E10 verteuert E5

30. August 2011 Kommentare ausgeschaltet

Zitat aus dem Hamburger Abendblatt:

Bei deutschen Autofahrern wird abkassiert. Was bisher nur ein diffuses Gefühl vieler Bürger war, entpuppt sich im Zuge der E10-Einführung jetzt als Gewissheit. So zieht die deutsche Mineralölindustrie bereits seit dem Frühjahr Autofahrern die sich weigern E10 zu tanken Millionenbeträge ab. Entsprechende Meldungen wurden jetzt bestätigt. „Durch jeden Liter herkömmlichen Superbenzins E5, der bei uns getankt wird, entsteht eine Fehlmenge, die es uns unmöglich macht, die geforderte Biokraftstoffquote zu erreichen“, sagte Karin Retzlaff, Sprecherin des Mineralölverbandes MWV, gegenüber dem Berliner „Tagesspiegel“. (…)

Verkauft der Baecker seine Broetchen auch teurer, wenn das Graubrot liegen bleibt?

(…) Derweil stellt Deutschlands größter Benzinverkäufer Aral seine rund 2.500 Tankstellen auf ein neues Abrechnungsmodell um. Wie die „Welt“ berichtet, liegen ihr vertrauliche Unterlagen von Aral über ein neues Provisionsmodell für die Tankstellenpächter vor. Danach sollen die Tankstellenbetreiber eine höhere Provision bekommen, wenn sie Benzin und Diesel über eine möglichst lange Zeit teuer verkaufen. (…)

Demnaechst heuern die Verkaeufer Clubs und Firmen an, die zu bestimmten Zeiten teuer Benzin bei ihnen tanken und danach zahlen sie ihnen eine Provision. Man kann sicher sein: JEDER der Beteiligten wird dabei noch seinen Schnitt machen. Hallo, wach…

KategorienDiverses

Funkiges Clubheim gesucht

26. August 2011 Kommentare ausgeschaltet

Der folgende Artikel erschien heute in der Lokalzeitung "Die Glocke". Vor vielen Jahren bauten wir in eine leere, alte Scheune den ersten Funk-Raum ein, seitdem wurde das "Clubheim" staendig erweitert und verbessert. Doch nun muessen wir den Standort leider verlassen…

Amateure haben Angst vorm Funkloch

Rheda-Wiedenbrück (ng) – Herrscht beim Ortsverband Rheda-Wiedenbrück des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (Darc) bald Funkstille? „Die Gefahr besteht durchaus“, sagt Vorstandsmitglied Henning Kanschik. Denn nach 14 Jahren müssen die Funkamateure ihr Vereinsheim verlassen.

Ein neues Sendezentrum ist nicht in Sicht. Alle Versuche, ein neues Domizil für die vereinseigene Funktechnik zu finden, liefen ins Leere. Der Plan, das ehemalige Batenhorster Gefängnis anzumieten, scheiterte in letzter Minute. Jetzt hoffen Kanschik und Kollegen, über die Berichterstattung in der „Glocke“ eine neue Bleibe zu finden. Denn die Zeit drängt: „Spätestens am 31. Januar 2012 muss unser Vereinsheim an der Triftstraße in Rietberg-Mastholte geräumt sein“, sagt Vorstandsmitglied Sebastian Huth aus Rietberg. „Der neue Besitzer hat Eigenbedarf angemeldet.“

Drei Funkmasten, eine Schüssel
Seit 1997 funkt der Rheda-Wiedenbrücker Ortsverband aus der Nachbarstadt in die große, weite Welt. Per Zufall hatte der Verein, der sich aktuell aus 60 Funkamateuren aus Rheda-Wiedenbrück und Umgebung rekrutiert, damals das Clubheim im Dachgeschoss einer umgebauten Scheune aufgetan. „Der Standort war für uns einfach ideal“, sagt Henning Kanschik. „Weit und breit keine Nachbarn und im Garten genügend Platz zum Aufstellen unserer drei Funkmasten sowie der Satellitenschüssel.“

Komplizierte Technik
Einen neuen Standort mit ähnlichen Voraussetzungen zu finden, das ist der größte Wunsch der Hobbyfunker. „Denn ohne ein Vereinsheim können wir viele Aktivitäten nicht mehr anbieten“, unterstreicht der 27-jährige Langenberger. Technikkurse, Funklehrgänge und gesellige Abende seien nur mit einem festen Dach über dem Kopf möglich. „Und weil die Funkgeräte hochsensibel sind, kann man sie nicht jede Woche an einem anderen Ort aufbauen“, ergänzt Vorstandsmitglied Dirk Juchtmann aus Oelde. „Von den 27 Meter hohen Masten ganz zu schweigen.“

