"Ein ueber Schleswig-Holstein liegendes Tief kommt hinten nicht mehr hoch" witzelte Otto Waalkes bereits vor etlichen Jahren. Derzeit ist von einem (Wetter-) Tief nicht viel zu spueren, Schuld daran ist das Hoch "Norman". Das wurde aber auch mal Zeit, dass eine Wetterlage einen ordentlichen Namen erhaelt :))
Doch wo kommen diese Namen eigentlich her? Das Institut fuer Meteorologie vergibt sogenannte Wetterpatenschaften…
"Seit 1954 vergibt das Institut für Meteorologie der FU Berlin Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Europa beeinflussen. Diese Namen werden von vielen Wetterdiensten und Medien übernommen und veröffentlicht. So erscheinen sie auf den Wetterkarten zahlreicher Zeitungen und werden in Radio- und Fernsehwetterberichten genannt." Quelle: Institut fuer Meteorologie
Achtung, Kalauer: Wie nennt man also die DERZEITIGE Wettervorhersage? – NormCast :-))))
…und so sieht’s derzeit aus…
Popmusik in der Schule? Nur in der letzten Musikstunde vor den Ferien! Naja… fast. :)
Tatsaechlich genoss die "normale" Pop/Rock-Musik jenseits der Beatles den Status des Nichtbeachtens im nomalen, gymnasialen Musikunterricht der 80er. Eher wurden Smetana’s "Moldau" oder Benjamin Britten’s "Variationen und Fuge ueber ein Thema von Purcell" durchgekaut, was aber teilweise auch seinen Reiz hatte.
Tatsaechlich fanden gaengige Musikrichtungen und Oldies eher mal Erwaehnung in den Sprachfaechern. Mitte der 80er aus dem Urlaub zurueckgekehrt, wurde der Text des damaligen Sommerhits "Voyage Voyage" von "Desireless" im Franzoesischunterricht aufgegriffen – und vom Lehrer gnadenlos verrissen. Der allerdings hatte zuvor einige franzoesische Schlagertexte durchgenommen, z.B. "Nathalie" von Gilbert Bécaud oder "La Ballade Des Gens Heureux" von Gérard Lenorman. Texte, die ich bis heute teilweise noch auswendig kann…
Im Englischunterricht ging dann aber die Sonne auf, wie dieses Fundstueck aus alten Tagen zeigt. Supertramp’s "Logical Song" oder Scott McKenzie’s "San Francisco" waren damals zwar auch schon Oldies, aber fuer die Jugend trotzdem attraktiver als die "Zauberfloete" im eigentlichen Musikunterricht…
Normalerweise ist der Sonntag der Tag fuer ausgiebige Flohmarktbesuche, doch diese tatsaechlich "Volksflohmarkt" getaufte Veranstaltung findet bereits am Samstag statt.
Der Name ist Programm. Auch hier sucht man gewisse, in diesem Artikel bereits definierte Profi-Staende gluecklicherweise vergeblich. Hier ist alles privat und vielseitig, ein Dolmetscher ist nicht noetig und die Preise sind im allgemeinen sprichwoertlich "flohmarkttauglich".
Ein sehr gut erhaltenes Mittelklasse-Mischpult ("Mein Mann hat mal aufgelegt") wechselte fuer schlappe fuenf Euro den Besitzer, Buecher und Platten gibt es ab 50 Cent aufwaerts.
Das an den Parkplatz grenzende Waeldchen vor dem Heidewaldstadion ist ein stimmiger Austragungsort, schattige und sonnige Plaetze wechseln sich ab. Lediglich die Anordnung der Verkaufsreihen ist manchmal etwas konfus, so dass man gut beraten ist, sich eine passende Wegstrategie zu ueberlegen, um wirklich alles sehen zu koennen. http://volksflohmarkt.de
– Ist ein Raumschiff, das ausschliesslich mit Frauen besetzt ist, eigentlich unbemannt?
– Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
– Was passiert, nachdem man sich 2 mal halb tot gelacht hat?
– Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
– Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann 'befriedigend' besser als 'gut'?
