Ab in den Sueden…
…denn dieser komplett aus LEGO gebaute und von daher sprichwoertlich "steinige" Tourist passt eigentlich eher in den Sommer, ist aber derzeit im Eingangsbereich des Guetersloher Real-Marktes zu finden.

…denn dieser komplett aus LEGO gebaute und von daher sprichwoertlich "steinige" Tourist passt eigentlich eher in den Sommer, ist aber derzeit im Eingangsbereich des Guetersloher Real-Marktes zu finden.

Eine Abkuerzung geistert derzeit durch die Medien: "JMStV".
Der JugendMedienschutzStaatsVertrag trieb und treibt die Blogger auf die Barrikaden, und das voellig zurecht. Dieses unausgegorene Machwerk haette -wenn es denn so durchgekommen waere- teilweise fatale Folgen fuer viele Webseiten und Blogs gehabt, die fuer viele sicherlich existenzbedrohend gewesen waeren.
Eine Jugendschutzkennung nach dem FSK-Modell haette generell und/oder beitragsabhaengig eingebunden werden muessen, ein "Jugendschutzbeauftragter" haette im jeweiligen Impressum benannt werden muessen und weitere Huerden (wie z.B. "Sendezeiten" fuer angeblich nicht jugendfreie Inhalte) haetten den Bloggern und vielen anderen Webseitenbetreibern gehoerig-viele Steine in den Weg geworfen. Eine Abmahnwelle durch finanziell motivierte Rechtsanwaltskanzleien wurde befuerchtet.
"Deutschland verabschiedet sich aus dem Netz" und "Deutschland! Wir koennen fast alles – ausser Internet" – nur zwei von vielen, ablehnenden Ueberschriften. Jetzt scheint das Ganze aber doch noch ein gutes Ende zu nehmen, denn allem Anschein nach soll die Sache nun endlich gekippt werden (siehe Heise-Meldung).
"Und dann will es keiner gewesen sein und keiner hat’s geseh’n…" Der alte Liedtext passt derzeit sehr gut in die hiesige Parteienlandschaft. Interessant ist, dass ausgerechnet die CDU jetzt von ihrem eigenen "Machwerk" abzuruecken scheint.
Das Internet ist kein Kindernet. Wir koennen nicht alle Inhalte auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunterschrauben. Das soll kein Freibrief fuer generell abzulehnende Inhalte einschlaegiger Art sein, aber letztendlich ist das Netz fuer alle da. Eine typisch-deutsche Regelwut wuerde an dieser Stelle dieses Land gewaltig in den Hintergrund draengen.
Man stelle sich das mal vor: Waehrend die ach so gefaehrdeten Jugendlichen (die mit Sicherheit mehr Ahnung von der Materie haben als diejenigen, die sich den "JMStV" ausgedacht haben) sich auf irgendwelchen auslaendischen Seiten weiterhin die gewuenschten Inhalte betrachten, stampfen die Ottonormalblogger ihre Hobbyseiten ein – aus Angst vor uebereifrigen Anwaelten. Ein wahrlich skurriles Szenario…
"Der Gesetzestext ist eine Katastrophe" – stimmt. Eine Katastrophe, die es abzuwenden gilt.
Dank an all diejenigen, die sich die Social-Media-Netzwerke zur anscheinend (und hoffentlich) erfolgreichen Bekaempfung dieses Irrsinns zunutze gemacht haben…
Der NormCast hat den European Podcast Award 2010 gewonnen – Juergen Schlund vom Podcastcafe taucht wieder auf – Die Band GEE widmet John Lennon einen neuen Song
Gratis-MP3-Direkt-Download: NormCast Episode 176 vom 13.12.2010
Links zur Sendung:

European Podcast Award – Webseite
EPA – The national winners 2010

GEE bei Facebook | GEE bei MySpace
Alles ueber den Song "Sorrow in the city" als PDF-Datei
"Sorrow In The City"- MP3 bei Amazon.de

Juergen Schlund’s "Podcastcafe"
Thanks to all "EPA-NormCast-Voters"! :-)
Es begann mit einer Suche. Der Suche nach einem Bierstand. Wir irrten umher und fanden erst aufgrund eines relativ unscheinbaren Schildes einen Gerstensaft-Ausschank. Das frisch gezapfte 0,3l Hohenfelder schmeckte zwar, war aber viiiel zu kalt. Somit war den Weihnachtsmarktbeschickern die etwaige Bierknappheit ziemlich schnell verziehen…
Ohnehin passen Gluehweine und Feuerzangenbowlen viel besser zum dortigen Ambiente, welches in diesem Jahr etwas gemuetlicher daherkommt. "Roggi’s" kultige Gluehweinbude wurde vor die Martin-Luther-Kirche verpflanzt und das mittlerweile beruehmte "Feuerzangenbowlenhaeuschen" steht jetzt um 90 Grad gedreht fast direkt vor der Buehne. Sehr passend. Die beiden parallelen "Hauptadern" des Marktes scheinen enger angelegt worden zu sein, auch dies ist der gefuehlten Atmosphaere nicht unbedingt abtraeglich. Lediglich der hintere Querbereich (Berliner Strasse) kommt etwas "kahl" daher. Aber so ist es nunmal, wer Schwachpunkte sucht, der wird sie auch finden. Nichtsdestotrotz scheinen sich die Organisatoren einige Gedanken gemacht zu haben. Ich wuerde ja nach wie vor das Experiment, den Weihnachtsmarkt auf dem Kolbeplatz stattfinden zu lassen, begruessen, doch anscheinend wird das nicht gewuenscht.

Es gibt diverse "Rituale", die zumindest beim ersten jaehrlichen Weihnachtsmarktbesuch des Jahres fuer viele unerlaesslich sind. Da waere z.B. das obligatorische "Stueker-Wuerstchen" oder mittlerweile auch der Genuss einer "Feuerzangenbowle" aus der urigen Schnabeltasse. Waehrend der Schwenkbraten von "Fritze’s Schnellimbiss" in den letzten Jahren manchmal auch schwaechelte, ist er in diesem Jahr besonders gut, was wiederholt getestet wurde. Gut gewuerztes, relativ mageres Bauchfleisch, ordentlich! Auch das "Bermpohl" ist vertreten und am Stand Nr.9 gibt es selbstkreierten Gluehweinpunsch vom "Vinus" nebst einladendem Flammkuchen. Die Fleischerei Hornberg verkauft leckeren Gruenkohl und die Freunde der asiatischen und italienischen Kueche kommen an weiteren Staenden ebenfalls auf ihre Kosten. Umrahmt werden die im Volksmund gerne "Fress- und Saufbuden" genannten Staende von kleinen Bastel- und Geschenkgeschaeften.
Der Guetersloher Weihnachtsmarkt ist sicherlich nicht der Beste ueberhaupt (und das wird er wohl auch nie werden koennen…) – doch er mausert sich. Langsam, aber sicher…

In diesen Tagen stellt sich mal wieder die allgegenwaertige Frage, warum LEGO und Playmobil technisch gesehen zueinander inkompatibel sind.
Doch es gibt ja auch die "Lego-Maennchen", die in einer eindrucksvollen Bildersammlung auf flickr als "Star Dummies" herhalten mussten. Die Sammlung beinhaltet mit Lego nachgestellte Plattenhuellen aus alter und neuer Zeit.
Sehr sehenswert… Zum Bilderalbum | Inspired by Spreeblick