Keine Angst vor Funkwellen
Gesundheitsschädliche Strahlenbelastungen durch den Funkverkehr müssten potenzielle Vermieter nicht befürchten. Jeder, der Radio höre, vorm Computer sitze, Fernsehen schaue oder ein Handy benutze, sei den unsichtbaren Wellen ebenso ausgesetzt, sagt Kanschik. 60.000 Studien gebe es weltweit zum Thema Funkstrahlen – und alle kämen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Einen eindeutigen Beweis für die Behauptung, dass Funkwellen gefährlich sind, sei die Wissenschaft bislang schuldig geblieben.

Wer dem Ortsverband bei der Vereinsheimsuche helfen will, kann sich bei Henning Kanschick, Tel. 05248/821564 oder 0175/4122769, melden. Quelle: Die Glocke

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NormCast 191

25. August 2011 Kommentare ausgeschaltet

Zunaechst gedenken wir dem grossartigen Loriot und danach geht es unter anderem um Elektrozigaretten, Currywurst im Stehen, Postschwund und Rock voll auf die Zwoelf

Gratis MP3 Downolad: NormCast Episode 191 vom 25.8.2011

Links zur Sendung:
Loriot ist gestorben (mit allen weiterfuehrenden Links)
Die ReeperboysDer GEMA-Song
Heise online: "Anonymous legt GEMA-Seite lahm"
Chillerstadt
Die Elektro-Zigarette
Jaehrlich verschwinden tausende Briefe und Pakete
Die Currywurst ist im Stehen billiger

Musik: RetrosonicUntil The End

KategorienNormCast

Loriot ist gestorben

23. August 2011 Kommentare ausgeschaltet


"Loriot" alias Vicco Von Bülow ist im Alter von 87 Jahren gestorben.

Er war der Meister des feingezeichneten, niveauvollen Humors. Viele seiner Sketche, Gedichte und Cartoons gehoeren mittlerweile zum "Kulturgut", denn sie waren, sind und bleiben zeitlos-gut.
Man erinnere sich an die beiden Herren im Bad, an das Adventsgedicht, die Nudel oder an "Weihnachten bei Familie Hoppenstedt".

Der Vater der Knollennasenmaennchen hat den letzten Pinselstrich absolviert – moege er in Frieden ruhen!

KategorienDiverses

Geoblocking ist Rueckschritt

22. August 2011 Kommentare ausgeschaltet

(…) Jeder, der das Internetradio nutzt und dabei auch Sender aus den USA hört, wird schon bald eine böse Überraschung erleben. Denn seit vergangenem Freitag sind viele dieser Sender nicht mehr zu empfangen. Der Hintergrund dabei ist, dass CBS, eines der größten Medienunternehmen der USA, seine mehr als 300 Hörfunksender für Ausländer blockiert hat. (…) Alle Sender wurden mit dem so genannten Geoblocking versehen. (…) Wie CBS betonte, sei vor allem die Kritik der Rechteinhaber dafür verantwortlich, dass viele Sender nun für das Ausland gesperrt wurden. So wie es aussieht, werden wohl aber bald noch weitere internationale Radiostationen mit dem Gedanken spielen, ausländische Hörer auszusperren, damit die Streaming-Gebühren nicht explosionsartig in die Höhe schnellen. (…) Quelle: We-Love-Radio.de

Das Streben nach einer offenen, grenzenlosen Welt macht auch hier mal wieder im Internet halt. Dieser Vorgang zeigt, dass es dringend (!) erforderlich ist, globale Loesungen fuer solche Dinge zu finden. Das YouTube-Problem und aehnlich gelagerte Faelle wie dieser fuehren immer wieder zu Veraergerung unter (fast) allen Beteiligten und letztendlich ergibt sich daraus ein Rueckschritt. Regionalcodes fuer DVDs sind ein vergleichbarer Bloedsinn. Mittlerweile sind sie gluecklicherweise oftmals kinderleicht aushebelbar und fuer viele Menschen ist das Vorhandensein des Regionalcodes "0" (=alles geht) ein Kaufkriterium fuer Abspielgeraete. Warum sollte man auch nicht in New York eine DVD kaufen und sie zuhause in Deutschland betrachten duerfen? Der Begriff "Geoblocking" hat das Zeug zum "Unwort des Jahres"!

KategorienMedien