– Wenn ein Schaefer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Maehdrescher?
– Warum ist einsilbig dreisilbig?
– Wer hatte bloss die Idee, ein S in das Wort "lispeln" zu stecken?
– Was ist besser: Drei Vierkornbroetchen oder vier Dreikornbroetchen?
– Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plaetzchen?
– Wenn Superkleber wirklich ueberall klebt, warum nicht an der Innenseite der Tube?
– Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
– Warum ist Abkuerzung so ein langes Wort?
– Welche Farbe bekommen Schluempfe wenn man sie wuergt?
– Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?
– Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre juenger macht, lebensgefaehrlich, wenn man erst 19 ist?
– Sind nymphomane Huendinnen eigentlich zwangslaeufig?
– Dient der Auspuff zum Verlassen des Bordells?
– Warum muss ich auf Start klicken um Windows zu beenden?
– Wie lange muss eine Katze trainieren, um ein Muskelkater zu werden?
– Koennen Einzelgaenger auch alleinstehend sein?
– Darf man mit Hosen zu einem Rockkonzert?
– Darf sich jemand, der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?
– Warum ist ein Kreiskrankenhaus nicht rund?
– Woher kommt eigentlich die Aggressivitaet der Menschen, die ein Rad schlagen?
– Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?
– Geht der Meeresspiegel kaputt wenn man in See sticht?
– Wie lange kriegt man fuer einen Wintereinbruch oder gibt es darauf Bewaehrung?
– Wo wachsen eigentlich Purzelbaeume?
– Warum haben 24 Stunden Tankstellen ein Schloss an der Tuer?
– Darf man in einem Schaltjahr auch Automatik fahren?
– Wie kommt eigentlich das "Rasen betreten verboten" Schild immer mitten auf den Rasen?
…diese Fragensammlung kam heute als Email hier an :-)
Zitat von www.Spexard.net: "Eine Standgebühr von EUR 3,- pro lfd. Meter ist direkt beim Aufbau zu entrichten." DAS sind doch mal Preise :) Waehrend man auf anderen Flohmaerkten seltenst unter 15-20 Euro Standgebuehr (Tapeziertisch) auskommt, beschraenken sich die Veranstalter hier wohl wirklich auf eine schlichte Aufwandsentschaedigung. Ohnehin hebt sich der Flohmarkt am Spexarder Bauernhaus sehr wohltuend vom grossen Rest der in und um Guetersloh stattfindenen Flohmarktveranstaltungen ab.
Am heutigen "Tag der deutschen Einheit" wurde er mit einem Jazz-Fruehschoppen innerhalb des Bauernhauses stimmig kombiniert. Auf dem recht idyllischen Aussengelaende warteten viele Privatleute auf Kaeufer. Hier hatte es wirklich den Anschein, als ob Familien ihre Keller und Dachboeden ausgeraeumt haetten. Dieser Flohmarkt darf getrost auch als solcher bezeichnet werden, denn es gab eben keine gefuehlt-kilometerlangen Gemuese-, Billigtechnik- oder Textilienstaende. Ebenso positiv war zu vermerken, dass der Flohmarkt nicht nur aus Staenden mit Baby- und/oder Garderobenutensilien bestand. Hier gab es alles, von der Schreibmaschinen-Antiquitaet bis hin zu Blu-Ray-Filmen. Die Veranstalter haben anscheinend grossen Wert darauf gelegt, einen wirklich-authentischen Flohmarkt zu veranstalten und es ist ihnen bestens gelungen.
Die sogenannten "Troedelmaerkte" anderer Veranstalter, die diese wiederum auf Supermarktparkplaetzen ausrichten (wie z.B. am hiesigen Marktkauf oder am Real-Kaufmarkt), sind heutzutage fast nur noch Profi-Haendler-Grossmaerkte und -sorry- mittlerweile eher was fuer die auslaendischen Mitbuerger, die dort wirklich das Gesamtbild dominieren. Sicherlich hat auch das seine Berechtigung, aber von einem "Flohmarkt" im klassischen Sinne sind solche Veranstaltungen meilenweit entfernt…