation".

Sie gehen bei der NASA ein und aus und haben in der Vergangenheit auch schon viele Erfindungen vorhergesehen. Zum Beispiel aehneln die Kommunikatoren aus der Urserie in verblueffender Art und Weise den heutigen Klapphandys. Die kleinen, quadratischen Scheiben, die z.B. Dr. McCoy oftmals in den rasselnden Computer schob, koennten vom Format her einer MiniDisc gleichen. Undsoweiter… es gibt viele solcher Beispiele.

Am verblueffensten ist aber die Tatsache, dass das "Beamen" bereits Realitaet ist, wenn auch auf kleinster Ebene. Bei Telepolis steht:
Frage:
Beam me up Scotty – die Frage nach der Teleportation. Wissenschaftler sagen, dass wir niemals Menschen "beamen" werden, aber die Teleportation ist in der Quantenphysik bereits eine Realität (vgl. Quantenfluss unter der Donau 18150).Ist das Hauptproblem der Heisenberg-Kompensator ?
(Anmerkung: Letzterer ist natuerlich eine Fiktion!)

Lawrence Krauss: Ja, genau so ist es. Teleportation ist eine Realität in der Quantenphysik, sie ist möglich mit den kleinen Einheiten der Quantenmechanik wie den Photonen, Elektronen oder Atomen. Auf der kleinsten Skala der subatomaren Welt funktioniert das. Aber menschliche Wesen sind klassische und keine Quantenobjekte. Wie bräuchten also wirklich einen Heisenberg-Kompensator, um einen Menschen zu beamen .

Na denn: Energize, Mr. Scott! :)

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